Nach falschem Sicherheitsalarm: Britische Kampfjets eskortieren Ryanair-Flieger

Nach einem falschen Sicherheitsalarm der litauischen Behörden eskortierten zwei Kampfjets der Royal Air Force einen Ryanair-Flieger.

Nach einem mutmaßlichen falschen Alarm haben britische Kampfjets am Mittwoch einen Ryanair-Flieger zur Landung auf dem Londoner Flughafen Stansted gezwungen. Zwei Kampfjets der Royal Air Force hätten die aus Litauen kommende Maschine bis zu ihrer Landung eskortiert, nachdem bei den litauischen Behörden ein Sicherheitsalarm eingegangen war, erklärte ein Sprecher des Billigfliegers. Offenbar habe es sich um einen vorgetäuschten Alarm gehandelt.

Demnach war die Maschine ursprünglich auf dem Weg zum Londoner Flughafen Luton, als sie nach Stansted umgeleitet wurde. Dort herrschte für knapp zehn Minuten ein allgemeines Flugverbot, wie ein Sprecher des Flughafens mitteilte. In den sozialen Medien kursierten derweil Bilder von bewaffneten Polizisten in Stansted.

Nach Eingang der Warnung entsandte die Royal Air Force zwei „Typhoon“-Kampfjets, um das Passagierflugzeug abzufangen. Sie flogen mit Überschallgeschwindigkeit über Ostengland und verursachten dabei einen Überschallknall auf der Höhe von Suffolk. Ein Luftwaffensprecher entschuldigte sich bei Anwohnern für „eventuelle Unannehmlichkeiten“. (afp)