Wilders kritisiert Auftrittsverbot im Brüsseler Islamistenviertel – Molenbeek ein Symbol der Islamisierung Europas

Ein niederländischer Politiker erhält ein Besuchsverbot in der niederländischen Gemeinde Molenbeek. Es heiß, sein Besuch dort wäre eine "ernsthafte Gefahr für die öffentliche Ordnung".

Der Chef der islamkritischen niederländischen Freiheitspartei (PVV), Geert Wilders, hat gegen das Verbot seines Auftritts im Brüsseler Migrantenviertel Molenbeek protestiert.

Das Verbot sei aufgrund der „Fatwas“ von belgischen Abgeordneten ausgesprochen worden, die unter der „Herrschaft des Islam“ stünden, sagte Wilders am Freitag in Brüssel. Molenbeek sei offenbar „kein Teil Belgiens, sondern Teil einer islamischen Enklave, und das ist absolut inakzeptabel“.

Wilders und sein belgischer Mitstreiter Filip Dewinter, ein Abgeordneter ebenfalls von der islamkritischen Partei Vlaams Belang, hatten für Donnerstag einen Besuch in Molenbeek geplant. Die Bürgermeisterin des Viertels hatte den Besuch verboten, da er eine „ernsthafte Gefahr für die öffentliche Ordnung“ darstelle.

Wilders und Dewinter bezeichneten Molenbeek als Symbol für die Islamisierung Europas. In dem Viertel leben rund 95.000 Menschen aus knapp 100 Ländern. Viele von ihnen sind radikale Muslime.

Siehe: Brüssel: Besuch von Islamkritiker Wilders verboten – „Molenbeek offiziell zum islamistischen Territorium erklärt“

Aus Molenbeek stammten mehrere der Attentäter und Drahtzieher der schweren Terroranschläge vom November 2015 in Paris und vom März 2016 in Brüssel. (afp/so)

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