Südkoreanisches Gericht ordnet Freilassung von Samsung-Erben aus Haft an

Im August wurde der Erbe des Samsung-Konzerns wegen Bestechung zu fünf Jahren Haft verurteilt. Nun hat ein Gericht in Seoul seine Freilassung angeordnet.

Ein südkoreanisches Gericht hat die Freilassung des Erben des Samsung-Konzerns, Lee Jae Yong, aus der Haft angeordnet. Die Berufungsrichter in Seoul bestätigten am Montag zwar Lees Verurteilung wegen Bestechung, setzten aber den Rest seiner fünfjährigen Haftstrafe zur Bewährung aus und ordneten seine sofortige Entlassung aus dem Gefängnis an.

Lee war im August in Zusammenhang mit einem weit reichenden Korruptionsskandal verurteilt worden, der auch zum Sturz der früheren Präsidentin Park Geun Hye geführt hatte. Er ist der einzige Sohn von Samsung-Chef Lee Kun Hee. Seit einer Herzattacke seines Vaters im Jahr 2014 stand er de facto an der Spitze des Großkonzerns.

Offiziell trägt er den Titel eines Vize-Vorsitzenden von Samsung Electronics. Das Unternehmen ist der weltgrößte Hersteller von Mobiltelefonen und Speicherchips. (afp)

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