Nachts in Berlin (Symbolbild).Foto: istockphoto/Chris_Visual

Berlin: Hendrik Schalski hat sie alle reingelegt – Gefährlicher Messer-Psycho verschwindet beim Einkaufsbummel

Epoch Times2. April 2019
Hendrik Schalski ist frei. Der Messer-Killer aus der Bonhoeffer-Psychiatrie läuft irgendwo draußen herum. In der Klinik bekam er ständig Medikamente. Doch deren Pegel in seinem Blut dürfte mittlerweile rapide abgesunken sein. Was passiert, wenn der Killer in ihm wieder erwacht?

Die rot-rot-grüne Logik Berlins ist schwer zu begreifen: Warum darf ein gefährlicher Messer-Killer mit Wahnvorstellungen mit nur einem Pfleger in Begleitung zum Einkaufen gehen? Bereits 18 Mal soll der Mann draußen gewesen sein, oft genug, um sich auf eine Flucht vorzubereiten.

Der Fall Schalski trug sich kurz vor Weihnachten 2006. „Weil die Menschen boshaft sind, nehme ich immer ein Messer mit“, erklärte der damals 22-Jährige später vor Gericht.

Dann rempelte ihn einer auf der Straße an, so die Aussage von Hendrik Schalski, daraufhin „Paranoia“ kriegte und den Maler-Azubi Rafael P. (22) – „Schon war es von allein passiert.“ –  niederstach. Rafael schleppte sich noch in die Wohnung seiner schwangeren Verlobten, brach zusammen und starb. Zwei Stiche hatten sein Herz getroffen.

Wegen seiner Wahnvorstellungen wurde Schalski für die Tat nicht in den Knast sondern in die Psychiatrie gesteckt.

Gefährliches Schweigen nach der Flucht

Am 14. März 2019 nutzte der gefährliche Messer-Killer einen Ausgang im Rahmen seiner Vollzugslockerung, um zu entkommen. Die Polizei meldete den Vorfall erst am 29. März, zwei Wochen später. Warum?

Bis dahin durfte die Polizei die Bevölkerung nicht informieren und damit auch nicht warnen, dass ein gefährlicher Psycho-Mörder auf den Straßen Berlins oder bereits anderswo unterwegs ist und dass dieser seinem „Tick“ zufolge sehr wahrscheinlich mit einem Messer bewaffnet ist.

Man hoffte, ihn stillschweigend wieder einfangen zu können. Doch dem war nicht so.

Ein weiteres Problem der verstrichenen Zeit: Der Psycho-Mann benötigt ständige Medikamente zur Stabilisierung seines Zustandes. Doch der Pegel der Wirkstoffe in seinem Blut dürfte nun nach zwei Wochen stark gesunken sein. Mit welchen Folgen, dass können wohl nur die behandelnden Ärzte halbwegs abschätzen.

Halbe Wahrheiten

Doch noch etwas ist merkwürdig: Man gab an, dass Schalski bereits zehn Ausgänge gehabt habe. Wie die „B.Z.“ jedoch berichtet, sollen es schon 18 gewesen sein, was aus einer Aussage der Gesundheitsverwaltung am Montag zu entnehmen war. Doch Rot-Rot-Grün musste noch ein weiteres Detail um Schalskis Flucht bekannt geben: Die Gelegenheit zur Flucht bekam der Mann aus der Bonhoeffer-Nervenheilanstalt, weil er einkaufen gehen wollte. (sm)

Hinweistelefon: 030 / 4664 – 973305

Das Landeskriminalamt Berlin, Gothaer Str. 19, 10823 Berlin-Schöneberg, bittet um Hinweise unter Telefon 030 / 4664 – 973305 oder per E-Mail an [email protected] oder an jede andere Polizeidienststelle und fragt:

  • Wer hat Hendrik SCHALSKI seit seiner Flucht am 14.03.2019 gesehen oder weiß, wo er sich seitdem aufhält?
  • Wer kann Angaben zu Kontaktpersonen von Hendrik SCHALSKI machen?
  • Wer kann Angaben zu Orten machen, an denen der Flüchtige verkehrt bzw. verkehrt hat?

=> Fahndungsaufruf und Personenbeschreibung der Polizei



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