Horror-Mord an Kind in Frankfurt: Bouffier „fassungslos“, Seehofer „tief bestürzt“, Curio: „Es ist genug!“

Epoch Times29. Juli 2019 Aktualisiert: 29. Juli 2019 20:49
Der AfD-Innensprecher im Bundestag, Dr. Gottfried Curio, fordert nicht nur "abschreckende Urteile", sondern auch ein sofortiges Ende der "grenzenlosen Willkommenskultur".

Nachdem ein achtjähriger Junge im Frankfurter Hauptbahnhof von einem 40-Jährigen afrikanischer Herkunft vor einem einfahrenden ICE auf das Gleisbett gestoßen und vom Zug überrollt noch am Tatort verstarb, zeigte sich Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) erschüttert: „Es macht fassungslos“, erklärte der CDU-Politiker.

Auch Bundesinnenminister Horst Seehofer verurteilte die Tat auf das Schärfste und sagte: „Ich bin tief bestürzt von der Nachricht, dass ein achtjähriger Junge heute am Hauptbahnhof Frankfurt am Main getötet und zwei weitere Personen, unter anderem die Mutter des Jungen, verletzt wurden.“

Er werde seinen Urlaub unterbrechen und nach Beratungen mit den Sicherheitsbehörden am Dienstag die Öffentlichkeit unterrichten. „Ich nehme zur Kenntnis, dass in Teilen der Öffentlichkeit bereits jetzt eine Bewertung des Sachverhalts vorgenommen wird“, erklärte der CSU-Politiker. „Dies ist seriös aber erst möglich, wenn die Hintergründe aufgeklärt sind.“

Die AfD geht angesichts des zweiten schrecklichen Bahngleis-Verbrechens in wenigen Tagen einen Schritt weiter und fordert ein Ende der grenzenlosen Willkommenskultur, die die Bundesregierung zu verantworten habe.

„Nein, es ist genug“

Nach Aussage des innenpolitischen Sprechers der AfD-Fraktion im Bundestag, Dr. Gottfried Curio, brauche es jetzt nicht nur nötige „klare abschreckende Urteile“, um weiteren Taten vorzubeugen.

Nein, es ist genug. Diese Morde zeigen einmal mehr: Es ist auch nötig eine völlig naive, unverantwortliche, grenzenlose Willkommenskultur endlich zu beenden. Es ist nicht länger hinnehmbar, dass einfach überall Leute mit Mordlust herumlaufen.“

(Gottfried Curio, Innensprecher, AfD-Bundestagsfraktion)

Laut Curio sei die Regierung auch für nicht beabsichtigte Folgen ihrer Politik verantwortlich: „Wer die gesellschaftliche Überforderung in Kauf nimmt um ein freundliches Gesicht zu zeigen, der muss auch irgendwann zu seiner Verantwortung stehen, wenn die Folgen der Politik sichtbar werden und Abhilfe schaffen“, sagte der Innenpolitiker.

Was ist bekannt?

Laut Polizeiangaben ist der mutmaßliche Täter auf der Flucht festgenommen worden und werde verhört. Über die Motive des Mannes sei noch nichts bekannt, sagte eine Polizeisprecherin. Er habe auch die Mutter des Achtjährigen auf das Gleisbett gestoßen, die habe sich aber retten können. Zudem habe er auf der Flucht eine dritte Person angegriffen, die sich aber habe wehren können. Eine Beziehung zwischen den Opfern und dem Täter gebe es ersten Erkenntnissen zufolge nicht, teilte die Polizei weiter mit. Der Mann sei Staatsbürger Eritreas. Am Frankfurter Hauptbahnhof wurden nach dem Vorfall zahlreiche Gleise gesperrt.

(reuters/sm)

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