Meidet Ungeimpfte: Tweet der Berliner Gesundheitssenatorin sorgt für Aufregung

Von 16. November 2021 Aktualisiert: 16. November 2021 16:55
Die steigenden Inzidenzzahlen führen zur erneuten Maßnahmen-Debatte unter Politikern. Eine Äußerung einer Berliner Politikerin erhitzt aktuell die Gemüter.

Ein Tweet der Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) sorgt für Diskussionen in Berlin und darüber hinaus. Die 54-Jährige empfiehlt darin, den Kontakt zwischen Geimpften und Ungeimpften zu unterbinden. Kalaycis Äußerungen kommentiert die „B.Z.“ mit den Worten: „Eine Corona-Mauer in einer Stadt, die 28 Jahre geteilt war! Keine Begegnungen mehr zwischen Geimpften und Ungeimpften …“.

Für die Sozialdemokratin ist das offenbar kein Problem. Sie sagte der Zeitung gegenüber: „Das machen längst viele schon im Privaten.“ Gerade zum Schutz der Kleinen und Älteren in den Familien sei es nach Ansicht Kalaycis wichtig, dass alle, die Kontakt hätten, sich impfen ließen.

Aufruf zur „Ächtung von Ungeimpften“

Falko Liecke, CDU-Sozial-Stadtrat in Neukölln, ist entsetzt: „Die Gesundheitssenatorin ruft zur sozialen Ächtung von Ungeimpften auf und treibt damit einen Keil zwischen Freundeskreise und ganze Familien.“ Damit gieße sie Öl in eine ohnehin schon hitzige Debatte um die Spaltung der Gesellschaft, so der CDU-Landesvize von Berlin.

Wie das Blatt weiter schreibt, geht der Berliner Senat derzeit nicht davon aus, dass 2G ausreiche, sondern in der Hauptstadt 2G-Plus eingeführt werde. Auch Geimpfte und Genesene haben dann weitere Einschränkungen hinzunehmen, wie Testpflicht, Masken und Abstände.

Kulturrats-Geschäftsführer fordert Impfpflicht in Deutschland

Der NDR sprach mit dem Geschäftsführer des in Berlin sitzenden Deutschen Kulturrats, Olaf Zimmermann. Dieser erklärte: „Jetzt braucht es radikalere Maßnahmen, um die Corona-Pandemie einzudämmern, keine Gesundbeterei mehr.“

Zimmermann hält die Einführung der 2G-Regel für Kulturveranstaltungen für sinnvoll, auch den zusätzlichen Test, also 2G-Plus. Einen weiteren Lockdown halte er aber für den Kulturbereich für „traumatisch“ und bedrohlich für das ökonomische und kulturelle Überleben des Kulturbereichs.

Eine Impfpflicht hält er jedoch für notwendig. Diese werde zwar nicht mehr die aktuellen Probleme lösen, der Schaden sei schon angerichtet, meint Zimmermann: „Aber wenn wir rauskommen wollen aus der Pandemie, werden wir um eine Impfpflicht nicht herumkommen.“

Was eine Impfpflicht bedeuten könnte, skizzierte kürzlich TV-Philosoph Richard David Precht. Moderator Markus Lanz hatte im Gespräch mit Precht zur derzeitigen gesellschaftlichen Situation ausgeführt: „Was wir erleben ist, es wird ein Druck aufgebaut, an vielen verschiedenen Stellen: 2G, 3G, die Debatte um Joshua Kimmich …, der in Richtung einer Impfpflicht geht.“

Precht hatte Lanz darauf hin zurechtgewiesen: „Überleg mal, was eine Impfpflicht bedeuten würde …“ – wenn man sich nicht impfen lasse, gebe es mindestens eine Geldstrafe. „Und zweitens würde es im Zweifelsfall bedeuten, dass sie dich zu Hause abholen und dir eine Spritze setzen.“ Man wolle sich das gar nicht ausrechnen, was für ein Absurdistan entstehen würde, wenn es eine Impfpflicht gäbe.



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