Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU).Foto: Kay Nietfeld/dpa/dpa

Gesundheitsminister Spahn warnt vor Diskriminierung von Bürgern aus Gütersloh und Warendorf

Epoch Times26. Juni 2020 Aktualisiert: 26. Juni 2020 10:37
Gesundheitsminister Jens Spahn warnt vor einer Diskriminierung von Bürgern aus Ostwestfalen. Bürger mit Autokennzeichen aus den betroffenen Kreisen seien bereits beschimpft worden und ihre Autos zerkratzt.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat nach dem Coronavirus-Ausbruch beim Fleischkonzern Tönnies vor einer Diskriminierung von Bürgern aus Ostwestfalen gewarnt. Bürger mit Autokennzeichen aus den betroffenen Kreisen Gütersloh und Warendorf seien beschimpft und ihre Wagen zerkratzt worden, sagte Spahn den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitagsausgaben). Diese „Art von Stigmatisierung“ sei falsch. Das Virus könne jeden in jeder Region zu jeder Zeit erwischen. Einzelne Bundesländer wollen Sommerurlauber aus Ostwestfalen nicht mehr beherbergen.

Spahn riet dazu, sich als Betroffener freiwillig testen zu lassen. Wer einen frischen Test vorweisen könne und nicht mit SARS-CoV-2 infiziert sei, könne auch reisen. Grundsätzlich sagte der Gesundheitsminister, er könne nicht garantieren, dass es im Herbst/Winter zu keiner zweiten Corona-Welle kommen werde: „Das Virus ist noch da.“

Spahn ruft Deutsche auf stolz auf das bisher Erreichte zu sein

Gleichzeitig rief der Bundesgesundheitsminister die Deutschen auf, stolz auf das bisher Erreichte bei der Pandemie-Bekämpfung zu sein. Bei seinem Besuch bei der Weltgesundheitsbehörde (WHO) in Genf hätten ihn viele Experten gefragt, wie Deutschland so gut durch die Krise gekommen sei:

Wir haben ein ganz neues Gemeinschaftsgefühl, wo ich auch dafür werbe, dass wir uns das erhalten: eine Art Corona-Patriotismus.“

Dies sagte der CDU-Politiker den Newsportalen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben).

Bürger mit Autokennzeichen aus Gütersloh und Warendorf seien teilweise beschimpft, deren Autos zerkratzt worden.  (dts)

„Lockdown-Light“ für 640.000 Menschen

Nach dem Corona-Ausbruch in dem Fleischbetrieb in Rheda-Wiedenbrück hatten die Behörden in den Kreisen Gütersloh und Warendorf erstmals wieder weitreichende Beschränkungen des öffentlichen Lebens verfügt. Die Maßnahmen sind zunächst bis zum 30. Juni befristet. Betroffen sind davon insgesamt rund 640.000 Menschen. (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Unsere Buchempfehlung

Krankheiten wie COVID-19, Katastrophen und seltsame Naturereignisse machen den Menschen aufmerksam: etwas läuft schief. Es läuft tatsächlich etwas sehr schief. Die Gesellschaft folgt - verblendet vom "Gespenst des Kommunismus" - einem gefährlichen Weg.

Es ist der Kampf zwischen dem Guten und dem Bösen, zwischen dem Göttlichen und dem Teuflischen, die in jedem Menschen wohnen.

Dieses Buch schafft Klarheit über die verworrenen Geheimnisse der Gezeiten der Geschichte – die Masken und Formen, die das Böse anwendet, um unsere Welt zu manipulieren. Und: Es zeigt einen Ausweg. „Chinas Griff nach der Weltherrschaft“ wird im Kapitel 18 des Buches „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ analysiert. Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion