Auch Hamburgs Köhlbrandbrücke muss in den nächsten zehn Jahren erneuert werden.Foto: iStock

Vollkommen marode: Jede fünfte deutsche Schleuse und hunderte Brücken baufällig

Epoch Times23. September 2020 Aktualisiert: 23. September 2020 10:40

Fast jede fünfte Schleuse und fast jedes fünfte Wehr an Bundeswasserstraßen muss in den kommenden zehn Jahren neu gebaut oder sehr umfassend saniert werden.

Das geht aus der Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Anfrage der FDP-Fraktion hervor, über welche die „Rheinische Post“ berichtet. Demnach sind mindestens 50 Schleusen und 30 Wehre von besonders dringenden Instandsetzungen betroffen.

Von den insgesamt 315 Schleusen und 307 Wehren ist ein Großteil vor 1950 erbaut worden, jedes zehnte Wehr und jede fünfte Schleuse sogar vor 1900. Auch zwei Schiffshebewerke gehören zum Bundeswasserstraßennetz. Für die Sanierungsarbeiten veranschlagt das Ministerium von Andreas Scheuer (CSU) in den kommenden zehn Jahren eine Milliarde Euro.

Wie aus der Antwort weiter hervorgeht, sind 584 Brücken, die in die Zuständigkeit der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung fallen, in einem nicht ausreichenden Zustand und weisen Schäden auf.

Aus Sicht der FDP-Fraktion besteht dringender Handlungsbedarf. „Die Wasserstraßeninfrastruktur ist in miserablem Zustand“, sagte der Abgeordnete Bernd Reuther. Die vielen maroden Bauwerke könnten allerdings nur ertüchtigt werden, wenn die zahlreichen unbesetzten Stellen in den Planungsbehörden endlich besetzt werden. (dts)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Unsere Buchempfehlung

Alle Völker der Welt kennen den Teufel aus ihren Geschichten und Legenden, Traditionen und Religionen. Auch in der modernen Zeit führt er – verborgen oder offen – auf jedem erdenklichen Gebiet seinen Kampf gegen die Menschheit: Religion, Familie, Politik, Wirtschaft, Finanzen, Militär, Bildung, Kunst, Kultur, Medien, Unterhaltung, soziale Angelegenheiten und internationale Beziehungen.

Er verdirbt die Jugend und formt sich eine neue, noch leichter beeinflussbare Generation. Er fördert Massenbewegungen, Aufstände und Revolutionen, destabilisiert Länder und führt sie in Krisen. Er heftet sich - einer zehrenden Krankheit gleich - an die staatlichen Organe und die Gesellschaft und verschwendet ihre Ressourcen für seine Zwecke.

In ihrer Verzweiflung greifen die Menschen dann zum erstbesten „Retter“, der im Mantel bestimmter Ideologien erscheint, wie Kommunismus und Sozialismus, Liberalismus und Feminismus, bis hin zur Globalisierungsbewegung. Grenzenloses Glück und Freiheit für alle werden versprochen. Der Köder ist allzu verlockend. Doch der Weg führt in die Dunkelheit und die Falle ist bereits aufgestellt. Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion