Energiekrise: Europa besinnt sich auf fossile Brennstoffe

Von 2. Oktober 2021 Aktualisiert: 2. Oktober 2021 8:54

Die Energiekrise in Europa veranlasst einige Länder, die Wiederinbetriebnahme von Kohlekraftwerken und Gasfeldern zu erwägen. Patrick Hayden von NTD spricht mit einem Investment-Manager über diesen Trend.

Die Energiekrise in Europa veranlasst die Länder, sich wieder auf fossile Brennstoffe zu besinnen.

Polen hat bereits ein Kohlekraftwerk wieder in Betrieb genommen, obwohl es von der EU mit täglichen Geldstrafen belegt werden könnte.

Die niederländische Regierung erwägt die Wiedereröffnung eines ihrer Gasfelder, um den Versorgungsengpässen entgegenzuwirken.

Einem britischen Vermögensverwalter zufolge biete sich jetzt die Chance für Rohstoffinvestitionen.

„Der Markt ist volatil. Aber wenn man die kurzfristige Volatilität übersteht, denke ich, dass die Menschen in den nächsten fünf Jahren erhebliche Gewinne mit Investitionen in Rohstoffe, Sachwerte und Energie erzielen werden.“ – sagt Tim Price, Partner bei Price Value Partners.

Mit dem Ausstieg größerer Unternehmen aus dem Öl- und Gassektor entstehe ein Platz für gut geführte kleinere Unternehmen.

„ESG, ökologische und soziale Unternehmensführung, ist die jüngste Ausprägung der ‚Woke Culture‘. Der Aufstieg der ESG-Lobby hat dazu geführt, dass viele dieser Rohstoffunternehmen billig sind, weil sich die großen Unternehmen von ihnen trennen. Sie gehen aktiv mit Investitionen aus diesen Sektoren raus.“ – meint Price weiter.

Er sagt, dass Sachwerte einen wichtigen Stellenwert haben. Gemeint sind physische Gegenstände im Gegensatz zu Papierwerten.

„Der breite US-Markt, Rohstoffe waren seit 60 Jahren nicht mehr so billig. Es besteht ein groteskes Missverhältnis zwischen Papierwerten und Sachwerten. Harte Vermögenswerte sind jetzt wirklich günstig.“ – betont Price.

Laut dem Energieexperten Cyril Widdershoven habe die übermäßige Abhängigkeit von erneuerbaren Energien zu einer Destabilisierung des Energiesektors geführt.

Infolgedessen wird der größte Teil des Energiesektors auf dem europäischen Festland von Russland kontrolliert. Das bedeutet, dass Russland die Preise manipulieren kann.



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