Henryk M. Broder: Briten haben sich vom „Brüsseler Bevormundungszirkus“ befreit

Epoch Times16. Dezember 2019 Aktualisiert: 17. Dezember 2019 14:36
Die Briten hätten genau das Richtige bei ihren Wahlen getan - und sich befreit, meint Journalist und Publizist Henryk M. Broder. Dabei denkt er nicht, dass es sich hier um einen Sonderfall handele, ganz im Gegenteil, der Brexit könnte der Anfang vom Ende der EU sein.

Journalist und Publizist Henryk M. Broder gesteht den Briten zu, bei den Wahlen genau das Richtige getan zu haben. Sie hätten sich vom „Brüsseler Bevormundungszirkus“ befreit.

Dabei denkt er nicht, dass es sich hier um einen Sonderfall handele, ganz im Gegenteil, der Brexit könnte der Anfang vom Ende der EU sein, meint er. „Irgendwann wird der Nächste austreten, und dann ist der Spaß vorbei“, so Broder.

Bei Großbritannien dürfe man nicht nur vom Austritt eines einzigen Landes ausgehen, denn man bedenke die wirtschaftliche Kraft des Landes.

Gehe man von den Leistungsbilanzen der Länder wie beispielsweise Malta, Zypern, Rumänien oder Bulgarien aus, also wenn man von unten her 16 Staaten zusammenzähle, komme man auf die Leistungsbilanz von Großbritannien. „Das heißt, der halbe Club ist weg – wirtschaftsmäßig betrachtet“, so Broder.

Vielleicht hätten die Europäer das ja nicht so ganz im Auge, befürchtet er, die denken vielleicht, wenn einer die Party verlässt, fällt das kaum auf. Aber nun geht einer, der eben 16 Autos auf dem Parkplatz hatte, und „nun sieht der Parkplatz ganz schön leer aus“, so der Journalist.

(nmc)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion