Rebensburg mit zweitschlechtester Abfahrt des Winters

Epoch Times24. Januar 2020 Aktualisiert: 24. Januar 2020 11:57
So hart wie noch nie ist Viktoria Rebensburg zu Wochenbeginn von Alpinchef Wolfgang Maier kritisiert worden. Der Vorwurf: Sie trainiere zu wenig. Die 30-Jährige ist sauer, kann in Bansko in der Abfahrt aber nicht überzeugen und hofft auf Samstag und Sonntag.

Im ersten Weltcup-Rennen nach der harten Kritik von Alpinchef Wolfgang Maier hat Viktoria Rebensburg ein Spitzenergebnis klar verpasst.

Mit mehr als einer Sekunde Rückstand auf ihre Teamkollegin Kira Weidle, die trotz eines Fehlers Achte wurde, kam die 30 Jahre alte Skirennfahrerin bei der Abfahrt in Bansko nur auf Platz 22. Nur in zwei Weltcup-Rennen dieses Winters war sie schlechter platziert. „Es ist ein ziemlich schwerer Hang. Es ist steil, es ist unruhig und dunkel. Das ist das Hauptproblem, dass man nichts sieht“, sagte sie der ARD.

Auf Siegerin Mikaela Shiffrin aus den USA fehlten Rebensburg 2,79 Sekunden. Rang zwei auf der anspruchsvollen und für viele Fahrerinnen neuen Strecke in Bulgarien holte sich Federica Brignone aus Italien vor der Schweizerin Joana Hählen.

Maier hatte Rebensburg zu Wochenbeginn vorgeworfen, zu wenig und nicht hart genug zu trainieren. Rebensburg betonte, sie wolle erst intern ein klärendes Gespräch suchen, bevor sie sich inhaltlich zu den Vorwürfen äußern werde. „Die letzten Tage waren sehr turbulent“, sagte sie der ARD. „Die Aussagen sind so grundlegend, dass ich mich da sicherlich dazu äußern werde. Aber ich werde das im Gegensatz zu ihm erst intern klären und dann an die Öffentlichkeit gehen.“

Das Rennen war der Ersatz für den in Val d’Isère abgesagten Wettkampf. Am Samstag steht eine weitere Abfahrt auf dem Programm, am Sonntag folgt ein Super-G.

Weidle vergab eine noch bessere Platzierung durch einen Fehler. „Ich habe mich eigentlich schon draußen gesehen“, sagte sie. Patrizia Dorsch wurde 28., Veronique Hronek kam auf Rang 33. Michaela Wenig schied nach wenigen Sekunden Fahrtzeit aus. (dpa)

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