Chinesische Botschaft in Ottawa, Canada.Foto: ET

Chinas Botschaften laufen die Leute davon

Von 5. August 2005 Aktualisiert: 5. August 2005 1:30
Ein chinesischer Botschaftsangehöriger in der kanadischen Hauptstadt Ottawa hat sich mitsamt seiner Familie abgesetzt. Die Botschaft hat daraufhin die Kontrollen über ihr verbleibendes Personal verschärft.

Wie die Epoch Times berichtet, nutzte Yang Jianhua, der seit 2004 als Friseur in der Botschaft arbeitete, den Besuch seiner Frau und seines Sohnes, um am 15. Juli aus der diplomatischen Vertretung zu fliehen. Die Drei führten keine Ausweise mit sich, da bei Verwandtenbesuch aus China die Pässe bei der Botschaft abgegeben werden müssen.

Erst kürzlich hat der frühere Erste Sekretär des chinesischen Konsulates im australischen Sydney, Chen Yonglin, seinen Dienst für die Volksrepublik China quittiert. Wie er berichtete, sind viele Angehörige des chinesischen diplomatischen Dienstes mit der KP-Herrschaft im eigenen Land höchst unzufrieden und würden gerne ihren Dienst aufgeben. Chen Yonglin erhielt ein dauerhaftes Schutzvisum in Australien. Die chinesische Botschafterin in Canberra,, Fu Ying, hatte dabei die australische Regierung davor gewarnt, dass die Gewährung eines Visums viele fluchtbereite chinesische Beamte dazu bewegen könne, in westliche Gesellschaften überzulaufen.

Xu Jiesen, ein Chinese aus Ottawa, sagte dazu: „Nach dem Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens am 4. Juni 1989 sind in Kanada nicht nur ein oder zwei Mitarbeiter der chinesischen Botschaft geflohen. Die Zahl der Austritte aus der kommunistischen Partei Chinas hat die Dreimillionen-Marke überschritten, und es sind nicht wenige aus dem chinesischen Botschafts- und Konsulatspersonal darunter.“ ET/DNE



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion