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Trauernde unter Überwachung – Viele verhaftet

Von 23. Januar 2005

Ungefähr zwanzig Personen, die gekommen waren, um den Tod des früheren Generalsekretärs der KPC Zhao Ziyang zu betrauern, wurden verhaftet. Eine davon wurde Berichten der chinesischsprachigen Epoch Times zufolge schwer geschlagen.

Zivilpolizisten machten Videoaufnahmen und Fotos von jedem Trauernden in Zhao´s Haus. Dieselben Beamten die das Haus überwachten, tätigten später die Festnahmen.

Um die 100 Antragsteller, Universitätsprofessoren und Studenten sind angeblich verschwunden.

Die Verhaftungen haben in den westlichen Medien bis jetzt noch wenig Beachtung erfahren. The Epoch Times wird die Entwicklung der Geschichte weiterfolgen und darüber berichten.

Unter den Festgenommenen war laut Quellen aus China unter anderem auch eine behinderte Person im Rollstuhl.

Die Familie von Zhao war für die Besucher sehr offen und von der großen Anteilnahme sehr bewegt. Die Familienangehörigen schienen über die starken Kontrollen der Trauergemeinde von seitens der Regierung sehr aufgebracht.

Zhao, der wegen seiner oppositionellen Haltung gegenüber dem blutigen Massaker an den pro-demokratischen Studenten im Jahre 1989 aus der Regierung entlassen wurde, verstarb am 17. Januar nach langer, schwerer Erkrankung im Beijing Hospital.

Seit seinem Tod versucht die Regierung, die Reaktionen der chinesischen Bevölkerung zu kontrollieren, die ihn großenteils als einen Vorreiter der Demokratie verehrt.

Zhao befand sich von 1989 bis zu seinem Tod unter Hausarrest.

Quelle: http://english.epochtimes.com/news/5-1-22/25921.html



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