Kontrollraum in einem Kernkraftwerk in der Ukraine.Foto: ANATOLII STEPANOV/AFP/Getty Images

Osteuropäische Staaten wollen Klimaschutz durch Kernkraft

Epoch Times3. Dezember 2020 Aktualisiert: 3. Dezember 2020 9:18

Vor dem EU-Gipfel in der kommenden Woche drängen mehrere osteuropäische Staaten laut einem Medienbericht auf eine stärkere Rolle der Atomenergie.

Das geht aus Eingaben mehrerer Staaten zur Vorbereitung des Gipfels hervor, auf die sich die „Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstagausgabe, 3. Dezember) beruft. Die Staats- und Regierungschefs wollen bei dem Treffen über eine Neujustierung der Klimaziele der EU beraten.

Die Kernenergie sei eine „erwiesenermaßen emissionsfreie Quelle“, der eine „Schlüsselrolle bei der Sicherung nicht nur der nationalen, sondern auch regionalen und europäischen Energiesicherheit“ zukomme, heißt es der Zeitung zufolge in dem Papier der bulgarischen Regierung.

Auch Rumänien verlangt dem Bericht zufolge mehr Flexibilität bei der Auswahl sogenannter „Low-carbon“-Technologien, die wenig Kohlendioxid ausstoßen, „inklusive der Nutzung der Kernenergie“.

Ähnlich würden die Eingaben aus Ungarn, der Slowakei und Tschechien klingen, die auf „Technologieneutralität“ pochten. Atomkraft gelte als zwar riskante, aber emissionsarme Energieform. Ihre Bewertung spaltet die Mitgliedstaaten schon seit Jahren. (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion