Italienische Polizei setzt Wasserwerfer gegen demonstrierende Hafenarbeiter ein

Epoch Times18. Oktober 2021 Aktualisiert: 18. Oktober 2021 16:10

Die italienische Polizei hat Wasserwerfer und Tränengas gegen Hafenarbeiter eingesetzt, die erneut in Triest gegen die neuen Corona-Beschränkungen protestierten. Hunderte Demonstranten hatten am Montag einen der Eingänge zum Hafen blockiert. Nach mehreren Stunden hat die Polizei, die Protestierenden auf einen nahen Parkplatz abgedrängt und so den Eingang freigeräumt.

Ein Twitternutzer postete um 11:29 Uhr das folgende Video:

Dutzende Polizisten in Schutzausrüstung standen den demonstrierenden Hafenarbeitern gegenüber, die Rufe wie „Freiheit, Freiheit!“ skandierten. „Wir sind nicht gewalttätig, nehmt eure Schilder runter!“, riefen weitere.

Die Proteste der Hafenarbeiter in Triest hatten am Freitag begonnen. Sie richten sich gegen die neu eingeführte Pflicht zur Vorlage eines Corona-Passes am Arbeitsplatz.

Die Maßnahme hatte in ganz Italien Proteste ausgelöst. Allein am Hafen von Triest demonstrierten laut Behördenangaben zwischenzeitlich mehr als 6.500 Menschen. Die Hafenarbeiter drohten auch mit unbefristetem Streik.

Seit Freitag darf in Italien nur zur Arbeit erscheinen, wer eine Corona-Impfung, -Genesung oder einen negativen Corona-Test nachweisen kann. Wer ohne den sogenannten Grünen Pass zur Arbeit kommt, riskiert bis zu 1.500 Euro Bußgeld. Wer der Arbeit fernbleibt, weil er das Dokument nicht vorweisen kann, muss mit unbezahlter Freistellung rechnen.

Wer sich nicht impfen lassen will, muss normalerweise auf eigene Kosten einen Corona-Test machen und diesen je nach Test-Art alle 48 bis 72 Stunden wiederholen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums haben inzwischen mehr als 85 Prozent der Italiener im Alter von über zwölf Jahren mindestens eine Corona-Impfung erhalten. Schätzungen zufolge sind bis zu drei Millionen Arbeiter ungeimpft.

Laut Regierungsdaten wurde der elektronische Corona-Pass in den beiden Tagen vor Inkrafttreten der Nachweispflicht am Arbeitsplatz mehr als 1,4 Millionen Mal heruntergeladen. (afp/dl)



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