Bundeskanzlerin Angela Merkel schaut sich ein Smart Vision EQ-Konzeptfahrzeug während ihres Besuchs bei Mercedes-Benz auf der Internationalen Automobilausstellung 2017 an (14. September 2017 in Frankfurt am Main).Foto: Thomas Lohnes/Getty Images

Merkel will Absatz von E-Autos ankurbeln – mit Kaufprämien und Ladestellen

Epoch Times3. November 2019 Aktualisiert: 3. November 2019 11:45
Bundeskanzlerin Merkel will mehr Bürger zum Erwerb von Elektro-Autos bewegen. Dabei müsse auch die Industrie einen Beitrag leisten.

Mit Kaufprämien und einem Ausbau des Ladestellen-Netzes will Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mehr Bürger zum Erwerb von Elektro-Autos bewegen. Dabei müsse auch die Industrie einen Beitrag leisten, sagte Merkel in ihrem am Sonntag veröffentlichten Video-Podcast. Die Kaufprämien sollten vom Staat und der Industrie finanziert werden. Zudem „wollen wir eine Million Ladepunkte bis zum Jahr 2030 schaffen, und hieran wird sich auch die Industrie beteiligen“, sagte sie.

Die von Merkel genannten Punkte sind auch Teil des Klimapakets, auf das sich die große Koalition im September geeinigt hatte.

Merkel äußerte sich vor dem Autogipfel, bei dem am Montagabend Vertreter von Industrie, Politik und Wissenschaft über die Mobilität der Zukunft beraten sollen. Drei Kernbereiche sollen dabei laut Merkel im Mittelpunkt stehen: die Förderung alternativer Antriebe, der Ausbau der Ladeinfrastruktur und die Auswirkungen auf die Arbeit in der Automobilwirtschaft.

„Wir werden darüber reden, wie Menschen die Transformation vom klassischen Verbrennungsmotor hin zur Elektromobilität schaffen können“, sagte die Bundeskanzlerin. „Wir wollen unsere Fachkräfte mitnehmen auf den Weg in eine moderne klimafreundliche Zukunft.“

Die Zukunft der Mobilität werde viel vernetzter gedacht, sagte Merkel. Menschen könnten Plattformen nutzen, um zu entscheiden, wie sie am klimafreundlichsten von einem Ort zum anderen gelangen.

Die Kanzlerin betont auch, dass in der Zukunft autonom fahrende Fahrzeuge eine größere Rolle spielen werden. „Hier spielt natürlich die Digitalisierung und der Umgang mit Daten eine ganz wesentliche Rolle, auch Datenschutz und Datensouveränität“, sagte Merkel. (afp)


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