Der Reichstag gesehen durch eine Glaskugel.

Bundestagszeitung „Das Parlament“ lobt kommunistisches China in höchsten Tönen

Epoch Times19. August 2019 Aktualisiert: 19. August 2019 14:05
Während in Hongkong die Bürger um ihre Freiheit kämpfen und ihre Demokratie vor China verteidigen lobt die Bundestagszeitung China als Ort traumhafter Freiheit.

Erst kürzlich bezog Außenminister Heiko Maas zu den Protesten und Hongkong Stellung und meinte „dass sich alle Seiten zurücknehmen“ sollten. Jetzt lobt die Bundestagszeitung „Das Parlament“ in ihrer Sonderausgabe zum 70. Jahrestag der kommunistischen Volksrepublik China in höchsten Tönen.

Man überschüttet darin China mit Lobeshymnen und nennt es „das erste sozialistische System, das funktioniert“. China sei der „erfolgreichste Einparteienstaat der Geschichte“ heißt es im Artikel „Ein Land, Eine Partei“ von Handelsblatt-Korrespondent Finn Mayer-Kuckuk.

Eine Kritik oder auch nur eine Anmerkung zu den schon wochenlang andauernden Protesten in Hongkong sucht man vergeblich.

Auf twitter wird jedoch deutlich, dass Mayer-Kuckuk eine Position für die Demonstranten und gegen das kommunistische Regime einnimmt:

So wird in einem anderen Artikel der Sonderausgabe das System der totalen Überwachung und Verhaltensbewertung von Menschen groß und breit als „Super-Schufa“ verharmlost. Erst im letzten Absatz des halbseitigen Artikels wird vor einer „autoritären Nutzbarkeit“ der weltweit einmaligen Sammlung von persönlichen Daten gewarnt.

Joshua Wang, Studenten- und Protestführer aus Hongkong war schockiert, als die „BILD“ ihm die lobende Geschichte vom Einparteienstaat China zeigte. „Der Artikel zeigt die totale Ignoranz der deutschen und europäischen Politik in Bezug auf China. Während wir auf den Straßen von Hongkong für unsere Freiheit kämpfen, wird in der Zeitung des Deutschen Bundestags über die angeblichen Erfolge des chinesischen Regimes berichtet.“ (rm)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion