Vorbereitungen zur Demonstration "Unteilbar" am 13. Oktober 2018 in Berlin. Die Organisatoren des Marsches kritisierten damit die wachsenden Spaltungen in der europäischen Gesellschaft.Foto: Sean Gallup/Getty Images

Bündnis „Unteilbar“ ruft für Sonntag zu bundesweiten Kundgebungen auf

Epoch Times14. Juni 2020 Aktualisiert: 14. Juni 2020 9:47
Das Aktionsbündnis "Unteilbar" ruft zu Kundgebungen für Solidarität in der Corona-Krise und gegen Rassismus auf. Zu den Protesten unter dem Motto #SogehtSolidarisch werden in Berlin, Leipzig und anderen Städten tausende Menschen erwartet.

Auch in anderen Städten wie Hamburg, Erfurt, Freiburg, Chemnitz, Münster und Passau sind Kundgebungen angemeldet. Das von 130 Organisationen unterstützte Bündnis erklärte im Vorfeld, „verantwortungsbewusst und mit Abstand“ zu demonstrieren.

In Berlin ist eine neun Kilometer lange Menschenkette vom Brandenburger Tor bis zum Hermannplatz in Neukölln geplant. Die Menschen sollen sich wegen der Corona-Pandemie mit Abstand aufstellen. Bei der Polizei angemeldet sind 5000 Teilnehmer.

Zuletzt hatte sich die Bundesregierung besorgt gezeigt über die Verstöße gegen die Corona-Auflagen bei Großdemonstrationen mit zehntausenden Menschen. Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) forderte vor dem Wochenende die Demonstranten auf, die Hygieneregeln einzuhalten.

Jeder Teilnehmer soll laut Auflage einen Mund-Nase-Schutz tragen, wie Geisel im Rundfunk Berlin-Brandenburg sagte. Die Berliner Polizei erwartet etwa 20.000 Demonstranten.

Berlins Regierender und Lauterbach: „Unteilbar“-Demo riskant

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach warnt in diesem Zusammenhang vor zahlreichen Neuinfektionen.

„Das Risiko ist viel zu hoch“, sagte Lauterbach dem „Tagesspiegel“ (Sonntagsausgabe). Er teile zwar das Anliegen der Demonstration, ein Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung sowie für Klimaschutz und Gleichberechtigung zu setzen.

Es stehe aber zu befürchten, dass sich viele Menschen bei der Protestaktion mit dem Virus infizierten. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) stellte sich zwar hinter die Ziele der Kundgebung, mahnte aber zugleich zur Vorsicht.

„Wir müssen uns weiter gegen Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung starkmachen. Wir müssen am Wochenende und auch in den kommenden Wochen aber weiter rücksichtsvoll sein und aufeinander achtgeben“, sagte er dem „Tagesspiegel“. Auch auf Demonstrationen blieben Masken sowie Abstands- und Hygieneregeln wichtig. „Wir dürfen nicht leichtsinnig sein und das Erreichte verspielen.“ (afp/dts/ks)


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