Industrielle kritisiert Regierungs-Kotau vor „Klimaabsolutismus“: „Man hört auf den, der am lautesten schreit“

Epoch Times20. September 2019 Aktualisiert: 20. September 2019 10:16

Die deutsche Industrielle Natalie Mekelburger (Coroplast) wirft der Bundesregierung Prinzipienlosigkeit und Übersprungshandlungen vor.

Sie finde es erschreckend, dass „in unserer Bundesregierung der marktwirtschaftliche Kompass komplett verloren gegangen zu sein scheint“, sagte Mekelburger der „Welt“ (Freitagsausgabe). Vor allem in der Klimapolitik zeige sich dies.

„Klimaschutz zur reinen Symbolpolitik verkommen“

Der Klimaschutz sei „in Deutschland zur reinen Symbolpolitik verkommen“, so Mekelburger. „Man hört auf den, der am lautesten schreit.“

Mekelburger ist Geschäftsführungsvorsitzende und Gesellschafterin von Coroplast, einem Unternehmen aus Wuppertal, das mit der Produktion von Kabeln, Leitungen und Klebebändern nach eigenen Angaben einen Jahresumsatz von zuletzt 500 Millionen Euro erzielt.

„Linke Bewegung will nicht mal E-Autos“

Mekelburger hatte im Juli in einem der Gastbeitrag in der „Welt“ einen „neuen Klimaabsolutismus“ beklagt. Die Industrielle glaubt, dass es Klimaaktivisten nicht nur um das Klima geht.

Ich habe den Eindruck, dass die linke Bewegung nicht einmal die Elektromobilität wirklich will. Als Symbol für Freiheit und Wohlstand des Kapitalismus ist der individuelle Besitz des Automobils den Linken ein Dorn im Auge.“

CDU wird nichts ändern

Auch von der CDU allerdings erwartet Mekelburger nicht viel. Die Christdemokraten plädierten zwar nun für den auch von Mekelburger favorisierten Emissionshandel.

„Bestimmt“ aber werde die Partei „nicht standhaft bleiben, denn die richtige ordnungspolitische Haltung, die es dafür bräuchte, die ist ja nicht wirklich da“. (dts)

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