Heinz-Christian Strache, Vize-Kanzler ÖsterreichsFoto: ROLAND SCHLAGER/AFP/Getty Images

Strache verurteilt jüngste Mordserie an Frauen in Österreich vorwiegend durch Zuwanderer

Epoch Times21. Januar 2019 Aktualisiert: 21. Januar 2019 16:34
In den letzten fünf Wochen wurden fünf Frauen, die Jüngsten im Alter von 16 Jahren, von ihrem Freund oder Ehemann wegen Eifersucht ermordet. In mindestens drei Fällen waren Migranten und Flüchtlinge die Täter. Strache: SPÖ ist Schuld.

Beim letzten FPÖ-Parteitag in Österreich in der Messe Wien mit 4000 Teilnehmern verurteilte Strache nach Angaben der „Kronen“-Zeitung die Mordserie an fünf Frauen in den letzten fünf Wochen. „Gewalt gegenüber Frauen hat in unserer Gesellschaft nichts verloren“, so Strache vor den Parteimitgliedern.

Bei den Morden handelt es sich um Beziehungstaten, die in drei Fällen von Flüchtlingen und Migranten an ihrer Freundin oder Frau verübt wurden. In einem Mordfall ist ein Migrationshintergrund des Täters, nicht ausgeschlossen. Nur in einem Fall ist der Täter ein Österreicher, der schon seit Jahren von Nachbarn als auffällig wahrgenommen wurde.

Es sei gut und richtig, dass die türkis-blaue Bundesregierung die illegale Migrationswelle nach Österreich gestoppt habe, so Strache auf dem Parteitag. „Wir schützen unsere Grenzen und sorgen dafür, dass Verfahren nicht weiter verschleppt, sondern rasch abgearbeitet werden“, so der Vize-Kanzler weiter.

Zudem müsse jeder Asylwerber, der sich nicht an die Spielregeln halte, das Land zügig verlassen.  Dabei habe der FPÖ-Innenminister Herbert Kickl eine bedeutende Rolle gespielt und Österreich ein Stück sicherer gemacht, so Strache. Die Abschieberate sei im letzten Jahr um 50% angestiegen.

Stimmung auf dem Parteitag kam auf, als der Vize-Kanzler versprach sich dafür einsetzen, „den politischen Islam gesetzlich zu verbieten“.

Diese SPÖ hat Schaden angerichtet

Verantwortlich für die negative Entwicklung in Österreich machte Strache hauptsächlich die SPÖ aber auch alle diejenigen, die 2015 die Migrationswelle nach Österreich „bejubelt“ hatten.

„Diese SPÖ hat diesen Schaden angerichtet und es ist gut, dass diese SPÖ aus der Verantwortung gewählt wurde. Und es ist gut, wenn diese SPÖ die nächsten 20 Jahren nicht mehr in eine Regierung kommt“, so Strache. „Wien gehört den Wienerinnen und Wienern, aber sicher nicht den Sozialisten.“

Österreich hätte viel erspart bleiben können, wenn die SPÖ nicht die Grenzen für alle in das österreichische Sozialsystem geöffnet hätte, so Strache. Sie habe zurecht ihre Kernwähler an die FPÖ verloren. Strache sieht in den Freiheitlichen die neue Arbeiterpartei Österreichs.

Jede fünfte Frau Opfer von Gewalt

Nach Angaben der „Autonomen Österreichischen Frauenhäuser“ habe eine „Erhebung der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte zu geschlechtsspezifischer Gewalt gegen Frauen“ im Jahre 2014 ergeben, dass eine von fünf Frauen in Österreich jeden Tag sexueller und/oder körperlicher Gewalt ausgesetzt ist. Beim Großteil der Gewaltanzeigen gehe es um Beziehungstaten.

Das Bundeskriminalamt in Österreich berichtete laut „Kurier.at“ von 77 Frauen, die im Jahre 2017 Opfer von Mord oder eines Mordversuchs wurden; 34 Frauen kamen tatsächlich zu Tode. Angestiegen sei in dem Jahr auch die Anzahl der Anzeigen wegen Vergewaltigung und sexuellen Missbrauchs – auf 1.275 Fälle.

Laut Kriminalstatistik standen fast zwei Drittel aller 42.079 Anzeigen (62,8 Prozent) wegen Tötung, Körperverletzung, sexueller Übergriffe und Raub in Zusammenhang mit Beziehungstaten. (nh)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion