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Neun Kommentare über die KPCh

Der Zweite der Neun Kommentare

Epoch Times, Freitag, 13. Mai 2005 18:04

Warum ist die Kommunistische Partei entstanden, wie konnte sie wachsen und schließlich im gegenwärtigen China an die Macht gelangen? Hat das chinesische Volk selbst die KP ausgewählt, oder hat sich die KP zusammengerottet und sich dem chinesischen Volk aufgezwungen? Die KPC hat sich immer über alles andere gestellt, auf ihrem Weg alles und jeden vereinnahmt und eine nicht enden wollende Katastrophe über China gebracht.

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Vorwort

1. Der Aufstieg der KP ist ein Prozess der ständigen Ansammlung aller erdenklichen Bösartigkeit.

1.1 Erster Grundfaktor: Bösartigkeit – Im Mantel der Bösartigkeit des Marxismus-Leninismus

1.2 Zweiter Grundfaktor: Betrug – Das Böse will aufrichtig erscheinen, daher muss es betrügen

1.3 Dritter Grundfaktor:  Hetze – Die besondere Befähigung Hass zu schüren und einen Teil der Massen aufzustacheln gegen den anderen Teil zu kämpfen

1.4 Vierter Grundfaktor:  Asozialität – Schurken und Lumpen bilden die Reihen der KPC

1.5 Fünfter Grundfaktor:  Spionage – Infiltrieren, Zwietracht säen, Spalten, Auflösen, Ersetzen

1.6 Sechster Grundfaktor:  Raub – Besitzergreifung durch Betrug und Gewalt werden zur neuen Gesellschaftsordnung

1.7 Siebter Grundfaktor:  Kampf – Kämpfen zerstört die traditionelle patriarchalische Ordnung und das Staatssystem

1.8 Achter Grundfaktor:  Vernichtung – Eine vollkommene Theorie des Völkermords wird errichtet

1.9 Neunter Grundfaktor:  Kontrolle – Durch das Parteibewusstsein wird die gesamte Partei kontrolliert und schließlich das ganze Volk sowie die gesamte Gesellschaft manipuliert

2. Die unehrenhaften Anfänge der Kommunistischen Partei Chinas

2.1 Die Gründung der KPC – Aufgezogen an der Brust der Sowjetunion

2.2 Die erste Allianz zwischen KMT und KPC – Ein Parasit dringt bis zum Kern vor und sabotiert den Nordfeldzug[1]

2.3 Der Bauernaufstand in der Provinz Hunan – Die Anstiftung der Asozialen zur Rebellion

2.4 Der Feldzug nach Norden zur Bekämpfung der Japaner - Die Flucht der Besiegten

2.5 Der Xi’an-Zwischenfall – Durch Spionage kann sich die KPC ein zweites Mal an die KMT anheften

2.6 Der Krieg gegen die Japaner – Die KPC wuchs, indem sie den Rivalen durch fremde Hände ausschalten ließ

2.7 Die ideologische Gleichschaltung in Yenan – Die Erschaffung einer furchterregenden Maschinerie des Terrors

2.8 Drei Jahre Bürgerkrieg – Das Land verraten, um an die Macht zu kommen

3. Die Manifestationen der bösartigen Eigenschaften der Partei

3.1 Die Besonderheit der Parteigeschichte - Eine ewige Furcht

3.2 Die permanente Bösartigkeit der KPC ist ihre „Magische Waffe“

3.3 Die Partei ist eine ausgereifte Schurkenbande

3.4 Die Partei ist am bösartigsten

Schlusswort

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Vorwort

Die Anfänge der Kommunistischen Partei
Die Anfänge der Kommunistischen Partei

Nach dem chinesischen Herkunftswörterbuch „Erklärung der Schriften und Analyse der Zeichen“ [Shuo Wen Jie Zi] setzt sich das Wort „Dang“ (Bande, Partei) aus den zwei Zeichen „尚 fördern, achten“ und „黑 schwarz“ zusammen. Daher haben die Wörter „Partei“ oder „Parteimitglied“ im Chinesischen eine negative Bedeutung. Konfuzius sagte: „Die edlen Menschen sind sich ihrer Würde bewusst und kämpfen nicht; sie versammeln sich, aber schließen sich nicht in einer Partei zusammen.“ In seinem Meisterwerk „Lun Yu“ erklärte er: „Um sich gegenseitig bei der Vertuschung von Untaten zu helfen, bildet man eine Partei.“ Politische Cliquen wurden in der chinesischen Geschichte oft als „Peng Dang“ bezeichnet, was in der alten traditionellen chinesischen Kultur ein abwertender Begriff war, ein Synonym für eine Gaunerbande, die sich gebildet hat, um eigennützige Interessen zu verfolgen. Parteibildung hat demnach immer mit Eigennutz zu tun.

Warum konnte die Kommunistische Partei in der jüngsten Geschichte Chinas entstehen, gedeihen und schließlich sogar die Macht ergreifen? Die KP Chinas hat dem chinesischen Volk immer wieder eingetrichtert, dass die Geschichte und das Volk die KP Chinas ausgewählt habe: „Ohne die Kommunistische Partei kein neues China.“

Hat das chinesische Volk von sich aus die Kommunistische Partei gewählt oder hat die Kommunistische Partei das chinesische Volk gezwungen, sie zu akzeptieren? Eine Antwort auf diese Frage können wir nur in der Geschichte finden.

Von der Endphase der Qing Dynastie (1644–1911) bis zum Anfang der nationalistischen Republik (1911-1949), wurde das Reich der Mitte durch heftige Angriffe von außen und vielfältige innere Wandlungen erschüttert. Überall herrschten Chaos und Elend. Viele Intellektuelle und Idealisten wollten Land und Leute retten. Inmitten der nationalen Krise und der chaotischen Verhältnisse wuchs ihre Sorge, die zu Enttäuschung und schließlich zu völliger Verzweiflung führte. Wie jemand, der sich in Zeiten der Krankheit an jeden beliebigen Doktor wendet, suchten sie außerhalb Chinas nach einer Lösung für das Land. Sollte das britische oder französische Vorbild scheitern, würde man ein russisches Modell verwenden. Sie zögerten nicht, die radikalsten Mittel anzuwenden, in der Hoffnung, dass China schnell wieder erstarke.

Die 4.-Mai-Bewegung des Jahres 1919 spiegelte diese Verzweiflung vollends wider: Manche befürworteten die Anarchie, andere schlugen vor, die Prinzipien des Konfuzius über Bord zu werfen und wiederum andere wollten eine westliche Kultur einführen. Kurz gesagt, sie lehnten die traditionelle chinesische Kultur ab und wendeten sich gegen das konfuzianische Prinzip des mittleren Weges. Um schnell zum Ziel zu gelangen, war man zur Zerstörung aller Traditionen bereit. Die Radikalen unter ihnen wussten einerseits keinen Weg, um das Land aus der Krise zu führen, andererseits glaubten sie fest an ihre Ideale. Sie empfanden die Welt als hoffnungslos und glaubten, dass nur sie den richtigen Schlüssel für Chinas Zukunft gefunden hätten. Sie schwärmten von Revolution und Gewalt.

Unterschiedliche Gegebenheiten führten bei den verschiedensten Gruppierungen zu unterschiedlichen Theorien, Lehren und Leitlinien. Schließlich trafen sich einige mit Repräsentanten der Kommunistischen Partei der Sowjetunion. Die Idee, mit gewaltsamer Revolution politische Macht zu erlangen, die aus der Theorie des Marxismus und Leninismus erwuchs, kam ihrem ungeduldigen Gemüt entgegen und entsprach dem Wunsch, Land und Leute zu retten. So schlossen sie sich schnell zu einer Allianz zusammen. Sie führten den Kommunismus, eine völlig fremdartige Idee, in China ein. Insgesamt nahmen 13 Repräsentanten an dem ersten Kongress der Kommunistischen Partei Chinas teil. In der Folgezeit starben einige von ihnen, andere flüchteten oder wurden zu Landesverrätern, indem sie die KPC hintergingen und aus Opportunismus für die japanische Besatzungsmacht arbeiteten. Manche traten aus der KPC aus und wurden zu Anhängern der Kuomintang. Als die KPC 1949 an die Macht kam, waren von den von ihr genannten Gründungsmitgliedern nur Mao Tse-tung und Dong Biwu übrig geblieben. Es bleibt ein Rätsel, ob den Parteigründern seinerzeit bewusst war, dass der Geist, den sie aus Russland übernommen hatten, in Wirklichkeit ein böser Geist war und dass das Heilmittel, das sie zur Stärkung des Landes gefunden hatten, sich schließlich als tödliches Gift erweisen sollte.

Schon kurz nach der gelungenen Revolution richtete die Kommunistische Partei der Sowjetunion gierige Blicke auf das benachbarte China. 1920 ließ die Sowjetunion das Fernost-Büro der Kommunistischen Internationale errichten, um den Aufbau der Kommunistischen Parteien in China und einigen anderen Ländern zu organisieren. Sumiltsky war der Leiter dieses Büros und Grigori Voitinsky sein Stellvertreter. Sie trafen mit Chen Duxiu[2] und einigen anderen die Vorbereitungen zur Gründung der Kommunistischen Partei Chinas. Im Juni 1921 legten sie dem Fernost-Büro ein Konzept vor, das besagte, dass die KP Chinas als eine Parteizelle unter Leitung der Kommunistischen Internationale gegründet werden solle. Am 23. Juli 1921 wurde die KP Chinas unter der Leitung von Nikolsky und Marlin ins Leben gerufen.

So wurde die kommunistische Bewegung als Experiment in China eingeführt. Seither hat die KPC sich selbst über alles andere gestellt, alles auf ihrem Weg erobert und damit eine endlose Folge von Katastrophen über China gebracht.

1. Der Aufstieg der KP ist ein Prozess der ständigen Ansammlung aller erdenklichen Bösartigkeit.

Es ist kein leichtes Unterfangen, ein fremdartiges und bösartiges Gespenst wie die Kommunistische Partei, die völlig unvereinbar mit der chinesischen Tradition ist, in China, einem Land mit einer 5000-jährigen Zivilisationsgeschichte, einzuführen. Die KPC betrog das Volk und die patriotischen Intellektuellen, die der Rettung des eigenen Landes selbst ausweglos gegenüber standen, mit der Idee der „Vereinigung aller Staaten in einer Welt des Kommunismus“. Die kommunistische Theorie, die schon von Lenin furchtbar verdreht worden war, verfälschte die KPC noch weiter; von dieser Theorie ausgehend hat die KPC alle Traditionen und Werte zerstört; Menschen und soziale Schichten, die zu Ungunsten ihrer Herrschaft sind, werden ausgelöscht. Die KPC nutzte die Zerstörung des Glaubens durch die Industrierevolution und nahm den radikalen Atheismus des Kommunismus an. Vom Kommunismus übernahm sie weiterhin die Ablehnung des Privateigentums und von Lenin die Theorie der gewaltsamen Revolution. Zudem hat die KPC die schlechtesten Eigenschaften der chinesischen Monarchie geerbt und weiter entwickelt.

Die Geschichte der KPC, von ihrer Gründung bis zur Machtergreifung, und die Geschichte ihres Machtausbaus, ist ein Prozess der ständigen Ansammlung aller erdenklichen Bösartigkeit. Die KPC hat ihre neun Grundfaktoren vervollkommnet: Bösartigkeit, Betrug, Hetze, Kampf, Raub, Asozialität, Spionage, Vernichtung und Kontrolle. In Reaktion auf die fortwährenden Krisen, hat die KPC die Methoden und das Ausmaß ihrer üblen Grundfaktoren immer weiter verstärken und entwickeln können.

1.1 Erster Grundfaktor: Bösartigkeit – Im Mantel der Bösartigkeit des Marxismus-Leninismus

Wovon die damaligen chinesischen Kommunisten am Marxismus anzogen wurden, war seine Idee der Zerschlagung der alten Staatsmaschinerie durch gewaltsame Revolution und die Errichtung der Diktatur des Proletariats. Doch gerade dies ist die grundlegende Bösartigkeit des Marxismus-Leninismus.

Der marxistische Materialismus ist eigentlich eine engstirnige Wirtschaftslehre über die Produktivkraft und den Mehrwert der Produktion. Als sich der Kapitalismus noch in seinem Frühstadium befand, prophezeite Marx in kurzsichtiger Weise schon den Untergang des Kapitalismus und den Triumph des Proletariats. Darin ist er heute bereits von der historischen Realität widerlegt worden. Die marxistische und leninistische Lehre der gewaltsamen Revolution und der „Diktatur des Proletariats“ befürwortet eine Politik der gewaltsamen Machtausübung und die absolute Herrschaft des Proletariats. Das Manifest der Kommunistischen Partei erläutert mit dem Klassengegensatz und dem Klassenkampf die historische und philosophische Weltanschauung der Kommunistischen Partei. Das Proletariat setzte sich zum Ziel seines Kampfes, die traditionelle Moral und die gesellschaftlichen Verhältnisse zu zerschlagen und die Macht zu ergreifen. Von Anfang an hat es den Kommunismus in absoluten Gegensatz zu aller Tradition gestellt.

Ursprünglich verabscheut die menschliche Natur die Gewalt. Gewalt macht Menschen skrupellos und brutal. Allerorts und zu allen Zeiten hat die menschliche Natur den Ausgangspunkt der Kommunistischen Partei - die Theorie der Gewalt - grundsätzlich verneint. Es ist eine Theorie, die in keinerlei Beziehung zu bisherigen Gedankensystemen, Philosophien oder Traditionen steht. Das kommunistische System des Terrors ist wie aus dem Nichts auf die Erde gefallen.

Diese bösartige Theorie geht davon aus, dass der Mensch den Himmel erobern und die Welt umwandeln kann. Mit ihrem Ideal der „Befreiung der Menschheit“ und „Vereinigung der Welt“ zog sie viele Menschen in ihren Bann. Vor allem diejenigen, die sich um Land und Volk sorgten und begierig darauf waren, ihren Einfluss in der Gesellschaft geltend zu machen, wurden am leichtesten betrogen. Dabei vergaßen sie, dass es über ihnen einen Himmel gibt. Mit der schön klingenden Lüge, ein Paradies auf Erden zu errichten, verachteten sie im Zuge des Machtkampfes die Traditionen und sahen auf die Leben anderer herab. Dies führte umgekehrt dazu, dass sie ihr eigenes Leben so gering schätzten wie eine Feder.

Eine imaginäre „Kommunistische Welt“ wurde als Wahrheit angehimmelt. „Unser Blut ist schon kochend, lasst uns kämpfen für die Wahrheit.“[3] Mit dieser extremen, absurden Denkweise löst die KP die Verbindung zwischen Mensch und Himmel, durchtrennt die Nabelschnur, die das chinesische Volk mit seinen Vorfahren und seinen nationalen Traditionen verbindet. Indem sie den Menschen predigt, ihr Leben dem Kommunismus zu opfern, fördert die KP die Bereitschaft zu töten.

1.2 Zweiter Grundfaktor: Betrug – Das Böse will aufrichtig erscheinen, daher muss es betrügen

Das Böse kommt nicht umhin zu betrügen. Will die KP die Arbeiterklasse nutzen, bezeichnet sie sie als „die fortgeschrittenste Klasse, selbstlos und ohne jeden Eigennutz, die führende Klasse, die Avantgarde der proletarischen Revolution“; will die KP die Bauern nutzen, lobt sie sie: „Ohne arme Bauern keine Revolution; ihre Rolle zu leugnen bedeutet die Revolution zu leugnen“[4] und verspricht „Jeder Bauer hat sein Land“; benötigt die Partei die Hilfe der Bourgeoisie bezeichnet sie sie als „Weggenosse der proletarischen Revolution“ und verspricht ihr eine Demokratische Republik; wird die KP fast von der Kuomintang ausgelöscht, ruft sie laut: „Chinesen kämpfen nicht gegen Chinesen“ und verspricht der KMT zu folgen. Gleich nach dem Krieg gegen die Japaner schlägt die KPC zu und stürzt die Regierung der Kuomintang; gleich nach der Gründung der Volksrepublik China löscht sie die Bourgeoisie aus; und macht schließlich die Arbeiter und Bauern zum wirklich mittellosen Proletariat.

Die Bildung einer Einheitsfront ist ein klassisches Beispiel für den Betrug der Partei. Um den Bürgerkrieg gegen die Kuomintang zu gewinnen, änderte die KP Chinas ihre bisherige Politik ganze Familien von Grundbesitzern und reichen Bauern zu töten; mit diesen sogenannten Klassenfeinden bildete sie vorübergehend eine Einheitsfront.  Am 20. Juli 1947 verkündete Mao Tse-tung: „Von einigen Reaktionären abgesehen, sollen wir der ganzen Klasse der Grundbesitzer gegenüber eine milde Haltung annehmen (...), um die feindlichen Elemente zu reduzieren.“ Nach der Machtergreifung der KPC konnten die Grundbesitzer und reichen Bauern der Massenvernichtung dennoch nicht entgehen.

Wort und Tat sind für die KPC zweierlei. Will die KPC die Demokraten nutzen, lauten ihre Parolen: „Langfristige Koexistenz, gegenseitige Kontrolle, aufrichtig und ehrlich zueinander sein, Ehre und Schmach gemeinsam teilen“. Doch alle, die mit den Gedanken, Worten, Handlungen oder Organisationsstrukturen der KPC nicht einverstanden sind oder ihnen nicht folgen, werden eliminiert. Marx, Lenin und die Führer der KPC hatten alle erklärt, dass die Macht der Kommunistischen Partei nicht mit anderen zu teilen sei. Von Beginn an trägt der Kommunismus klar erkennbar diesen Grundfaktor der Diktatur in sich. Wegen ihres Anspruchs auf despotische Alleinherrschaft hat die KPC, weder in der Zeit der Machtergreifung noch in der Zeit ihrer Regierungsgewalt, nie mit irgendeiner anderen politischen Partei oder Gruppe in ehrlicher Weise kooperiert; in Phasen der Lockerung wurden andere Parteien bestenfalls zur Zierde benutzt.

Die Lektion der Geschichte ist: Keinem einzigen Versprechen der KPC darf geglaubt werden, keine einzige Zusicherung wird erfüllt. Wer in irgendeinem Punkt an die KPC glaubt, wird gerade wegen dieses Punktes sein Leben verlieren.

1.3 Dritter Grundfaktor: Hetze – Die besondere Befähigung Hass zu schüren und einen Teil der Massen aufzustacheln gegen den anderen Teil zu kämpfen

Betrug dient der Hetze. Kampf benötigt Hass; wenn kein Hass vorhanden ist, lässt er sich erzeugen. Das im ländlichen China tief verwurzelte patriarchalische Klan-System stellte für die Kommunistische Partei ein grundlegendes Hindernis bei der Errichtung ihrer politischen Macht dar. Die ländliche Gesellschaft war eigentlich harmonisch, das Besitzen und das Pachten von Grundstücken führte nicht unbedingt zu konfrontativen Verhältnissen. Die Grundbesitzer gaben den Bauern eine Existenzgrundlage, während die Bauern als Gegenleistung die Grundbesitzer mitversorgten. Diese Beziehung der wechselseitigen Abhängigkeit, wurde von der KP verdreht als Klassengegensatz und als Ausbeutungsverhältnis dargestellt. Einklang wurde zu Feindseligkeit, Hass und Kampf. Recht wurde zu Unrecht, Ordnung zu Chaos und Republikanimus zu Despotismus. Die Kommunistische Partei förderte Plündern, Rauben und Morden; sie forderte auf, die Grundbesitzer und reichen Bauern, deren Familienangehörige und deren Sippen zu töten. Viele Bauern waren nicht dazu bereit, sich fremdes Vermögen anzueignen, sie gaben nachts das zurück, was sie sich am Tage genommen hatten; als jedoch die Arbeitseinheiten der KPC davon erfuhren, wurden sie kritisiert, dass sie ein zu mangelhaftes Klassenbewusstsein hätten. „Das weißhaarige Mädchen“[5] war ursprünglich die Geschichte einer weiblichen Unsterblichen; es handelt sich nicht um eine Geschichte von  Klassenausbeutung, es wurde aber von den Kulturensembles der Armee in ein Drama, eine Oper und ein Ballett umgeschrieben, mit dem Ziel, zum Klassenhass aufzuwiegeln. Während der japanischen Invasion im II. Weltkrieg erhob sich die KP Chinas nicht gegen die japanischen Truppen. Hingegen beschuldigte sie die Kuomintang–Regierung, nicht gegen die Japaner gekämpft und das Land verraten zu haben. Selbst in dieser äußerst kritischen Lage des Landes hetzte sie die Menschen dazu auf, die nationale Regierung zu stürzen.

Es ist eine klassische Methode der Kampagnen der Kommunistischen Partei, einen Teil der Massen anzustacheln, damit sie den anderen Teil hasst und verfolgt. Die bekannte Formel „95% zu 5%“ zur Einteilung der Klassen ist so entstanden. In den verschiedenen Kampagnen der KPC kam diese Methode umfassend zur Geltung und sie wird kontinuierlich weiterentwickelt. Diejenigen die den 95 % zugeordnet werden, bleiben verschont, diejenigen aber, die unter die verbleibenden 5 % fallen, werden zum zu bekämpfenden Klassenfeind. Aus der Angst heraus und um sich selbst zu schützen, streben die Menschen danach, diesen 95 % anzugehören. Es ist daher allgemein üblich geworden, dass man denjenigen, die in den Brunnen gefallenen sind, Steine nachwirft.

1.4 Vierter Grundfaktor: Asozialität – Schurken und Lumpen bilden die Reihen der KPC

Die Asozialen bilden die Basis des Bösen und das Böse muss sich wiederum der Asozialen bedienen. Die kommunistischen Revolutionen waren oft Aufstände von Schurken und Lumpen. Die bekannte Revolution der sogenannten „Pariser Kommune“ etwa, bestand ausschließlich aus Prügelei, Brandstiftung und Raub, angeführt vom Abschaum der Gesellschaft. Selbst Marx verachtete das Lumpenproletariat. Im „Manifest der Kommunistischen Partei“ schrieb Karl Marx: „Das Lumpenproletariat, diese passive Verfaulung der untersten Schichten der alten Gesellschaft, wird durch die proletarische Revolution stellenweise in die Bewegung hineingeschleudert. Seiner ganzen Lebenslage nach wird es bereitwilliger sein, sich für reaktionäre Umtriebe kaufen zu lassen.“ Weiterhin meinten Marx und Engels, dass die Bauern auf Grund ihrer naturgemäßen Verstreuung und Einfältigkeit, nicht einmal als irgendeine soziale Klasse angesehen werden könnten.

Die KPC entwickelte die dunkle Seite der Theorie von Marx weiter. Mao Tse-tung sagte: „Die Lumpen und die Asozialen wurden von der Gesellschaft immer verschmäht, aber diese sind bei der Revolution in den ländlichen Gebieten die tapfersten, standhaftesten und die, die am kräftigsten vorangehen.“[6] Das Lumpenproletariat verstärkt noch die gewalttätige Natur der KPC, und bildete den Keim der Sowjetregierung auf dem Lande. Das chinesische Wort für „Revolution“ bedeutet „Leben nehmen“, was für alle guten Menschen Horror und Zerstörung bedeutet. Die Partei ließ dieser Bezeichnung im kommunistischen Sprachsystem jedoch eine positive Bedeutung zukommen. In einer Debatte über den Begriff „Lumpenproletariat“ während der Kulturrevolution kam die KPC zu dem Schluss, dass es nicht so gut klingen würde, wenn man sie als „Lumpenproletariat“ bezeichnete – so wurde dieser Begriff zu „Proletariat“ gekürzt.

Ein anderer Aspekt der Asozialität ist die Schamlosigkeit. Wenn sie als diktatorisch kritisiert werden, zeigen sie offen ihren Hang zum Schikanieren und verkünden ungeniert: „Liebenswerte Herren, ihr habt recht, gerade das sind wir. Alle Erfahrungen, die das chinesische Volk jahrzehntelang gesammelt hat, lehren uns, die demokratische Diktatur des Volkes oder die demokratische Alleinherrschaft des Volkes durchzusetzen.“[7]

1.5 Fünfter Grundfaktor: Spionage – Infiltrieren, Zwietracht säen, Spalten, Auflösen, Ersetzen

Neben dem Betrug, der Anstiftung zu Gewalt und dem Mobilisieren der Asozialen wurden auch Spionage und das Säen von Zwietracht betrieben. Die KPC war beim Infiltrieren immer sehr geschickt. Die drei Top-Geheimagenten der KPC, Qian Zhuangfei, Li Kenong und Hu Beifeng, die für die Kuomintang arbeiteten, wurden in Wirklichkeit von Chen Geng geleitet, dem Chef der 2. Spionageabteilung des zentralen Komitees der KPC. Als Qian Zhuangfei als vertraulicher Sekretär bei Xu Enzeng, dem Direktor des Nachrichtendienstes der Kuomintang (KMT) arbeitete, schrieb er auf offiziellem Briefpapier des zentralen Verwaltungsbüros der KMT zwei Briefe mit Geheiminformationen über den ersten und zweiten strategischen Umzingelungsplan der Kuomintang gegen die KPC in der Provinz Jiangxi und überreichte ihn durch Li Kenong an Tschou En-lai.[8] Im April 1930 wurde eine Doppelagentengruppe im Nordosten Chinas eingerichtet, die oberflächlich zur Kuomintang, aber in Wahrheit zur KPC gehörte. Sie wurde dem Anschein nach von Qian Zhuangfei geleitet, doch hinter den Kulissen war Chen Geng ihr Führer. Sie verwendete die finanziellen Mittel und die Ausweise des zentralen Nachrichtendienstes der KMT. Li Kenong schlich sich auch als Kryptograph im Hauptquartier des Militärs der KMT ein. Li war derjenige, der das Eiltelegramm über die Inhaftierung und den Verrat von Gu Shunzhang[9], dem Direktor des KPC Sicherheitsbüros, entschlüsselte. Qian Zhuangfei schickte die entschlüsselte Nachricht sofort an Tschou En-lai, wodurch dieser eine ganze Gruppe von Spionen vor der Verhaftung bewahren konnte.

Yang Dengyin, mit prokommunistischer Einstellung, war Sonderbeauftragter des zentralen Nachrichtendienstes der KMT in Shanghai. Die KPC beauftragte ihn, diejenigen, die die KPC für unzuverlässig hielt, zu verhaften und zu exekutieren. Als ein älterer Offizier in der Provinz Henan einen Parteikader beleidigte, sorgten seine eigenen Leute dafür, dass er für einige Jahre in ein KMT-Gefängnis gesperrt wurde.

Während des Befreiungskrieges[10] gelang es der KPC Geheimagenten einzuschleusen, denen Tschiang Kai-shek[11] sein vollstes Vertrauen schenkte. Liu Fei, Oberleutnant und Vizeminister des Verteidigungsministeriums, war verantwortlich für die Marschbefehle der KMT-Armee. In Wirklichkeit war Liu ein Geheimagent der KPC. Noch bevor die KMT-Armee von ihrem nächsten Auftrag erfuhr, erreichte die Information über das geplante Einsatzgebiet bereits Yenan, das Hauptquartier der KPC. So hatte die KPC jedes Mal rechtzeitig eine Verteidigungsstrategie parat. Xiong Xianghui, ein Sekretär und Untergeordneter von Hu Zongnan[12], verriet Hus Plan, Yenan einnehmen zu wollen, an Tschou En-lai. Als Hu Zongnan und seine Streitkräfte Yenan erreichten, war es vollkommen leer. Tschou En-lai sagte einmal: „Bevor Tschiang Kai-sheks militärische Befehle bei seinen Heeresführern ankamen, wusste der Vorsitzende Mao schon Bescheid.“

1.6 Sechster Grundfaktor: Raub – Besitzergreifung durch Betrug und Gewalt werden zur neuen Gesellschaftsordnung

Alles was die Kommunistische Partei Chinas besitzt, erlangte sie durch Raub. Als die KPC die Rote Armee gründete, um die Herrschaft mittels militärischer Gewalt zu erlangen, benötigte sie Geld für Waffen und Munition, sowie für Essen und Kleidung. Die Methoden zur Beschaffung des Geldes waren das Plündern der ortsansässigen Reichen und das Ausrauben von Banken, ganz nach Manier von Banditen. Die Rote Armee von Li Xiannian erpresste die reichsten Familien einer Kreisstadt in der westlichen Provinz Hubei. Sie entführten aus jeder einzelnen Familie eines Klans jeweils eine Person, die dann als Geisel am Leben erhalten wurde. Dies diente dem Ziel, dass man die Familienangehörigen regelmäßig Schatullen mit Silbermünzen abliefern lassen konnte, um damit die Armee versorgen. Erst nachdem die Rote Armee zufrieden gestellt oder eine Familie derartig verarmt war, dass sie nicht mehr weiter auszupressen war, wurden die Geiseln, die oft schon in den letzten Atemzügen lagen, zurückgeschickt. Manche wurden so schlimm terrorisiert und misshandelt, dass sie noch vor ihrer Rückkehr starben.

Durch das Plündern der Reichen und die Enteignung ihrer Ländereien weitete die KPC die Besitzergreifung durch Betrug und Gewalt auf die gesamte Gesellschaft aus; was die Tradition ersetzte und zur neuen gesellschaftlichen Ordnung wurde. Die Kommunistische Partei hat alle erdenklichen Untaten begangen; Gutes hat sie jedoch niemals vollbracht. Sie verschafft den Menschen kleine Vorteile, um sie später dazu anzustacheln, andere zu bekämpfen. Folglich verschwanden Mitgefühl und Tugend; wenn man es wagte, Menschen zu töten, konnte man schon überleben. Die kommunistische Utopie ist in Wirklichkeit eine schöne Umschreibung für das Besitzergreifen durch gewalttätiges Plündern.

1.7 Siebter Grundfaktor: Kampf – Kämpfen zerstört die traditionelle patriarchalische Ordnung und das Staatssystem

Betrug, Hetze, Asozialität und Spionage bereiten den Boden für Raub und Kampf. Die kommunistische Philosophie ist die des Kampfes. Doch die kommunistische Revolution bestand keineswegs nur aus planloser Prügelei und Raub. Die Partei sagte: „Der Schlag der Bauern richtet sich vor allem gegen die örtlichen Despoten, den üblen Adel und die gewalttätigen Grundbesitzer, aber nebenbei werden auch verschiedene patriarchalische Vorstellungen und Einrichtungen, die korrupten Beamten in den Städten und die schlechten Sitten und Gebräuche in den ländlichen Gegenden getroffen.“[13] Es gab eindeutige Anweisungen, alle traditionellen Strukturen und die Gebräuche auf dem Land zu zerstören.

Kommunistischer Kampf beinhaltet jedoch auch gewaltsamen und bewaffneten Kampf. „Eine Revolution ist kein Gastmahl, kein Aufsatzschreiben, kein Bildermalen oder Deckchensticken; sie kann nicht so fein, so gemächlich und sanft, so maßvoll, freundlich, gesittet, zurückhaltend und großherzig ablaufen. Die Revolution ist ein Aufstand, ein Gewaltakt, in dem eine Klasse die andere stürzt.“[14] Die Machtergreifung konnte nur durch Kampf geschehen; in der Kulturrevolution, einige Jahrzehnte später, wurde derselbe Grundfaktor des Kampfes wieder angewandt, um die nächste Generation heranzubilden.

1.8 Achter Grundfaktor: Vernichtung – Eine vollkommene Theorie des Völkermords wird errichtet

Viele Sachen die die KP getan hat sind ohne Gleichen. Sie versprach den Intellektuellen einen „Himmel auf Erden“, stempelte sie später aber als „Rechte“ ab und ordnete sie in die „stinkende neunte Kategorie“[15] der Verfolgten ein. Sie entzog Grundbesitzern und Kapitalisten ihr Eigentum, vernichtete die Klasse der Grundbesitzer und reichen Bauern, zerstörte Rang und Ordnung auf dem Land, entriss den lokalen Führern ihre Autorität, entführte die Reichen und erpresste sie, unterwarf Kriegsgefangene der Gehirnwäsche, führte eine Umerziehung von Industriellen und Kapitalisten durch, infiltrierte die Kuomintang und zersetzte sie, spaltete die Kommunistische Internationale und verriet sie gleichzeitig, führte in jeder politischen Kampagne nach der Machtergreifung im Jahre 1949 Säuberungen durch und schüchterte die eigenen Mitglieder mit Drohungen ein. All dies ist ohne Gleichen.

All dies wurzelt in der von der KP errichteten Theorie des Völkermordes. Alle politischen Bewegungen in der Vergangenheit waren durchweg Völkermord durch Terrorkampagnen. Von Anfang an vervollkommnet die KP ihre Theorie des Völkermordes. Sie bestand aus einer Klassentheorie, einer Revolutionstheorie, Theorien über Kampf, Gewalt und Diktatur, sowie Theorien über politische Kampagnen und politische Parteien, usw. Diese Theorien fassen all ihre Erfahrungen zusammen, die sie bei ihren diversen Völkermord-Kampagnen sammelte.

Die Besonderheit des von der KPC begangenen Völkermordes besteht   im Auslöschen des Gewissens und der eigenen Gedanken. Das ist genau die Methode der Herrschaft durch Terror, die dem grundlegenden Kollektivinteresse der KPC entspricht. Die KPC wird einen bekämpfen, nicht nur wenn man gegen sie ist, sie wird einen möglicherweise auch bekämpfen, wenn man für sie ist. Sie wird jeden beseitigen, den sie meint beseitigen zu müssen. So lebt jeder im Schatten des Terrors und fürchtet die KPC.

1.9 Neunter Grundfaktor: Kontrolle – Durch das Parteibewusstsein wird die gesamte Partei kontrolliert und schließlich das ganze Volk sowie die gesamte Gesellschaft manipuliert

All diese Grundfaktoren verfolgen das gleiche Ziel: die Bevölkerung durch Terror zu unterdrücken und zu kontrollieren. Die KP macht sich durch ihre Bösartigkeit zum natürlichen Feind aller gesellschaftlichen Kräfte. Seit ihrer Entstehung hat sich die KP durch eine Krise nach der anderen hindurchgekämpft. Dabei war die Frage ihres Überlebens die entscheidendste. Die KP befindet sich in einem Zustand ständiger Angst ums Überleben. Ihr höchstes Interesse ist Eigennutz - die Bewahrung ihrer eigenen Existenz und Macht. Um ihren Mangel an innerer Stärke auszugleichen, muss die KP zwangsweise immer drastischere Maßnahmen ergreifen. Das Interesse der Partei steht nicht im Interesse eines einzigen Parteimitgliedes, es ist auch nicht die Summe irgendwelcher Individualinteressen. Es ist das Parteiinteresse als ein kollektives Ganzes, das sich über jedes Gefühl des Individuums rigoros hinwegsetzt.

Das Parteibewusstsein ist der übelste Grundfaktor dieses bösartigen Gespenstes. Das Parteibewusstsein vermag sich grenzenlos auszudehnen, er verschlingt die menschliche Natur und verwandelt Menschen in Unmenschen. Zum Beispiel waren Tschou En-lai und Sun Bingwen Weggenossen. Nachdem Sun Bingwen gestorben war, nahm Tschou En-lai dessen Tochter Sun Weishi als Adoptivkind zu sich. Während der Kulturrevolution wurde Sun Weishi diffamiert. Später wurde sie von ihrer Familie mit einem langen Nagel in ihrem Kopf tot aufgefunden. Den Haftbefehl hatte ihr eigener Adoptivvater Tschou En-lai unterschrieben.

Einer der frühen Führer der KPC war Ren Bishi, der während des chinesisch-japanischen Krieges die Opium-Verkäufe abzuwickeln hatte. Seinerzeit wurde Opium als Symbol ausländischer Invasion betrachtet.[16] Dennoch wagte es Ren gegen den Willen des Volkes und die Interessen des Landes großflächig Opium anzubauen; dafür musste er wirklich ein beachtliches Parteibewusstsein haben. Wegen der Empfindlichkeit des Themas bezeichnete die KPC das Opium als Seife, da die KP Opium exportierte um Einnahmen zu erzielen. Zum hundertsten Geburtstag von Ren, sang der Führer der neuen Generation der KPC ein Loblied auf Rens ausgeprägtes Parteibewusstsein: „Ren besaß eine hohe Moral und war ein vorbildliches Parteimitglied. Er hatte einen festen Glauben an den Kommunismus und zeigte grenzenlose Loyalität für die Sache der Partei.“[17]

Ein anderes Vorbild für das Parteibewusstsein war Zhang Side. Die Partei sagte, dass er sein Leben beim plötzlichen Einsturz eines Brennofens hingegeben habe. In der Bevölkerung hieß es aber, er starb beim Rösten von Opium. Weil er ein stiller Mensch war, der in der zentralen Wachdivision gedient und nie um eine Beförderung gebeten hatte, wurde er von der KPC gelobt: „Sein Tod wiegt schwerer als der Taishan“.[18] Lei Feng, ein späteres Musterbeispiel für das Parteibewusstsein, war bekannt als eine „Schraube in der revolutionären Maschinerie die nie rostet.“ Lange Zeit wurden sowohl Lei als auch Zhang als Vorbilder herangezogen, um das chinesische Volk darin zu schulen, der Partei gegenüber loyal zu sein. „Die Kraft des Vorbildes ist grenzenlos.“[19] Zahlreiche Helden der KP wurden als Vorbild herausgestellt, um den eisernen Willen der Partei und das Prinzip des Parteibewusstseins zu stärken.

Seit ihrer Machtergreifung hat die KPC ihren Grundfaktor der Kontrolle der Gedanken erfolgreich weiterentwickelt; sie hat Generationen neuer „Werkzeuge und Schrauben“ herangebildet. Das Parteibewusstseins wurde verstärkt und entwickelte sich zu einem festen stereotypen Denk- und Verhaltensmuster, welches sich in der gesamten Bevölkerung des Landes verbreitete. Das Verhaltensmuster des Parteibewusstseins wird im Mantel der Nationalität verpackt. Das feste Denkmuster des Parteibewusstseins wird zum Mechanismus, mit dem das gesamte Volk sich selbst das Gehirn wäscht, dem Bösen folgt und mit ihm kooperiert.

2. Die unehrenhaften Anfänge der Kommunistischen Partei Chinas

Die Kommunistische Partei Chinas beansprucht für sich eine glänzende Geschichte, eine die angeblich „Sieg um Sieg“ gesehen habe. Dies ist bloß ein Versuch, sich selbst schön zu reden und die Herrschaft der KP zu legitimieren. Tatsächlich hat die KP nicht ein bisschen Ruhm vorzuweisen. Nur Dank ihrer neun üblen Grundfaktoren, Bösartigkeit, Betrug, Hetze, Asozialität, Spionage, Raub, Kampf, Vernichtung und Kontrolle, konnte sie die Macht erringen und erhalten.

2.1 Die Gründung der KPC – Aufgezogen an der Brust der Sowjetunion

„Die Geschützsalven der Oktoberrevolution brachten uns den Marxismus-Leninismus.“[20] So stellt sich die Partei dem Volk dar. Doch als die Partei gegründet wurde, war sie nur der asiatische Zweig der Sowjetunion. Von Anfang an beging diese Partei Landesverrat.

In der Gründungsphase der Kommunistischen Partei Chinas hatte sie weder Geld noch eine Theorie oder irgendwelche Erfahrungen. Sie hatte keine Grundlage, auf die sie sich stützen konnte. Die KPC schloss sich der Kommunistischen Internationale an, um ihr Schicksal mit der gewaltsamen Revolution zu verknüpfen; die gewaltsame Revolution Chinas war nur ein Ableger der gewaltsamen Revolution von Marx und Lenin. Die Komintern bildete die globale Leitstelle, um die politischen Machtverhältnisse in der Welt umzustürzen. Die KPC war einfach nur ihr östlicher Zweig und führte den Roten Imperialismus der Sowjetunion im Osten aus. Die KPC übernahm die Erfahrungen der Kommunistischen Partei der Sowjetunion hinsichtlich der gewaltsamen politischen Machtübernahme und der Diktatur des Proletariats. Sie folgte in ihrer politischen, ideologischen und organisatorischen Linie den Vorgaben der sowjetischen Partei. Die KPC imitierte die Existenzform einer fremden illegalen Untergrundorganisation und übte strenge Überwachung und Kontrolle aus. Die KP der Sowjetunion war Rückgrat und Förderer der KPC.

Die Satzung der KPC, die bei ihrer ersten Vertreterversammlung verabschiedet wurde, hatte die Komintern formuliert. Der Marxismus-Leninismus und der Klassenkampf, die Diktatur des Proletariats und die Errichtung der Partei waren ihre wesentlichen Grundlagen. Außerdem war das Parteiprogramm der KP der Sowjetunion eine wichtige Basis. Die Seele der KPC ist eine Ideologie, die von der KP der Sowjetunion übernommen wurde. Chen Duxiu, einer der ersten Funktionäre der KPC, hatte andere Auffassungen als Maring, der Vertreter des Internationalen Kommunistischen Komitees. Maring schrieb eine Mitteilung an Chen, in der er anmerkte, dass Chen den Befehlen der Komintern zu folgen habe, wenn er ein wirkliches Mitglied der Kommunistischen Partei wäre. Obwohl Chen Duxiu der Führer der KPC war, konnte er nichts anderes tun, als Befehle der Komintern zu befolgen und sich der Sowjetunion zu unterwerfen.

Während der dritten Vertreterversammlung der KPC 1923 räumte Chen Duxiu öffentlich ein, dass die Partei fast vollständig aus Beiträgen der sowjetischen Komintern finanziert wurde. In einem Jahr leistete die Komintern an die KPC einen Beitrag von über 200.000 Yuan. Das Ergebnis war jedoch unbefriedigend und die Komintern beschuldigte die KPC, sich nicht genug bemüht zu haben.

Freigegebenen Partei-Dokumenten zufolge erhielt die KPC von Oktober 1921 bis Juni 1922 16.655 Yuan. 1924 bekam sie 1.500 USD und 31.927,17 Yuan und 1927 erhielt sie 187.674 Yuan. Der monatliche Beitrag der Komintern belief sich durchschnittlich auf 20.000 Yuan. Die heute von der KPC gewöhnlich eingesetzten Methoden wie Einflussnahme, Bestechung und Drohung fanden schon damals ihre Anwendung. Die Komintern hat die KPC scharf kritisiert, dass sie ständig auf Geldmittel drängen würde. „Sie benutzten verschiedene Geldquellen wie beispielsweise das Internationale Kommunikationsbüro, Beauftragte der Komintern, militärische Organisationen usw., um Geldmittel zu beziehen, weil eine Stelle nicht von der anderen wusste, dass sie bereits Gelder ausgezahlt hatte. (…) Das Bemerkenswerte daran ist, dass die chinesischen Genossen nicht nur die Denkweise unserer sowjetischen Genossen sehr gut kennen, sondern dass sie wissen, wie sie die einzelnen Genossen, die für die Freigabe der Mittel zuständig sind, zu behandeln haben. Sobald sie merken, dass sie die Mittel mit normalen Methoden nicht bekommen können, weichen sie den regulären Treffen aus. Stattdessen benutzen sie schließlich die unfeine Methode der Erpressung. Beispielsweise verbreiten sie Gerüchte, dass sogar schon Mitarbeiter an der Basis die Sowjets kritisierten, dass sie das Geld nicht an die KPC sondern an Warlords gegebenhätten.“[21]

2.2 Die erste Allianz zwischen KMT und KPC – Ein Parasit dringt bis zum Kern vor und sabotiert den Nordfeldzug[22]

Die KPC erzählt der Bevölkerung seit jeher, dass Tschiang Kai-shek die Nationale Revolution[23] verraten habe und die KP dazu gezwungen gewesen sei, sich in einem bewaffneten Aufstand zu erheben.

In Wirklichkeit ist die KPC ihre erste Allianz mit der Kuomintang eingegangen, um sich der Nationalen Revolution anzuschließen und dadurch sich selbst zu entwickeln. Außerdem war die KPC begierig darauf, schnell die Macht zu ergreifen und eine Revolution nach sowjetischem Vorbild zu beginnen. Es war ihre Gier nach Macht, die in Wirklichkeit die Nationale Revolution verriet und zerstörte.

Auf der zweiten Vertreterversammlung der KPC im Juli 1922 waren diejenigen, die gegen eine Allianz mit der KMT waren, in der Überzahl, da die Mitglieder der Konferenz darauf drängten, die Macht zu ergreifen. Jedoch kontrollierte die Komintern die Ereignisse im Hintergrund und annullierte die Resolution, die in der Konferenz verabschiedet wurde; so wurde der KPC befohlen sich der KMT anzuschließen.

Während der ersten Allianz zwischen KMT und KPC hielt die KPC ihre vierte Vertreterversammlung im Januar 1925 in Schanghai ab und warf schon vor dem Tod von Sun Yat-sen[24] am 12. März 1925 die Frage der Führerschaft in China auf. Wäre Sun nicht gestorben, so wäre er und nicht Tschiang Kai-shek in das Zielfeld der Machtbestrebungen der KPC geraten.

Mit der Sowjetunion im Rücken konnte die KPC während der Allianz die politische Macht innerhalb der KMT rücksichtslos an sich reißen: Tan Pingshan wurde der Minister des Zentralen Personalbüros der KMT. Feng Jupo, Sekretär des Arbeitsministers, erhielt die Vollmacht, alle mit Arbeit in Verbindung stehenden Angelegenheiten zu behandeln. Lin Zuhan war der Minister für Ländliche Angelegenheiten, während Peng Pai sein Sekretär war. Mao Tse-tung übernahm die Position des ausführenden Propaganda-Ministers der KMT. Die Militärakademien und die Führerschaft des Militärs waren schon immer im Fokus der KPC: Tschou En-lai hatte die Position des Leiters der Politikabteilung der Huangpu-Militärakademie inne und Zhang Shenfu war sein Stellvertreter. Tschou En-lai war auch Direktor der Abteilung für Militärrecht der KMT und brachte russische Militärratgeber in die entsprechenden wichtigen Positionen. Viele der Kommunisten hatten die Stellung von politischen Lehrern oder Leitern in den Militärakademien der KMT. Kommunisten dienten auch als Partei-Vertreter der KMT auf den unterschiedlichen Ebenen der Nationalen Revolutionsarmee.[25] Es wurde festgelegt, dass ohne die Unterschrift eines Partei-Vertreters ein Befehl keine Gültigkeit habe. Diese parasitäre Infiltrierung der Nationale Revolution führte zu einem Anwachsen der Mitglieder der KPC von weniger als 1.000 im Jahre 1925 auf 30.000 im Jahre 1928.

Der Nordfeldzug begann im Februar 1926. Vom Oktober 1926 bis März 1927 stachelte die KPC drei bewaffnete Aufstände in Shanghai an. Schließlich versuchte die KPC das Hauptquartier der Nordfeldzugsarmee zu besetzen, was ihr jedoch misslang und ihre Entwaffnung zur Folge hatte. Die Anstifter eines Generalstreikes in der Provinz Guangdong beteiligten sich täglich an gewaltsamen Auseinandersetzungen mit der Polizei. Derartige Aufstände verursachten eine Säuberung der Kuomintang von den Mitgliedern der KPC am 12. April 1927.[26]

Im August 1927 initiierten die Mitglieder der KPC innerhalb der KMT Revolutionsarmee die Nanchang-Rebellion, die innerhalb kurzer Zeit niedergeschlagen wurde. Im September rief die KPC zum „Herbsternte-Aufstand“ auf, um Changsha anzugreifen, auch dieser Aufstand wurde zerschlagen. Die KPC begann damit, in der Armee ein Netzwerk der Kontrolle aufzubauen, indem sie Partei-Abteilungen auf Bataillonsebene einrichtete. Gleichzeitig floh die Partei zurück in die Gegend von Jinggangshan und errichtete dort ihre Herrschaft auf dem Lande.

2.3 Der Bauernaufstand in der Provinz Hunan – Die Anstiftung der Asozialen zur Rebellion

Während des Nordfeldzuges stachelte die KPC in den ländlichen Gegenden Aufstände an, um die Macht zu erlangen, während sich die Nationale Revolutionsarmee im Krieg mit den Warlords befand.

Der Bauernaufstand in der Provinz Hunan von 1927 war eine Revolte des kriminellen Pöbels, der Schlimmsten der Gesellschaft, so wie bei dem berühmten Aufstand der Pariser Kommune, der ersten kommunistischen Revolution von 1871. Französische Staatsbürger und Ausländer, die zu dieser Zeit in Paris waren, hatten gesehen, dass die Anhänger der Pariser Kommune eine Bande von umherziehenden Räubern war, die keine Perspektive hatten. Sie plünderten große Gebäude und Luxusvillen, lebten darin und genossen Delikatessen. Sie kümmerten sich nur um ihren augenblicklichen Spaß, nicht aber um die Konsequenzen ihres Handelns. Während des Aufstandes der Pariser Kommune zensierten sie die Presse. Sie nahmen den Erzbischof von Paris, Georges Darboy, der Predigten für den König hielt, als Geisel und erschossen ihn später. Zu ihrer eigenen Belustigung ermordeten sie 64 Geistliche auf brutale Weise, zündeten Paläste an und zerstörten Regierungsgebäude, private Residenzen, Monumente und Mahnmale. Der Wohlstand und die Schönheit der französischen Hauptstadt fand in Europa nicht seinesgleichen. Aber nach dem Aufstand der Pariser Kommune blieb von vielen Gebäuden nur Asche und von vielen Menschen nur Knochen übrig. Derartige Gräueltaten und Grausamkeiten kamen in der Geschichte bis heute nur selten vor.

Mao Tse-tung gab zu: „Es stimmt, dass die Bauern auf dem Lande in gewissem Sinne sehr ungezügelt sind. Da die Bauernvereinigung das Sagen hat, gesteht sie den Grundherren keinerlei Rechte zu und fegt ihr Ansehen hinweg. Die Landsherren werden niedergeworfen und man setzt ihnen noch den Fuß in den Nacken. ´Wir werden euch auf die Liste der Konterrevolutionäre setzen!´, drohen ihnen die Bauern. Sie bestrafen die lokalen Tyrannen und die üble Oberschicht, sie verlangen von ihnen Abgaben und zerschmettern ihre Sänften. Die Menschen plündern die Häuser der üblen Oberschicht und der lokalen Tyrannen, die gegen die Bauernvereinigung sind. Sie schlachten ihre Schweine und essen ihr Getreide. Sie lungern sogar in den elfenbeinverzierten Betten der Töchter und Schwiegertöchter der Oberschicht und Tyrannen herum. Beim geringsten Anlass ergreifen sie sie, setzen den Verhafteten große Papierhüte auf und führen sie durchs Dorf, wobei sie rufen: ´Ihr dreckigen Gutsherren, jetzt sollt ihr uns kennen lernen!´ Sie tun, was sie wollen und stellen alles auf den Kopf. Sie errichteten eine Art Terror

auf dem Lande. (...) Um es ganz offen zu sagen - es ist nötig, in jedem Dorf eine Periode des Terrors zu erzeugen, ansonsten wäre es unmöglich, die Aktivitäten der Konterrevolutionäre auf dem Land zu unterdrücken und die Macht der Oberschicht zu brechen. Um ein Unrecht zu berichtigen, müssen die Grenzen überschritten werden, ansonsten kann man das Unrecht nicht korrigieren (...) Viele Taten während der Zeit der Revolution, die als zu weit gegangen angesehen wurden, waren in Wirklichkeit genau das, was die Revolution brauchte.“[27] Die Kommunistische Revolution errichtet ein System des Terrors.

2.4 Der Feldzug nach Norden zur Bekämpfung der Japaner - Die Flucht der Besiegten

Die KPC bezeichnete den „Langen Marsch“ als Feldzug nach Norden zur Bekämpfung der Japaner. Sie machte den Langen Marsch zu einem Mythos der chinesischen Revolution: „Der Lange Marsch ist ein Manifest, ein Propagandatrupp, eine Sähmaschine. (...) Kurz gesagt, der Lange Marsch endete mit unserem Sieg und mit der Niederlage des Feindes.“[28]

Der sogenannte Lange Marsch nach Norden zur Bekämpfung der Japaner war eine schamlose Lüge der KPC um ihre eigene Niederlage zu kaschieren. Die historische Wahrheit ist, dass die Kommunistische Partei von Oktober 1933 bis Januar 1934 eine totale Niederlage durch den fünften Vernichtungsfeldzug der KMT erlitt; die KPC verlor nach und nach ihre politische Macht auf dem Lande, ihr Stützpunktgebiet wurde immer kleiner und so sah sich die Rote Armee der KPC gezwungen zu fliehen. Dies ist der wahre Anlass des Langen Marsches.

Das eigentliche Ziel des Langen Marsches war, nach Westen zu marschieren, um aus der Umzingelung auszubrechen und in einem Bogen in Richtung äußere Mongolei und Sowjetrussland fliehen zu können. In jener Zeit befand sich die KPC in einer äußerst schwierigen Lage. Auf einer Route nach Westen, nahe entlang der äußeren Mongolei, konnte die KMT die KPC nicht von zwei Seiten gleichzeitig angreifen. Dort angekommen hätte die KPC im Falle einer Niederlage in die Sowjetunion fliehen können. Die KPC beschloss durch Shanxi und Suiyuan zu marschieren; einerseits konnten sie dadurch mit ihrer Propaganda, gegen die Japaner zu kämpfen, die Sympathie und Unterstützung der Bevölkerung gewinnen; andererseits war diese Gegend sicher, weil es dort keine Japaner gab, die japanischen Truppen waren entlang der Chinesischen Mauer stationiert. Als die KPC endlich ein Jahr später in Shaanbei (im nördlichen Teil der Provinz Shaanxi) eintraf, waren die Hauptkräfte der Roten Armee von mehr als 80.000 auf 6.000 Mann geschrumpft.

2.5 Der Xi’an-Zwischenfall – Durch Spionage kann sich die KPC ein zweites Mal an die KMT anheften

Im Dezember 1936 entführten Zhang Xueliang und Yang Hucheng, zwei Generäle der KMT, Tschiang Kai-shek in Xi´an. Dies wird seither als Xi´an-Zwischenfall bezeichnet.

In Geschichtslehrbüchern der KPC, wird der Xi´an-Zwischenfall als ein Militärputsch beschrieben, in dem Zhang und Yang in einem Ultimatum Tschiang Kai-shek aufforderten gegen die Japaner zu kämpfen. Tschou En-lai sei als Vertreter der KPC nach Xi´an eingeladen worden, um eine verträgliche Lösung auszuhandeln. Durch die Vermittlung verschiedener chinesischer Gruppen sei dieser Zwischenfall friedlich gelöst und der zehn Jahre dauernde Bürgerkrieg beendet worden. Dies ermöglichte die Bildung einer vereinten nationalen Allianz gegen die Japaner. In den Geschichtsbüchern der Kommunistischen Partei ist weiterhin zu lesen, dass dieses Ereignis ein entscheidender Wendepunkt für das krisengeschüttelte China gewesen sei. Die KPC stellt sich selbst als patriotische Partei dar, die die Interessen der Nation berücksichtigt und gegen die Japaner gekämpft habe.

Immer mehr Dokumente über diese Geschichte decken jedoch auf, dass viele Spione der KPC bereits vor dem Xi’an-Zwischenfall im Umfeld von Yang Hucheng und Zhang Xueliang tätig waren. Ein Beispiel war Liu Ding insgeheim ein Mitglied der KPC. Er arbeitete für Zhang Xueliang auf Empfehlung von Song Qingling, der Gattin von Sun Yat-sen, einer Schwester von Tschiang Kai-sheks Frau, die ebenfalls Mitglied der KPC war. Nach dem Ereignis lobte Mao Tse-tung: „Der Xi’an-Zwischenfall - Liu Ding hat hervorragendes dazu beigetragen.“ Im nächsten Umfeld von Yang Hucheng war seine eigene Frau, Xie Baozhen, ebenfalls ein Mitglied der KPC und in Yangs politischer Abteilung der Armee beschäftigt. Xie heiratete Yang Hucheng im Januar 1928 mit der Zustimmung der KPC. Außerdem war zu dieser Zeit das KPC-Mitglied Wang Bingnan ein gern gesehener Gast in Yangs Haus. Wang wurde später stellvertretender Außenminister der KPC. Es waren genau diese Parteimitglieder rund um Yang und Zhang, die diesen Putsch direkt initiierten.

Zu Beginn des Vorfalls wollten die Führer der KPC Tschiang Kai-shek töten lassen, um sich an seiner früheren Bekämpfung der KPC zu rächen. Zu dieser Zeit hatte die KPC eine sehr schwache Basis in der nördlichen Provinz Shaanxi und lief Gefahr in einer einzigen Schlacht vollständig vernichtet zu werden. Unter Einsatz all ihrer erworbenen Fähigkeiten zu Aufwiegelung und Betrug, stiftete die KPC Zhang und Yang zu dem Putsch an. Um Japan davon abzuhalten die Sowjetunion anzugreifen, schrieb Stalin an das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Chinas den Befehl, Tschiang Kai-shek nicht zu töten, sondern ein weiteres Mal mit ihm zu kooperieren und eine zweite Allianz einzugehen. Mao Tse-tung und Tschou En-lai realisierten sehr wohl, dass sie die KMT mit der begrenzten Stärke der KPC nicht vernichten konnten; wenn sie Tschiang Kai-shek töteten, würden sie von der sich rächenden KMT vielleicht sogar selbst ausgelöscht werden. Unter diesen Umständen änderte die KPC ihre Gangart, sie forderte im Namen aller „Anti-Japaner“ den vereinten Widerstand gegen Japan und zwang Tschiang Kai-shek ein zweites Mal den Zusammenschluss mit ihr zu akzeptieren.

Zuerst arrangierte die KP einen Putsch und bedrohte das Leben von Tschiang Kai-shek. Dann machte sie eine Kehrtwendung und zwang ihn dazu, die KPC aufzunehmen. Die KPC war nicht nur der Vernichtung entgangen, sondern sie konnte sich ein zweites Mal an die KMT-Regierung anheften. Die Rote Armee wurde zur Achten Route-Armee und die KPC wurde wieder stärker und größer. Was Hinterlist und Verschlagenheit betrifft, kann niemand sagen, dass die KPC darin kein Meister wäre.

2.6 Der Krieg gegen die Japaner – Die KPC wuchs, indem sie den Rivalen durch fremde Hände ausschalten ließ

Bei Ausbruch des Krieges gegen Japan im Jahr 1937 verfügte die KMT über mehr als 1,7 Millionen bewaffnete Soldaten, Schiffe mit 110.000 Tonnen Wasserverdrängung und etwa 600 Kampfflugzeuge verschiedener Typen. Im Vergleich dazu umfasste die Armee der KPC inklusive der im November 1937 neu zusammengestellten Vierten Armee etwa 70.000 Mann und ihre Schlagkraft wurde weiter durch interne Fraktionspolitik geschwächt. Sie hätte in einer einzigen Schlacht vernichtet werden können. Die KPC erkannte, dass, sollte es zu einer Schlacht gegen die Japaner kommen, sie nicht in der Lage wäre, auch nur eine einzige Division der Japaner zu besiegen. Der KPC ging es bei ihren Bemühungen um die „nationale Einheit“ vor allem um den Erhalt ihrer eigenen Macht, und keineswegs um das Überleben der Nation. Daher hatte die KPC während der Allianz mit der KMT im Geheimen eine parteiinterne Richtlinie festgelegt, die dem Kampf um die politische Führungsrolle Priorität einräumte.

Nachdem die Japaner am 18. September 1931 die Stadt Shenyang besetzt hatten und dadurch ihre Kontrolle über riesige Gebiete in Nordwestchina erweitern konnten, kämpfte die KPC praktisch Schulter an Schulter mit den japanischen Invasoren, um die KMT zu schlagen. In einer Deklaration, die als Antwort auf die japanische Okkupation verkündet wurde, hetzte die KPC das Volk zum Sturz der nationalen Regierung auf: Sie rief die Arbeiter in den von der KMT kontrollierten Gebieten zum Streik auf, die Bauern zur Anstiftung von Unruhe, die Studenten zum Boykott des Unterrichtes, die einfachen Leute zur Niederlegung der Arbeit und die Soldaten zur Meuterei.

Während die KPC auf Bannern zum Widerstand gegen die Japaner aufrief, hatte sie hinter der Frontlinie nur lokale Rekrutenverbände und Guerilla-Einheiten in ihre Armee aufgenommen und umstrukturiert. Mit Ausnahme der Schlacht am Pingxing Pass, trug die KPC kaum zum Kampf gegen die Japaner bei. Stattdessen verwendete sie ihre Energie, um die eigene Basis zu stärken. Nachdem die Japaner aufgegeben hatten, nahm die KPC alle übergelaufenen Soldaten in ihre Armee auf und behauptete dann, mehr als 900.000 reguläre Soldaten zu haben. Dazu kämen noch 2 Millionen Milizkämpfer. Die Armee der KMT kämpfte im Wesentlichen allein an der Front gegen die Japaner und verlor in diesem Krieg über 200 Generäle. Unter den Befehlshabern auf Seiten der KPC dagegen, sind jedoch fast keine Verluste bekannt geworden. Trotzdem lehren die Schulbücher der KPC dem Volk fortwährend, dass die KMT keinen Widerstand gegen die Japaner geleistet hätte, und allein die KPC den großen Sieg in diesem Krieg davongetragen habe.

2.7 Die ideologische Gleichschaltung in Yenan – Die Erschaffung einer furchterregenden Maschinerie des Terrors

Im Namen des Widerstandes gegen die Japaner regte die KPC unzählige patriotische Jugendliche dazu an, nach Yenan zu gehen, und terrorisierte schließlich Tausende von ihnen in einer Kampagne zur ideologischen Gleichschaltung. Nach der Machtergreifung über China, stellte die KPC Yenan als das „revolutionäre heilige Land“ dar, erwähnte aber niemals die Verbrechen, die sie während der Kampagne zur ideologischen Gleichschaltung begangen hatte.

Die ideologische Gleichschaltung in Yenan war das schrecklichste, dunkelste und gewalttätigste Machtspiel das man sich vorstellen kann. Im Namen der Reinigung vom Gift der Bourgeoisie spülte die Partei die Moral, das unabhängige Denken, die Freiheit, die Toleranz und die Würde der Menschen hinweg. Der erste Schritt der Kampagne war die Erstellung einer Personalakte mit folgendem Inhalt: 1.) eine zusammenfassende Darstellung der eigenen Person;  2.) eine Chronik des politischen Lebens; 3.) den familiäreren Hintergrund und die sozialen Beziehungen; 4.) einen Lebenslauf und die Geschichte der persönlichen Gedankenumwandlung; 5.) eine Selbstkritik am eigenen Parteibewusstsein.

In der Personalakte musste jeder alle Bekannten seit seiner Geburt und alle wichtigen Ereignisse sowie den Ort und die Zeit ihres Geschehens angeben. Sobald Lücken in den Angaben gefunden wurden, wurde die entsprechende Person als problematisch eingestuft. Man musste alle sozialen Aktivitäten beschreiben, an denen man jemals teilgenommen hatte, besonders die, die sich auf den Beitritt zur Partei bezogen, dabei sollten auch alle Gedanken während der Aktivitäten detailliert ausgeführt werden. Der allerwichtigste Teil der Personalakte war die Selbstkritik am eigenen Parteibewusstsein. Dadurch wurden alle Verstöße gegen das Parteibewusstsein in den Gedanken, beim Sprechen, bei der Arbeit, im Alltagsleben und im Umgang mit den Menschen offen gelegt. Bei der Bewertung des Bewusstseins wurde genau geprüft, ob jemand nach dem Beitritt zur Partei oder nach dem Eintritt in die Armee noch Eigeninteressen verfolgte oder die Parteiarbeit für das Erreichen persönlicher Ziele benutzte. Es wurde geprüft ob einer Zweifel an der Zukunft der Revolution oder Todesangst in der Schlacht hatte, oder ob jemand seine Familienangehörigen oder Ehegatten vermisste. Dabei gab es jedoch keine objektiven Maßstäbe, deshalb wurde so gut wie jeder als problematisch eingestuft.

Bei der Überprüfung der Kader wurden unter Drohung „Geständnisse“ herausgepresst und „heimliche Verräter“ wurden eliminiert. Zwangsläufig resultierten daraus unzählige ungerechte und falsche Anschuldigungen und zahllose Menschen wurden verfolgt. Die Kampagne zur ideologischen Gleichschaltung in Yenan wurde auch als ein Fegefeuer zur Beseitigung der menschlichen Natur bezeichnet. Um die Kader zu überprüfen, wurde eine Arbeitsgruppe in die „Militärakademie zum Kampf gegen Japan“ beordert. Dort hat sie einen zweimonatigen blutigen Terror ausgeübt, in dem die verschiedensten Methoden angewandt wurden um „Geständnisse“ zu erzwingen: Den Kadern wurde befohlen, aus dem Stehgreif ein Geständnis abzulegen und es wurde ihnen auch vorgegeben, wie sie sich schuldig bekennen sollten. Es gab Gruppenüberredungen, Fünf-Minuten-Überredungen, persönliche Gespräche, Vorträge in Versammlungen und das „Identifizieren der Radieschen“ (d.h. außen rot, innen weiß)[29]. Des Weiteren gab es das „Bilder schießen“ – alle mussten sich auf einer Bühne in einer Reihe aufstellen und wer nervös schien, wurde als verdächtig eingestuft und Ziel weiterer Untersuchungen.

Sogar Repräsentanten der Komintern wurden von der Stimmung die während dieser Kampagne herrschte abgestoßen und sagten, die Situation in Yenan sei deprimierend. Die Menschen trauten sich nicht mit anderen zu kommunizieren. Jeder hatte seine eigenen Sorgen und war nervös und verängstigt. Niemand traute sich, die Wahrheit zu sagen oder die verleumdeten Freunde zu verteidigen, weil jeder versuchte, sein eigenes Leben zu retten. Schurken die sich anbiederten, wurden befördert; Erniedrigung anderer, sowie Selbsterniedrigung wurden in Yenan zum Alltag. Die Menschen wurden an den Rand des Wahnsinns getrieben. Jeder versuchte nur das eigene Leben zu sichern; die Würde des Menschen, der Sinn für Ehre und Schande und die Liebe zu anderen wurden völlig verleugnet. Sie hörten auf, ihre eigenen Meinungen zu äußern, stattdessen rezitierten sie die Artikel der Parteiführer. Abgesehen von kleineren Änderungen sind dieselben Mechanismen des Terrors, in allen großen und kleinen politischen Kampagnen der KPC nach ihrer Machtergreifung, wiederzufinden.

2.8 Drei Jahre Bürgerkrieg – Das Land verraten, um an die Macht zu kommen

Die Februarrevolution 1917 in Russland war ein relativ gemäßigter Aufstand gegen die Herrschaft des Zaren. Der Zar jedoch setzte die Interessen des Landes an erste Stelle und dankte von sich aus ab, anstatt bis zum Ende Widerstand zu leisten. Lenin kehrte unverzüglich aus der Schweiz über Deutschland nach Russland zurück und inszenierte einen weiteren Staatsstreich. Er ließ die Revolutionäre der Februarrevolution ermorden, die zuvor den Zaren besiegt hatten und würgte mit der kommunistischen Revolution die russische Februarrevolution ab. Die KPC machte es Lenin nach, indem sie die Früchte der Nationalen Revolution auflas. Nach dem Sieg gegen die Japaner startete die KPC einen „Befreiungskrieg“, um die KMT-Regierung zu stürzen und brachte damit ein weiteres Mal das Unheil des Krieges über China.

Die KPC ist bekannt für ihre „Menschenmeer–Taktik“ im Krieg. In einigen Schlachten mit der KMT, einschließlich jener in Liaoxi-Shenyang, Beijing-Tianjin und Huai Hai, bediente sich die KPC primitivster, barbarischster und unmenschlichster Taktiken, denen die eigenen Landsleute in Massen zum Opfer fielen. Als die Stadt Changchun von den Kommunisten belagert wurde, verbot die Volksbefreiungsarmee der KPC der Zivilbevölkerung die Stadt zu verlassen, um damit die Lebensmittelversorgung der Stadt zu erschöpfen. Während dieser zweimonatigen Belagerung von Changchun starben fast 200.000 Zivilisten an Hunger und Kälte, doch die Volksbefreiungsarmee ließ den Menschen keinen Ausweg. Nach der Schlacht behauptete die KPC, ohne auch nur ansatzweise Schamgefühl zu zeigen, dass sie Changchun befreit habe, ohne einen Schuss abzufeuern.

Von 1947 bis 1948 unterzeichnete die KPC mit der Sowjetunion das „Harbin-Abkommen“ und das „Moskauer Abkommen“, in denen nationale Interessen verraten und Bodenschätze aus dem Nordosten Chinas abgetreten worden waren, um im Austausch dafür von der Sowjetunion bei außenpolitischen und militärischen Angelegenheiten volle Unterstützung zu bekommen. Gemäß diesem Abkommen sollte die Sowjetunion die KPC mit 50 Flugzeugen beliefern und ihr die Waffen, die von den kapitulierenden Japanern hinterlassen worden waren, in Form von zwei Ratenzahlungen überlassen. Zudem sollten die Sowjets die von ihnen kontrollierten Munitionsreserven und Kriegsmaterialien im Nordosten Chinas an die KPC zu einem niedrigen Preis verkaufen. Des weiteren würde sie der Armee der KPC insgeheim beistehen, falls die KMT eine amphibische Landung im Nordosten Chinas starten sollte. Die Sowjetunion sollte außerdem dabei helfen, die Kontrolle über Xinjiang, das Land der Uiguren, zu erlangen. Der Aufbau einer gemeinsamen Luftwaffe und die Ausrüstung der elf Divisionen der Armee der KPC durch die Sowjetunion waren ebenfalls geplant. Zudem sollte ein Drittel der Waffen, die der Sowjetunion von den USA bereitgestellten worden waren (im Wert von 13 Milliarden US-Dollar) in den Nordosten Chinas verlegt werden. Um die sowjetische Unterstützung zu gewinnen, versprach die KPC der Sowjetunion Sonderrechte im Land- und Luftverkehr im Nordosten Chinas und bot ihr Informationen über die militärischen Aktionen der KMT-Regierung sowie des US-Militärs an. Des weiteren versorgte sie die Sowjetunion mit Produkten aus dem Nordosten Chinas (Baumwolle, Sojabohnen u.a.) und strategischen Materialien im Austausch für hoch entwickelte Waffen und bewilligte der Sowjetunion bevorzugte Abbaurechte in Chinas Bergbau. Zusätzlich erlaubte sie ihr in Nordostchina und Xinjiang Armeen zu stationieren und einen „Nachrichtendienst für Fernost“ in China einzurichten. Im Fall eines Krieges in Europa, sollte die KPC eine Armee von 100.000 Mann sowie 2 Millionen Arbeiter entsenden, um der Sowjetunion beizustehen. Zusätzlich versprach die KPC, falls erforderlich, bestimmte Regionen der Provinz Liaoning und Andong an Nordkorea abzutreten.

3. Die Manifestationen der bösartigen Eigenschaften der Partei

3.1 Die Besonderheit der Parteigeschichte - Eine ewige Furcht

Das markanteste Merkmal der KPC ist ihre ewige Furcht. Dem Erhalt ihrer Existenz galt das höchste Interesse der KP seit ihrer Entstehung. Dieses höchste Interesse am Erhalt ihrer Existenz nährt die ihr innewohnende Furcht, die unter ihrer immer wechselnden Haut versteckt liegt. Die KP wuchert wie eine Krebszelle, die sich in allen Teilen des Körpers ausbreitet und dadurch normale Zellen missbraucht und infiziert. Wie eine maligne Zelle vermehrt sie sich völlig unkontrolliert. Im Zyklus der Geschichte kann die Gesellschaft einen solch mutierten Faktor wie die KPC nicht auflösen und hat keine andere Möglichkeit, als ihn sich nach Belieben vermehren zu lassen. Solche entarteten Faktoren können auf keiner Ebene und in keinem Bereich der Gesellschaft aufgelöst werden. Infolgedessen sind viele Länder davon beschmutzt worden und noch weitere Bereiche wurden vom Kommunismus oder von kommunistischen Elementen überschwemmt. Diese beschmutzten Dinge wurden ständig weiter von der Kommunistischen Partei verstärkt und ausgenutzt. Das hat zu einer grundlegenden Entartung der Moral und der Gesellschaft der Menschheit geführt.

Die KPC glaubt nicht an die allgemein anerkannten Grundsätze von Moral und Gerechtigkeit. Alle ihre Prinzipien dienen ausschließlich ihrem eigenen Interesse. Der absolute Egoismus ist ihr höchstes Prinzip und es gibt keine moralischen Grundsätze, die die Begierde dieser Bande hemmen würden. Auf Grund ihrer egoistischen Prinzipien ist die Partei ständig gefordert, ihr äußeres Erscheinungsbild zu verändern, d.h. eine neue Haut überzustreifen. Zu Beginn der Historie ihrer kontinuierlichen Überlebenskrise, schloss sich die KPC der Kommunistischen Partei der Sowjetunion, der KMT, der KMT-Regierung und der Nationalen Revolution an. Nachdem sie die politische Macht erobert hatte, bediente sich die KPC verschiedenster Formen von Opportunismus und nutzte den Willen und die Wünsche des Volkes für sich aus. Außerdem missbrauchte sie gesellschaftliche Mechanismen und -Mittel nach Belieben für eigene Zwecke. Sie hat jede Krise als eine Gelegenheit benutzt, um sich zu entwickeln und ihre Handhabe zur Kontrolle zu verstärken.

3.2 Die permanente Bösartigkeit der KPC ist ihre „Magische Waffe“

Die KPC erklärte, dass der revolutionäre Sieg von drei „Magischen Waffen“ abhänge: der Einheitsfront, dem bewaffneten Kampf und dem Parteiaufbau. Die KMT fügte nach ihren Erfahrungen mit der KPC dem noch zwei weitere Waffen hinzu: Die Propaganda und die Spionage. Alle diese „Magischen Waffen“ der Partei waren von den neun üblen Grundfaktoren der KPC durchdrungen: Bösartigkeit, Betrug, Hetze, Kampf, Raub, Asozialität, Spionage, Vernichtung und Kontrolle.

Der Marxismus-Leninismus ist bereits von Natur aus bösartig. Lächerlicherweise verstanden die chinesischen Kommunisten den Marxismus-Leninismus eigentlich gar nicht wirklich. Lin Biao[30] sagte einmal, dass es sehr wenige Mitglieder der KPC gebe, die wirklich die Werke von Marx oder Lenin gelesen hätten. Die Öffentlichkeit hielt Qu Qiubai[31] für einen Ideologen, er selbst hatte jedoch zugegeben, nur sehr wenig vom Marxismus-Leninismus gelesen zu haben. Die Ideologie Mao Tse-tungs war ein Dorf-Marxismus-Leninismus rebellischer Bergbauern. Die Theorie Deng Xiaopings über die Anfangsphase des Sozialismus war vom Kapitalismus geprägt. Jiang Zemins „Drei Vertretungen“[32] wurde aus dem Nichts heraus zusammengebastelt. Die KPC hat nie wirklich verstanden, was der Marxismus-Leninismus ist; sie hat von ihm nur die Bösartigkeit übernommen und diese mit ihren noch böseren eigenen Dingen ergänzt.

Besonders erwähnenswert ist die Taktik der KPC, eine Einheitsfront zu bilden, bei der auf Betrug und Bestechung mit kurzfristigem Profit gesetzt wird. Die Einheitsfront dient zur Machtausweitung. Indem die KPC von einem „Einzelgänger“ zu einem großen Verband anwächst, gelingt es ihr, die Machtverhältnisse zu eigenen Gunsten zu ändern. Die Einheit erfordert eine klare Unterscheidung, wer Freund und wer Feind ist; wer links, wer in der Mitte und wer rechts steht; wen man wann für sich gewinnen will und wer wann bekämpft werden soll. Sie macht heute Feinde zu Freunden und morgen wieder Freunde zu Feinden. Während der Periode der Demokratischen Revolution[33], ging die Partei zum Beispiel eine Allianz mit den Kapitalisten ein, die sie dann jedoch während der Sozialistischen Revolution beseitigte. In einem anderen Beispiel wurden während der Machtergreifung die Führer der Demokratischen Partei, Zhang Bojun und Luo Longji, als Freunde bezeichnet, weil die KP sie brauchte, damit sie die KPC unterstützten. Später, als sie nach der Machtübernahme nicht mehr von Nutzen waren, wurden sie dennoch als „Rechtsgerichtete“ gebrandmarkt.

3.3 Die Partei ist eine ausgereifte Schurkenbande

Die Partei beherrscht die zwei Seiten der Kampfkunst – die eine Seite ist sanft und weich und die andere hart und fest. Ihre sanfte Seite zeigt sich in Form von Propaganda, der Bildung von Einheitsfronten, dem Säen von Zwietracht, der Spionage, der Anstiftung zum Aufruhr, Doppelzüngigkeit, dem Aufspüren von inneren Gedanken, Gehirnwäsche, Verleumdung und Betrug, Vertuschung, psychologischer Kriegsführung und der Erzeugung einer Atmosphäre von Terror, Angst und Verdrängung. Mit dieser „sanften Seite der Kampkunst“ wird die menschliche Natur zerstört und die bösartige Seite des Menschen gefördert. Die „harte Seite der Kampfkunst“ beinhaltet Gewalt, bewaffneten Kampf, Verfolgung, politische Kampagnen, Mord zur Beseitigung von Zeugen, Entführung, das Auslöschen anderer Meinungen, periodisches hartes Durchgreifen, usw. Mit dieser „harten Seite der Kampfkunst“ kann die Partei den Terror erzeugen und aufrecht erhalten.

Die Partei ist manchmal sanft, manchmal hart; manchmal duldsam, manchmal streng; nach außen hin freizügig, doch im Innern unerbittlich; das Netz wird ausgeworfen und dann fest zusammengezogen; die Schlangen werden aus ihren Schlupfwinkeln gelockt.[34] Die KPC versuchte die KMT fortwährend mit der Forderung nach mehr Demokratie matt zu setzten, doch in dem von der KPC kontrollierten Gebiet wurde Wang Shiwei, ein bekannter Intellektueller, der nur eine wenig abweichende Meinung geäußert hatte, sogleich als schlechtes Vorbild bekämpft und schließlich mit einem Beil geköpft. Dies war der berühmte „Vorfall der wilden Lilien“[35]. Ein ehemaliger Beamter, der während der Kampagne zur ideologischen Gleichschaltung in Yenan verfolgt und unter extremen Druck zu Geständnissen gezwungen wurde, erinnerte sich, dass er nur einen letzten Ausweg sah, nämlich sein eigenes Gewissen zu verraten und Lügen zu erfinden. Es war das erste Mal, dass er derartiges erlebte; er fühlte gegenüber den von ihm hineingezogenen Kameraden eine so tiefe Schuld, dass er seinem Leben ein Ende setzen wollte. Zufällig lag eine Pistole auf dem Tisch. Er griff nach ihr, hielt sie sich an den Kopf und drückte den Abzug. Doch die Waffe war nicht geladen! Der Kader, der ihn verhörte, kam herein und sagte: „Es ist gut, dass du zugegeben hast, dass das, was du getan hast, falsch war. Die Partei zeigt sich nachsichtig.“ Daran erkannte die Partei, dass man schon die Grenze erreicht hatte und dass man der Partei gegenüber „loyal“ bleiben würde; daher hatte er den Test bestanden. Die Partei bringt dich zunächst in eine ausweglose Lage und genießt dann all deine Leiden und Demütigungen. Wenn das Leid so groß geworden ist, dass du nicht mehr leben willst, zeigt die Partei sich gnädig; sie gewährt dir einen Weg, auf dem du besser würdelos existieren sollst, als aufrecht zu sterben. Jahre später lernte jener Beamte in Hongkong Falun Gong kennen und fand es gut. Jedoch als die Verfolgung von Falun Gong begann, kehrten seine schlechten Erinnerungen an die Vergangenheit wieder zurück, und er wagte es nicht mehr zu sagen, dass Falun Gong gut sei.

Ein ähnliches Beispiel ist das von Pu-yi[36] dem letzten Kaiser des feudalen China. Nachdem er von der KPC ins Gefängnis gesperrt worden war, sah er ständig, dass Menschen getötet wurden und glaubte, dass er auch bald umgebracht würde. Um zu überleben, ließ er eine Gehirnwäsche über sich ergehen und kooperierte mit der Partei. Später schrieb er seine Autobiografie unter dem Titel „Die erste Hälfte meines Lebens“, die von der KPC dann als Musterbeispiel für eine erfolgreiche Gedankenumwandlung aufgeführt wurde.

Modernen medizinischen Studien zufolge geraten viele Menschen, die intensivem Druck, Angst und Isolation ausgesetzt sind, in eine abnormale Abhängigkeit von ihren Peinigern, was als Stockholm-Syndrom bekannt ist. Die Opfer richten ihren Gemütszustand oftmals nach der Ausgelassenheit oder Frustration, Begeisterung oder Bedrücktheit, ihrer Peiniger aus. Der kleinste Gefallen wird von den Opfern mit größter Dankbarkeit angenommen und manchmal entwickeln sie sogar Liebe zu ihren Peinigern. Dieser psychologische Mechanismus wurde von der KPC schon immer erfolgreich gegen ihre Feinde und zur Manipulation des Geistes und der Gedankenumwandlung des Volkes eingesetzt.

3.4 Die Partei ist am bösartigsten

Die meisten der ehemaligen Generalsekretäre der KPC wurden früher oder später als Parteigegner eingestuft. Offenbar hat die Partei ein eigenständiges Leben und einen selbstständig funktionierenden Körper. Es ist nicht so, dass eine Führungskraft die Entwicklungsrichtung und das Schicksal der Partei bestimmen könnte, sondern eher so, dass die Partei über das Schicksal der Führungskraft entscheidet. Während des Vernichtungsfeldzuges der KMT gegen die Kommunisten war das Überleben der Partei schon ein ernstes Problem; doch das hinderte sie nicht daran, im Sowjetgebiet der Provinz Jiangxi, die eigenen Soldaten im Namen interner Säuberungen in der Nacht zu erschießen oder, um Munition zu sparen, mit Steinen zu töten. Obwohl die KPC zwischen den Japanern und der KMT in der Provinz Shaanxi eingekesselt war, begann sie die großen internen Säuberungsaktionen unter dem Deckmantel der sogenannten Kampagne zur ideologischen Gleichschaltung in Yenan, bei der unzählige Parteimitglieder getötet wurden. Die wiederholten Massakrierungen konnten die Expansion der KPC nicht verhindern, schließlich hat sie die Kontrolle über China erlangt. Die KPC verbreitete die Praxis der Ermordung ihrer eigenen Leute, vom ehemaligen kleinen Sowjetgebiet aus, über ganz China. Die KPC ist wie ein bösartiger Tumor: während der schnellen Ausbreitung des Tumors ist der Mittelpunkt bereits abgestorben, aber er befällt weiterhin alle angrenzenden gesunden Organismen und weitet so seinen Einfluss aus. Alle vom Tumor befallenen Organismen und Körper werden Teil des Krebses. Egal wie gut oder schlecht eine Person ist, nachdem sie der KPC beigetreten ist, wird sie ein Teil ihrer destruktiven Gewalt. Je ehrlicher und gewissenhafter eine Person ursprünglich ist, desto größer wird ihre zerstörerische Wirkung sein. Zweifellos wird der Tumor selbst auch absterben, wenn der Körper völlig ruiniert ist. Ein Tumor ist eben so.

Chen Duxiu, der Gründer der KPC, war ein Intellektueller und der Anführer der 4.-Mai-Bewegung. Er war ein Gegner der Gewalt und warnte die Kommunisten davor, dass es zu einer angespannten Lage käme, falls sie versuchen würden, innerhalb der KMT die Ideologie der Kommunistischen Partei zu propagieren oder zu sehr nach Macht zu streben. Als einer der Initiatoren der 4.-Mai-Bewegung war Chen noch tolerant. Er war jedoch der erste, der als Rechtsabweichler gebrandmarkt wurde.

Eine andere  Führungsfigur der KPC, Qu Qiubai, meinte, dass sich die Kommunistische Partei selbst an Kämpfen und Schlachten beteiligen sollte, sie sollte Rebellionen organisieren. Sie sollte möglichst alle Autoritäten stürzen und mit extremen Methoden Ordnung in die chinesischen Gesellschaft bringen. Überraschenderweise gestand er vor seinem Tod, dass er nicht als Revolutionär sterben wolle: „In der Tat habe ich eure Gruppe schon vor langer Zeit verlassen. Ach ja! Der Irrtum der Geschichte hat mich, einen Intellektuellen, so viele Jahre auf der politischen Bühne der Kommunistischen Revolution mittanzen lassen. Letztendlich kann ich doch meine aristokratische Ideologie nicht aufgeben, ich kann doch kein Kämpfer der Proletarischen Klasse werden!“[37]

Der Parteiführer Wang Ming[38] trat auf Anraten der Kommunistischen Internationale für eine Allianz mit der KMT zum Kampf gegen die Japaner ein, anstatt die Stützpunktgebiete der Partei auszubauen. Mao Tse-tung und Zhang Wentian konnten ihre Genossen während der Parteitreffen nicht von dieser Strategie abbringen, da sie nicht wagten ihre wahre Lage offen zu legen: Die begrenzte militärische Kraft der Roten Armee konnte nicht einmal eine einzige Division der japanischen Armee auslöschen. Wenn sich die KPC, entgegen jeder Vernunft, dazu entschlossen hätte zu kämpfen, dann wäre die Geschichte Chinas anders verlaufen. Doch in diesem von traditionellem Gedankengut beherrschten Feld, sich für eine gerechte Sache aufzuopfern, war Mao Tse-tung gezwungen, still zu bleiben. Später wurde Wang Ming als Opportunist, der erst links und dann rechts abwich, gebrandmarkt.

Hu Yaobang[39], hatte viele ungerechte und falsche Verurteilungen aus mehreren politischen Kampagnen aufgehoben und die betroffenen Opfer rehabilitiert, durch ihn konnte die KPC die Herzen der Bevölkerung wieder zurückgewinnen. Trotzdem wurde er später bekämpft. Zhao Ziyang[40] wollte die KPC retten und brachte den Reformprozess voran, doch schließlich hatte er auch kein gutes Schicksal. Also, was kann eine neue Regierung der KPC eigentlich wirklich tun? Wenn sie die Kommunistische Partei wirklich reformieren wollte, würde die KP sicherlich untergehen; so würde die Macht die die KP dieser neuen Regierung gegeben hätte automatisch ihre Legitimität verlieren. Eine Maschine durch eine Kraft zu ändern, die sie selbst erzeugt hat, wird definitiv an eine Grenze stoßen. Deshalb kann eine Reform der KP keinesfalls gelingen.

Wenn alle Parteiführer schlecht waren, warum konnte die Revolution trotzdem durchgeführt und sogar ausgeweitet werden? In vielen Fällen, als die KPC einen Gipfel der Niedertracht erreicht hatte, sind die höchsten Funktionäre der Partei auf der Strecke geblieben, weil deren Bösartigkeit nicht das von der Partei geforderte Maß erreicht hatte. Nur die Niederträchtigsten konnten den Anforderungen der Partei genügen. Die Parteiführer schließen den Vorhang am Ende ihrer politischen Laufbahn mit einer Tragödie - die KPC selbst überlebt dagegen ungebrochen. Diejenigen Führer, die dennoch ihre Ämter behielten, behielten diese nicht, weil sie die Partei beherrschten, sondern weil sie die Partei durchschauten und gerade der Bösartigkeit der Partei folgten; damit fügten sie der Partei weitere Energie hinzu und halfen ihr, ihre Krisen zu überstehen. Es ist nicht verwunderlich, dass die Parteimitglieder mit dem Himmel, der Erde und der Menschheit kämpften, aber niemals mit der Partei. Sie sind lediglich dressierte Handlanger der Partei, bestenfalls können sie nur erreichen, dass sie und die Partei sich gegenseitig nutzen.

Schamlosigkeit ist heute zum Aushängeschild der Partei geworden: Diese Fehler der Partei waren die Schuld von Zhang Guotao[41], jene Fehler waren die Schuld der Viererbande. Mao Tse-tung lag zu siebzig Prozent richtig und dreißig Prozent falsch, Deng Xiaoping lag zu sechzig Prozent richtig und vierzig Prozent falsch. Die Partei hat niemals Fehler gemacht, selbst wenn die Partei Fehler hätte, würde sie sich korrigieren; schau nach vorne, halte ihr nicht die vergangenen Rechnungen vor. Das kommunistische Paradies wurde auf eine sozialistische Welt mit ausreichender Nahrung und Kleidung reduziert; Marxismus und Leninismus wurden durch die „Drei Vertretungen“ ersetzt; man schimpft sogar auf sich selbst. Um ihre Herrschaft zu bewahren würde die KP die Demokratie fördern, Glaubensfreiheit zulassen, Jiang Zemin über Nacht fallen lassen und Falun Gong rehabilitieren. Falls man dies wirklich erleben sollte, braucht man sich nicht darüber zu wundern. Nur eines wird sich niemals ändern – die Maxime der kollektiven Einheit hinsichtlich Ziel, Existenz und Macht der Partei bleibt unberührt, die Macht und Herrschaft der KP muss bewahrt werden.

Die KP hat aus Gewalt, Terror und Erpressung die theoretische Grundlage der Partei geschmiedet. Sie flößt diese in das Parteibewusstsein und die höchsten Prinzipien der Partei ein, sie flößt diese in den Geist ihrer Führer ein und letztendlich in den gesamten Parteiapparat und den Handlungsmaßstab aller ihrer Mitglieder. Die Partei ist eine Partei aus Stahl, sie hat eine eiserne Disziplin, nur einen Willen und die Gesamtheit ihrer Mitglieder muss geschlossen handeln.

Schlusswort

Welche Kräfte in der Geschichte haben die Kommunistische Partei ausgewählt? Warum wurde niemand anderes, sondern die KP Chinas gewählt? Wir alle wissen, dass auf der Welt zwei Mächte, zwei Möglichkeiten zur Wahl existieren. Die eine ist die alte und böse, die das Schlechte und das Negative wählt. Die andere ist die aufrichtige und gütige, die das Gute und das Barmherzige wählt. Die  Kommunistische Partei ist die Wahl der alten Mächte. Der Grund für diese Entscheidung ist, dass die KP alles Böse auf der Welt vereint, sei es chinesisch oder ausländisch, in der Vergangenheit oder in der Gegenwart. Sie ist der konzentrierte Repräsentant des Bösen. Sie ist besonders fähig, die Gutherzigkeit der Menschen auszunutzen und zu missbrauchen, und so hat sie, Schritt für Schritt, das heutige Klima geschaffen.

Was wollte die Kommunistische Partei erreichen, als sie propagierte, „Ohne die Kommunistische Partei kein neues China“? Für den Zeitraum der Entstehung der KPC im Jahr 1921 bis hin zur Machtergreifung im Jahr 1949 ist die Beweislage klar: Ohne Betrug und Blutvergießen wäre sie nicht an die Macht gekommen. Die KPC unterscheidet sich von allen Organisationen in der Geschichte, sie legt beliebig die Lehren von Marx und Lenin aus, sie gibt allen ihren willkürlichen Handlungen einen wohlklingenden Namen und rechtfertigt sie mit Hilfe von Täuschung, Aufhetzung und Ausnutzung eines Teils der Bevölkerung. Mit tagtäglicher Propaganda aller Art kleidet sie ihre Strategie und Politik in eine passende Theorie, um ihre ewige Unfehlbarkeit unter Beweis zu stellen.

Der Aufstieg der KPC ist ein Prozess der ständigen Ansammlung aller erdenklichen Bösartigkeit, wobei es nicht einen einzigen ruhmreichen Punkt in ihrer Geschichte gibt. Die Entstehungsgeschichte der KPC hat gerade gezeigt, dass die Machtposition der KPC keine Legitimation hat. Es ist nicht das Chinesische Volk, das die KP gewählt hat, sondern mit ihren üblen Grundfaktoren von „Bösartigkeit, Betrug, Hetze, Asozialität, Spionage, Raub, Kampf, Vernichtung und Kontrolle“ hat die Kommunistische Partei dem chinesischen Volk ein fremdes bösartiges Gespenst aufgezwungen.

Anmerkungen:

[1] Tschiang Kai-scheck unternahm von 1925 – 1928 einen Feldzug der nationalen Revolutionsarmee gegen die regionalen Militärmachthaber (Warlords) in Mittel- und Nordchina um die nationale Einheit wiederherzustellen. Während des Nordfeldzuges war die KPC mit der Kuomintang alliiert.

[2] Chen Duxiu (1879 - 1942) war ein herausragender Führer der 4.-Mai-Bewegung 1919 und der erste Generalsekretär der KPC. In den Zwanzigerjahren setzte Chen sich für die Bildung einer Einheitsfront mit der regierenden KMT ein. Chen schloss sich der oppositionellen Strömung um Trotzki an und wurde entweder aus der KPC ausgeschlossen oder zog sich aus der Partei zurück. 1932 wurde er von den Kuomintang-Behörden verhaftet und verbrachte fünf Jahre im Gefängnis.

[3] Aus der chinesischen Version der kommunistischen Hymne „Die Internationale“.

[4] Mao Tse-tung, Untersuchungsbericht über die Bauernbewegung in Hunan, März 1927.

[5]„Das weißhaarige Mädchen“ ist eine chinesische Volkserzählung über eine weibliche Unsterbliche, die in einer Höhle lebt und übernatürliche Fähigkeiten besitzt, mit denen sie Tugend belohnt und Laster bestraft, das Aufrichtige unterstützt und das Böse hemmt. In den „modernen“ chinesischen Dramen, Opern und im Ballett wird sie jedoch als ein Mädchen beschrieben, das gezwungen wurde, in eine Höhle zu fliehen, nachdem ihr Vater zu Tode geschlagen wurde, weil er sich weigerte, sie an einen alten Grundbesitzer zu verheiraten. Wegen der mangelhaften Ernährung färbten sich ihre Haare weiß. [5]„Das weißhaarige Mädchen“ wurde zu einem der bekanntesten „modernen“ Dramen in China und verbreitete Klassenhass gegen die Grundbesitzer.

[6] Mao Tse-tung, Untersuchungsbericht über die Bauernbewegung in Hunan, März 1927.

[7] Mao Tse-tung, Rede zum 28. Jahrestag der KPC „Über die demokratische Diktatur des Volkes“, 30. Juni 1949

[8] Tschou En-lai (1898 – 1976) war nach Mao der zweitwichtigste Mann in der Geschichte der KPC. Er war eine Führerfigur und von 1949 bis zu seinem Tod Premierminister der Volksrepublik China.

[9] Gu Shunzhang (1904 – 1935) war ursprünglich einer der Obersten im chinesischen Spezialagentensystem. 1931 wurde er von der Kuomintang verhaftet und half bei der Enttarnung zahlreicher Agenten der KPC. Alle acht seiner Familienmitglieder wurden später während der französischen Konzession in Shanghai stranguliert.

[10] Der Krieg zwischen der KPC und der Kuomintang im Juni 1946 ist von drei aufeinander folgenden Kampagnen gekennzeichnet: Liaoxi-Shenyang, Haui-Hai und Beiping-Tianjing, nach welcher die KPC die Herrschaft der Kuomintang stürzte. Daraufhin folgte die Gründung der Volksrepublik China am 1. Oktober 1949.

[11] Tschiang Kai-shek (1887–1975), auch Jiang Jieshi genannt, militärischer und politischer Führer der Kuomintang nach dem Tod Sun Yat-sens. Nach der erfolgreichen Durchführung des Nordfeldzuges stellt Jiang 1928 eine nationalistische Regierung auf und kämpft in den folgenden zwanzig Jahren gegen die Gefahr einer kommunistischen Machtübernahme. Tschiang Kai-shek flüchtete nach seiner Niederlage gegen die KPC 1949 und führte noch 26 Jahre als Staatspräsident die Republik China auf Taiwan.

[12] Hu Zongnan (1896-1962) aus dem Bezirk Xiaofeng in der Provinz Zhejiang, Während des Bürgerkrieges 1945-1949 war er Oberbefehlshaber der Südwestlichen Armee der Kuomintang. Im März 1950 ist er nach Taiwan geflohen.

[13] Mao Tse-tung, Untersuchungsbericht über die Bauernbewegung in Hunan, März 1927.

[14] Ebd.

[15] Als die KPC mit der Landreform begann, teilte sie die Menschen in Kategorien ein. Zur neunten Kategorie der Klassenfeinde zählten neben den Intellektuellen die Grundbesitzer, Reaktionäre und Spione usw.

[16] Die Briten setzten die Opium-Importe nach China ein, um die chinesische Wirtschaft auszuzehren und die Chinesen zu einem Volk von Süchtigen zu machen.

[17] Hu Jingtao, Rede auf der Sitzung zum Gedenken des 100. Geburtstag von Ren Bishi, 30. April 2004

[18] Aus einem Gedicht von Sima Qian, einem Historiker und Gelehrten aus der westlichen Han Dynastie. In seinem berühmten Gedicht heißt es: „Jeder muss einmal sterben; man stirbt entweder ehrwürdiger als der Taishan oder gar leichter als eine Feder“. Taishan ist einer der bekanntesten Berge in China.

[19] Ein weit verbreiteter Slogan der Partei.

[20] Mao Tse-tung, Über die Demokratische Diktatur des Volkes, 30. Juni 1949

[21] Yang Koisong, Freundschaft und Feindschaft zwischen Mao und Moskau, (chin.) http://www.yangkuisong.net/ztlw/wjsyj/000123_6.htm#_ftn36

[22] Tschiang Kai-scheck unternahm von 1925 – 1928 einen Feldzug der nationalen Revolutionsarmee gegen die regionalen Militärmachthaber (Warlords) in Mittel- und Nordchina um die nationale Einheit wiederherzustellen. Während des Nordfeldzuges war die KPC mit der Kuomintang alliiert.

[23] Nationale Revolution: Der Tod Sun Yat-sens (1866 - 1925) führte zur Ausrufung der »Nationalen Revolution« unter Tschiang Kai-scheck (1887 - 1975) zur Wiederherstellung der nationalen Einheit Chinas. Die Nationale Revolution endete 1928 mit dem Einmarsch der Truppen Tschiang Kai-schecks in Peking.

[24] Sun Yat-sen (1866-1925), Revolutionsführer und Staatsmann, Gründer der Kuomintang und erster provisorischer Präsident der Republik China. In der Volksrepublik China wie in der Republik China (Taiwan) wird er als Gründer des modernen China verehrt.

[25] Die von der KMT kontrollierte Nationale Revolutionsarmee war die Nationale Armee der Republik China. In der Zeit der Allianz von KPC und KMT gab es in ihr auch Mitglieder der KPC, die der Allianz beigetreten waren.

[26] Am 12. April 1927 startete die KMT unter Tschiang Kai-shek eine Militäroperation gegen die KPC in Shanghai und anderen Städten. Über 5.000 bis 6.000 Mitglieder der KPC wurden gefangen genommen und bis Ende 1927 viele von ihnen in Shanghai getötet.

[27] Mao Tse-tung, Untersuchungsbericht über die Bauernbewegung in Hunan, März 1927.

[28] Mao Tse-tung, Über die Taktik im Kampf gegen den japanischen Imperialismus (27.Dezember 1935)

[29] Rot ist die Farbe der Kommunistischen Partei, und weiß die Farbe der Kuomintang.

[30] Lin Biao (1907-1971), einer der wichtigsten Anführer der KPC, diente unter Mao Tse-tung als Mitglied des chinesischen Politbüros, als stellvertretender Parteivorsitzender (1958) und als Verteidigungsminister (1959). Lin wird oft als Architekt der großen chinesischen Kulturrevolution gesehen. Lin wurde 1966 als Nachfolger von Mao ausgesucht, fiel 1970 aber wieder aus diesem für ihn vorgesehenen Amt. Als Lin seinen Sturz vorausahnte, beteiligte er sich Berichten zur Folge an einem Putschversuch. Als sein Vorhaben aufflog, floh er in die UdSSR. Bei seinem Versuch, das Land zu verlassen, kam er bei einem Flugzeugabsturz über der Inneren Mongolei ums Leben.

[31] Qu Qiubai (1899-1935) war einer der ersten Anführer der KPC und ein linker Schriftsteller. Er wurde am 23. Februar 1935 von der KMT gefangen genommen und starb am 18. Juni desselben Jahres.

[32] Die Theorie der „Drei Vertretungen“ wurde erstmals in einer Rede von Jiang Zemin im Februar 2000 erwähnt. Nach dieser Doktrin muss die Partei immer die fortschrittlichen Produktivkräfte, die fortschrittlichen Kräfte in der Kultur und die Mehrheit der chinesischen Bevölkerung vertreten.

[33] Die Demokratische Revolution beginnt mit der Xinghai-Revolution 1911 und  wurde von Sun Yat-sen angeführt.

[34] Im Jahr 1957 hat Mao Tse-tung die Politik von „Lasst hundert Blumen blühen und hundert Denkschulen miteinander wetteifern“ verkündet, in der zur freien Meinungsäußerung und zur Kritik gegenüber der Partei aufgerufen wurde. Diejenigen die ihre Meinung geäußert hatten wurden wenige Monate später als Rechtsabweichler verfolgt. Mao selbst sagte zu dieser Kampagne: „Wie können wir die Schlangen fangen, wenn wir sie nicht aus ihren Schlupfwinkeln locken“

[35] Während der Kampagne zur ideologischen Gleichschaltung im Jahr 1942, hatte Wang Shiwei in der marxistisch-leninistischen Akademie in Yenan eine Reihe von Artikeln unter dem Titel „Wilde Lilien“ geschrieben, in denen er einige Phänomene unter den Kadern kritisierte. Weil er es gewagt hatte, Kritik zu äußern wurde er als Konterrevolutionär und Spion der KMT gebrandmarkt und im März 1947 ermordet.

[36] Pu-yi, Chinesisch für Mandschurisch Aisin Gioro (1906-1967), der letzte Kaiser Chinas (1908-1912), herrschte unter dem Namen Hsuan T’ung. Nach seiner Abdankung gewährte ihm die neue republikanische Regierung eine hohe staatliche Pension und erlaubte ihm bis 1924 weiter in der verbotenen Stadt in Peking zu wohnen. Nach 1925 lebte er in der Japanischen Konzession in Tianjin. 1934 regierte er unter dem Namen K’ang Te als Kaiser des japanischen Marionettenstaates Mandschuko oder Mandschurei. 1945 wurde er von den Russen gefangengenommen und als ihr Gefangener behalten. 1946 gestand er beim Kriegsverbrechertribunal in Tokio, dass er nicht im Rahmen mandschurischer Souveränität, sondern unfreiwillig als Instrument der Japaner gehandelt habe. 1950 wurde er den chinesischen Kommunisten übergeben und dort gefangengehalten bis ihm Mao Amnestie gewährte.

[37] Qu Qiubai, 23.Mai 1935, Ein paar überflüssige Worte

[38] Wang Ming (1904 - 1974), war Mitglied des Zentralkomitees des Politbüros der KPC, von 1932-1937 vertritt er die KPC bei der Komintern in Moskau. Nach seiner Rückkehr wird er im Rahmen der Parteiausrichtungskampagne im Jahr 1942 als angeblicher Dogmatiker scharf angegriffen. Nachdem Wang Ming 1956 erneut in das Zentralkomitee der KPC aufsteigt, flieht er während der Kulturrevolution nach Moskau.

[39] Hu Yaobang (1915 - 1989) war Generalsekretär der KPC von 1981-1987. Sein Tod im April des Jahres 1989 führte zu den Studentenprotesten am Platz des Himmlischen Friedens.

[40] Zhao Ziyang (1919 – 2005) war Premierminister der Volksrepublik China von 1980 - 1987 sowie Generalsekretär der KPC von 1987 bis 1989. Vor dem Massaker am 4.Juni 1989 sprach Zhao zu den protestierenden Studenten auf dem Tiananmen-Platz, um sie davon zu überzeugen, ihre Proteste abzubrechen, bevor es zu spät war. Nach der Niederschlagung der Proteste musste Zhao alle seine Posten aufgeben und wurde für seine Sympathie für die protestierenden Studenten bis zu seinem Tode unter Hausarrest gestellt.

[41] Zhang Guotao (1897 - 1979), Gründungsmitglied der KPC, der während des Langen Marsches zusammen mit Zhu De den westlichen Arm der Roten Armee kommandierte. Später lief er zur Kuomintang über.

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