Karl-Marx-Jahr und Kommunismus: Der Trumpf der Manipulation von Informationen – Teil 7/9

Von 13. May 2005 Aktualisiert: 8. Mai 2018 18:20
Die KP China erklärt: "Nur durch Töten konnte die Empörung der Öffentlichkeit beschwichtigt werden". So sollten stets 5 Prozent der Menschen "auf's Korn genommen" werden, damit die anderen 95 Prozent umerzogen werden können – Das Buch „Die Neun Kommentare“ zeigt die Methoden, die angewandt werden, um unliebsame Gegner auszuschalten.

Die 55jährige Geschichte der Kommunistischen Partei Chinas ist mit Blut und Lügen geschrieben. Die Begebenheiten, die sich hinter dieser blutigen Geschichte verbergen sind nicht nur unglaublich unmenschlich, sondern auch vielfach kaum bekannt. Unter der Herrschaft der KPC sind etwa 60 bis 80 Millionen unschuldige Menschen getötet worden, die ihrerseits zerstörte Familien hinterlassen haben.

Die Artikelserie umfasst neun Kapitel und wurde im Buch „Neun Kommentare über die Kommunistische Partei“ (ISBN 3-9810462-0-X) veröffentlicht. Sie kann hier vollständig online gelesen werden. Teil I, Teil II, Teil III, Teil IV, Teil V, Teil VI, Teil VII, Teil VIII, Teil IX

Inhalt Teil 7

Vorwort

1. Ein abscheuliches Massaker

1.1 Die Unterdrückung der Konterrevolutionäre und die Landreform

1.2 Die Drei-Anti-Kampagne und die Fünf-Anti-Kampagne

1.3 Die Große Hungersnot

1.4 Von der Kulturrevolution über das Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens zur Verfolgung von Falun Gong.

2. Äußerst brutale Methoden des Tötens

2.1 Die Massaker in Nordchina während des Chinesisch-Japanischen Krieges

2.2 Der Rote Terror des „Roten August“ und der Kannibalismus in der Provinz Guangxi

2.3 Die Verfolgung von Falun Gong

3. Grausames Ringen innerhalb der Partei

4. Die Revolution exportieren, Morden in Übersee

5. Zerstörung der Familie

6. Muster des Tötens und seine Folgen

6.1 Die theoretische Unterweisung im Töten durch die KPC

6.1.1 Die Lösung des Problems der politischen Haltung von Intellektuellen   gegenüber der Partei

6.1.2 Morde an Menschen nach dem Anfachen einer Kulturrevolution zur Errichtung der absoluten kulturellen und politischen Führungsrolle der KPC

6.1.3 Schüsse der KPC auf die Studenten am 4. Juni 1989 auf dem Platz des Himmlischen Friedens als Antwort auf den Ruf nach mehr Demokratie im Anschluss an die Kulturrevolution.

6.1.4 Die Ermordung von Menschen anderer Glaubensrichtungen

6.1.5 Menschen ermorden, um die Wahrheit zu verschleiern

6.1.6 Zur Durchsetzung der eigenen Interessen dem Volk das Recht auf Leben entziehen

6.2 Unterschiedliche Tötungsmuster in unterschiedlichen Situationen

6.2.1 Mit Propaganda den Weg bahnen

6.2.2 Die Massen aufwiegeln, um Menschen zu töten

6.2.3 Erst den Geist vernichten, dann den physischen Körper

6.2.4 Töten, indem man die einen an sich bindet und die anderen aus dem Weg schafft

6.2.5 Mögliche Bedrohungen im Keim ersticken und geheimes Töten außerhalb der Gesetze

6.2.6 Einen Menschen töten zur Warnung für andere

6.2.7 Verschleierung der Wahrheit über das Morden durch Unterdrückung

Schlusswort

Video: Nine Commentaries on the Communist Party- Part 7a

Video: Nine Commentaries on the Communist Party- Part 7b

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Vorwort

Die 55-jährige Geschichte der Kommunistischen Partei Chinas wurde mit Blut und Lügen geschrieben. Die Geschehnisse in dieser blutigen Vergangenheit sind nicht nur äußerst tragisch, sondern auch kaum bekannt. Unter der Herrschaft der KPC wurden 60 bis 80 Millionen unschuldige chinesische Bürger ermordet und diese hinterließen zerbrochene Familien. Viele Menschen fragen sich, warum die KPC tötet? Während die KPC ihre brutale Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden fortsetzt und neulich protestierende Menschenmengen in der Stadt Hanyuan mit Gewehrsalven niederhielt, fragen sich die Menschen, ob sie jemals den Tag erleben werden, an dem die KPC lernt mit Worten statt mit Waffen zu sprechen.

Mao Tse-tung fasste die Ziele der Kulturrevolution folgendermaßen zusammen: „…nach dem Chaos kommt die Welt wieder in Frieden. Doch nach sieben oder acht Jahren muss das Chaos erneut entstehen.“[1] Anders gesagt, sollte es alle sieben bis acht Jahre eine politische Revolution geben und dabei eine Unmenge von Menschen getötet werden.

Jedoch werden die Gemetzel der KPC von einer Ideologie getragen und sind durch praktische Erfordernisse bedingt.

Ideologisch glaubt die KPC an die „Diktatur des Proletariats“ und die „Fortwährende Revolution unter der ‚Diktatur des Proletariats’“. Nach der Übernahme Chinas durch die KPC töteten sie deshalb die Grundbesitzer, um Probleme mit den Produktionsverhältnissen in ländlichen Regionen zu lösen, und die Kapitalisten, um die Ziele der kommerziellen und industriellen Reform zu erreichen und das Problem der Produktionsverhältnisse in den Städten zu lösen. Nachdem diese beiden Klassen vernichtet worden waren, waren die volkswirtschaftlichen Probleme grundsätzlich gelöst. Die Aufbaustruktur erforderte ein ähnliches Blutbad. Die Unterdrückung der „Anti-Partei-Gruppe“ von Hu Feng und der Anti-Rechts-Kampagne eliminierte die Intellektuellen. Die Ermordung der Christen, Taoisten, Buddhisten und beliebter Traditionalisten löste das „Problem der Religionen“. Massenmorde während der Kulturrevolution schufen die kulturelle und politische Basis für die unangefochtene Führerschaft der KPC. Das Tiananmen-Massaker diente zur Vermeidung politischer Krisen und um demokratische Forderungen zum Schweigen zu bringen. Die Verfolgung von Falun Gong soll die Fragen des Glaubens und der traditionellen Heilmethoden lösen. All dies sah die KPC als notwendig an, zur Stärkung ihrer Macht und ihrer Herrschaft angesichts ständiger wirtschaftlicher Krisen (nach der Machtübernahme der KPC brach Chinas Wirtschaft zusammen und nach der Kulturrevolution stiegen die Preise für Bedarfsgüter ins Unermessliche), politischer Krisen (manche Menschen folgen den Befehlen der Partei nicht oder wollen politische Machtbeteiligung) und Glaubenskrisen (der Zusammenbruch der ehemaligen Sowjetunion, politische Veränderungen in Osteuropa und das Falun Gong-Problem). Außer der Verfolgung von Falun Gong hatten alle diese politischen Kampagnen die Bösartigkeit der KPC verstärkt und die Revolutionsbereitschaft angestachelt. Die KPC benutzt diese politischen Kampagnen auch, um die Parteimitglieder zu testen und diejenigen zu eliminieren, die den Anforderungen der Partei nicht entsprechen.

Das Töten ist auch aus praktischen Gründen notwendig. Die KPC begann als Gruppe von Schlägern und Halunken, die töteten, um die Macht zu erlangen. Nachdem dieser Weg beschritten wurde, gab es kein Zurück mehr. Anhaltender Terror ist notwendig, damit die Menschen voller Furcht die scheinbare Unbesiegbarkeit der KPC akzeptieren und ihr mit sklavischem Gehorsam Folge leisten.

Oberflächlich mag es vielleicht den Anschein haben, dass die KPC „gezwungen war zu töten“ und dass es einfach so zu verschiedenen Vorfällen kam, die die umfassende Tötungsmaschinerie des KPC-Gespentes sowie ihrer Organisation wie durch Zufall in Gang setzte. In Wahrheit ist dieses scheinbar zufällige wiederholte Morden für die KPC notwendig, da man sonst „die Schmerzen nach der Heilung der Wunde vergessen“ würde. Ohne diese qualvollen Lektionen könnte die Bevölkerung vielleicht irrtümlicherweise glauben, die KPC hätte sich gebessert und es wäre an der Zeit Demokratie zu fordern, so wie es jene Studenten während der Demokratiebewegung von 1989 voller Idealismus taten. Vernichtungskampagnen, die alle sieben oder acht Jahre wiederkehren, dienen dazu, die Erinnerung der Menschen an den Terror wach zu halten und die jüngere Generation zu warnen: „Wer auch immer gegen die Partei arbeitet und sie in ihrer absoluten Führungsposition herausfordern will oder versucht, über Chinas wahre Geschichte zu berichten, wird die ‚stählerne Faust’ der ‚Diktatur des Proletariats’ kennen lernen.

Mord ist für die KPC eines der lebenswichtigen Mittel für den Machterhalt geworden. Mit ihrer trotz Übermaß weiter zunehmenden Blutschuld würde das Hinlegen des Metzgermessers die Bevölkerung ermutigen, sich für ihre kriminellen Taten zu rächen. Deshalb muss die KPC nicht nur ihr sorgfältiges und umfassendes Töten mit Massenhinrichtungen fortführen, sondern sie musste, vor allem in der Aufbauphase der KPC-Herrschaft, auch das Abschlachten auf brutalste Art und Weise in Szene setzen, um die Bevölkerung wirkungsvoll abzuschrecken.

Um einen größtmöglichen Schrecken auszulösen wurden die Ziele der Vernichtung willkürlich und irrational ausgewählt, so dass sich keine Gruppe sicher fühlen konnte. In jeder politischen Kampagne benutzte die KPC die Strategie des Genozids. Nehmen wir die „Unterdrückung der Konterrevolutionäre“ als Beispiel: Die KPC bekämpfte nicht die Handlungen der sogenannten Konterrevolutionäre, sondern die Menschen, die als Reaktionäre eingestuft wurden. Wenn einer in der Nationalen Armee (Kuomintang) gelistet war, einige Tage gedient hatte und nach der Machtübernahme der KPC absolut unpolitisch war, wurde er dennoch wegen seiner „konterrevolutionären Vergangenheit“ hingerichtet. Im Verlauf der Landreform ließ die KPC sogar oft die ganze Familie eines Grundbesitzers töten, um sie mit Stumpf und Stiel auszurotten.

Seit 1949 hat die KPC mehr als die Hälfte der Bürger in China verfolgt. Schätzungsweise 60 bis 80 Millionen Menschen starben eines unnatürlichen Todes. Dies übersteigt die Gesamtzahl der Toten des Ersten und Zweiten Weltkriegs.

Wie auch in anderen kommunistischen Regimes beinhalten die willkürlichen Ermordungen der KPC, abgesehen von zügellosen Massakern unter den Volksmassen, auch die brutale Ausrottung ihrer eigenen Mitglieder, um diejenigen unter ihnen zu beseitigen, die Menschlichkeit über die Parteibewusstsein stellten. Um eine „uneinnehmbare Kriegsfestung“ zu errichten, musste die KPC nicht nur die Bevölkerung, sondern auch ihre Mitglieder einschüchtern.

In einer normalen menschlichen Gesellschaft zeigen die Menschen untereinander Liebe und Respekt. Sie achten und ehren das Leben und haben Vertrauen in eine höhere Macht. Im Osten sagen die Menschen: „Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu.“[2] Im Westen sagen die Menschen „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“[3] Im Gegensatz dazu sagt die KPC: „Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaften ist eine Geschichte des Klassenkampfes.“[4] Um die „Kämpfe“ in der Gesellschaft aufrecht zu erhalten, muss Hass gesät werden. Nicht nur, dass die KPC Menschen tötet, sie hetzt auch die Bürger auf, sich gegenseitig umzubringen. Sie versucht die Menschen dazu zu bringen, das Leben anderer zu missachten und gegenüber dem Leiden anderer unempfindlich zu werden, indem sie alle mit ständigem Mord und Totschlag umgibt. Sie will, dass die Menschen sich an diese dauernde Konfrontation mit unmenschlicher Gewalt gewöhnen und dagegen abstumpfen. Das Beste, auf das man hoffen kann ist, selbst der gewaltsamen Verfolgung glücklich zu entgehen. All dies hilft der KPC ihre Herrschaft aufrecht zu erhalten.

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Außer unzähligen Leben hat die KPC in den letzten Jahrzehnten auch die Seele des chinesischen Volkes zerstört. Viele Menschen wurden durch die brutalen Kämpfe so konditioniert und umerzogen, dass sie sofort all ihre Prinzipien aufgeben und ihre Urteilskraft verlieren, sobald die KPC das Schlachtmesser erhebt. In gewissem Sinne ist die Seele dieser Menschen gestorben – was beängstigender ist als der körperliche Tod.

1. Ein abscheuliches Massaker

Noch bevor die KPC an die Macht kam schrieb Mao Tse-tung: „Mit Sicherheit werden wir bei unserer Politik gegenüber den Konterrevolutionären oder den reaktionären Machenschaften der reaktionären Klassen keine Barmherzigkeit walten lassen“.[5] Mit anderen Worten, schon vor der Einnahme Pekings war die Tyrannei der KPC unter dem wohlklingenden Namen „Demokratische Diktatur des Volkes“ eine beschlossene Sache. Im Folgenden einige Beispiele:

1.1 Die Unterdrückung der Konterrevolutionäre und die Landreform

Im März 1950 gab die KPC die „Anordnung zur strikten Unterdrückung reaktionärer Elemente“ heraus, welche historisch auch als „Bewegung zur Unterdrückung der Konterrevolutionäre“ bekannt wurde.

Anders als die Kaiser, die nach ihrer Krönung dem ganzen Land eine Generalamnestie gewährten, begann die KPC in der ersten Minute ihrer Machtübernahme damit, die Menschen umzubringen. Mao Tse-tung schrieb in einer Mitteilung: „Es gibt immer noch viele Orte, wo die Leute übervorsichtig sind und es nicht wagen, die Konterrevolutionäre offen und in großem Ausmaß zu töten“.[6] Im Februar 1951 verkündete die Partei-Zentrale, dass in vielen Regionen, mit Ausnahme der Provinz Zhejiang und dem südlichen Teil der Provinz Anhui, nicht genügend Menschen umgebracht wurden, besonders in den großen und mittleren Städten; es sollten so viele wie möglich festgenommen und getötet werden und man solle auch nicht so bald damit aufhören. Mao verlangte sogar, dass „in den ländlichen Regionen ein Tausendstel der Bevölkerung zur Beseitigung der Konterrevolutionäre ermordet werden solle, … in den Städten könnten es etwas weniger sein.“ Zu jener Zeit zählte die Bevölkerung Chinas annähernd 600 Millionen Menschen. Dieser „kaiserliche Befehl“ von Mao hätte mindestens 600.000 Menschen das Leben gekostet. Niemand weiß, woher dieses Verhältnis von 1 zu 1000 herkam. Vielleicht entschied Mao aus einer Laune heraus, dass 600.000 Leben ausreichen würden, um eine Grundlage der Angst unter den Menschen zu erzeugen und ordnete so dieses Planziel an.

Ob diejenigen, die ermordet wurden, den Tod verdienten, darum kümmerte sich die KPC nicht. In den 1951 verkündeten „Vorschriften der Volksrepublik China zur Bestrafung von Konterrevolutionären“ stand, dass allein das Vergehen „Gerüchte verbreitet zu haben“ zur sofortigen Exekution führen konnte.

Während der im ganzen Land mit Nachdruck durchgeführten Unterdrückung von Konterrevolutionären wurde auch eine weitgehende Landreform durchgeführt. In den von der KPC besetzten Gebieten wurde diese Landreform schon in den späten 20er Jahren begonnen. Oberflächlich betrachtet schien die Landreform eine ideale Lösung für die Aufteilung von Grund und Boden zu sein, ähnlich der des Königreichs von Taiping, in der jeder das Land bestellen konnte. Aber tatsächlich war es nur ein Vorwand zum Morden. Tao Zhu, der viertmächtigste Mann der KPC, formulierte für die Landreform die Parole: „Jedes Dorf blutet, jeder Haushalt kämpft“, als Hinweis, dass in jedem Dorf die Landbesitzer erschossen werden müssen.

Eigentlich hätte man für die Landreform nicht unbedingt Menschen töten müssen. Die taiwanesische Regierung führte die Landreform durch, indem sie den Landeignern den Besitz abkaufte. Da die KPC jedoch aus einem Haufen von Strolchen und dem Lumpenproletariat hervorging, kannte sie nur den Raub als Methode. Aus der Angst heraus, die Opfer ihrer Plündereien könnten es ihr heimzahlen, musste die KPC sie mit Stumpf und Stiel beseitigen.

Die gängigste Art des Tötens während der Landreform war unter dem Namen „Kampftreffen“ bekannt. Die KPC fabrizierte Verbrechen und belastete damit die Landbesitzer oder reichen Bauern. Die Öffentlichkeit wurde gefragt, wie diese denn zu bestrafen seien. KPC-Mitglieder oder andere Aufwiegeler wurden in die Menge geschleust, um zu rufen: „Wir sollten ihn töten!“, worauf die Grundbesitzer und reichen Bauern auf der Stelle umgebracht wurden. Wer auch immer auf den Dörfern Land besaß, wurde zu dieser Zeit als „Tyrann“ bezeichnet. Diejenigen, die die Bauern oftmals ausgenutzt hatten, wurden als „bösartige Tyrannen“ betitelt; jene, die bei der Instandsetzung öffentlichen Eigentums halfen und für Schulen und bei Naturkatastrophen Geld spendeten, nannte man „gute Tyrannen“ und diejenigen, die gar nichts taten, wurden „stille Tyrannen“ genannt. Diese Klassifizierung war eigentlich bedeutungslos, endeten doch alle Tyrannen mit der sofortigen standrechtlichen Exekution, ganz gleich welcher Kategorie man sie zugeordnet hatte.

Die von der KPC veröffentliche Anzahl der bis zum Ende des Jahres 1952 getöteten Konterrevolutionäre belief sich auf über 2,4 Millionen Menschen. Tatsächlich lag die Zahl der Todesopfer unter den lokalen Regierungsbeamten der ehemaligen Kuomintang-Regierung und den Landbesitzern bei mindestens 5 Millionen.

Die „Unterdrückung der Konterrevolutionäre“ und die Landreform hatten drei unmittelbare Auswirkungen:

– Erstens hatten sich die Menschen früher auf dem Land entsprechend ihrer Familienherkunft selbst verwaltet und die Respektspersonen im Dorf waren ihre autorisierten Führer. Die KPC tötete das gesamte Verwaltungspersonal des vorangegangenen Systems und so standen in jedem Dorf durch die Ortsgruppe der KPC die ländlichen Regionen unter ihrer absoluten Kontrolle.

– Zweitens verschaffte sich die KPC während dieser zwei Bewegungen Unsummen an Vermögen durch Diebstahl und Raub.

– Drittens wurde die Zivilbevölkerung durch die brutale Unterdrückung der Landbesitzer und reichen Bauern in Angst und Schrecken versetzt.

1.2 Die Drei-Anti-Kampagne und die Fünf-Anti-Kampagne

Die „Unterdrückung der Konterrevolutionäre“ und die Landreform betrafen hauptsächlich die ländliche Region, während man die darauf folgende „Drei-Anti-Kampagne“ und „Fünf- Anti-Kampagne“ als entsprechende Massenmorde in den Städten auffassen kann.

Die Drei-Anti-Kampagne begann im Dezember 1951 und zielte auf die Korruption, Verschwendung und Bürokratie innerhalb der KPC ab. Einige korrupte KPC-Beamte wurden hingerichtet. Bald darauf behauptete die KPC, dass die „Korruption der Regierungsbeamten“ auf die „Verführung durch Kapitalisten“ zurückzuführen war. Dementsprechend wurde im Januar 1952 die Fünf-Anti-Kampagne gegen Bestechung, Steuerhinterziehung, Diebstahl von Staatseigentum, Betrug bei Staatsaufträgen und Wirtschafts-Spionage ins Leben gerufen.

Die Fünf-Anti-Kampagne bestand im Wesentlichen darin, den Kapitalisten den Besitz und sogar das Leben zu nehmen. Chen Yi, der damalige Bürgermeister von Shanghai, ließ sich jeden Abend auf dem Sofa sitzend mit einer Tasse Tee in der Hand Bericht erstatten. Dabei fragte er lässig, wie viele Fallschirmjäger es denn heute wieder gegeben habe. Dies bedeutete, wie viele Geschäftsleute von Hochhäusern in den Freitod gesprungen seien. Keiner der Kapitalisten konnte der Fünf-Anti-Kampagne entkommen. Sie sollten „hinterzogene“ Steuern nachzahlen aus der Zeit, da Shanghai sich einst als Handelsplatz etabliert hatte, von der Guangxu Periode (1875-1908) in der Qing Dynastie (1644-1911) an. Selbst unter Einbeziehung aller Ressourcen war es den Kapitalisten auch nicht annähernd möglich, solche „Steuern“ zu zahlen. Sie hatten keine andere Wahl, als sich das Leben zu nehmen. Doch in den Grenzfluss Huangpu hätten sie auch nicht springen können, da die Regierung sie der Flucht nach Hongkong bezichtigt und die Steuern von ihren Familienmitgliedern eingetrieben hätte. Stattdessen sprangen sie von hohen Gebäuden, um einen auffindbaren Leib zu hinterlassen, damit die KPC ihre Leichen sehen und aufgeben würde. Die Bürger von Shanghai zogen es zu der Zeit vor, nicht an Hochhäusern entlang zu gehen, um nicht von Menschen erschlagen zu werden, die sich aus den Fenstern stürzten.

In dem Bericht „Tatsachen über die politischen Kampagnen nach der Gründung der Volksrepublik“, der im Jahr 1996 von vier Forschungsbüros, einschließlich dem Zentrum für Geschichte der KPC herausgegeben wurde, ist niedergeschrieben, dass während der Drei-Anti-Kampagne und der Fünf-Anti-Kampagne mehr als 323.100 Menschen eingesperrt wurden und mehr als 280 Selbstmord begangen haben oder verschwunden waren. Von der „Anti-Hu-Feng-Kampagne“ im Jahr 1955 wurden über 5.000 Menschen betroffen, über 50 davon wurden eingesperrt, mehr als 60 begingen Selbstmord und 12 starben eines unnatürlichen Todes. Während der darauf folgenden Unterdrückung der Konterrevolutionäre wurden über 21.300 Menschen hingerichtet und über 4.300 gingen in den Freitod oder verschwanden.

1.3 Die Große Hungersnot

Die höchste Anzahl von Todesopfern wurde während Chinas Großer Hungersnot kurz nach dem Großen Sprung nach vorn gezählt. Im Februar 1994 wurde vom Rotfahne Verlag das Buch „Historische Aufzeichnungen der Volksrepublik China“ herausgegeben. Das Kapitel „Große Hungersnot“ berichtet: „Die Anzahl der unnatürlichen Tode und Geburtenausfälle von 1959 bis 1961 wird auf etwa 40 Millionen geschätzt. Chinas Entvölkerung um 40 Millionen Menschen ist wahrscheinlich die weltweit größte Hungersnot dieses Jahrhunderts.“ Tatsächlich wurde die Anzahl der Verhungerten von verschiedenen Forschern in und außerhalb Chinas auf 30 bis 45 Millionen geschätzt.

Die Große Hungersnot wurde von der KPC betrügerischerweise als „dreijährige natürliche Katastrophe“ dargestellt. Tatsächlich gab es während dieser drei Jahre gute Wetterbedingungen ohne große Überschwemmungen, Dürren, Hurrikans, Tsunamis, Erdbeben, Frost, Hagel oder Heuschreckenplagen. Diese „Katastrophe“ wurde rein durch Menschenhand herbeigeführt. Die Kampagne des Großen Sprungs nach vorn verlangte vom ganzen Volk, sich an der Stahlproduktion zu beteiligen, so dass große Teile der Ernte auf dem Feld verfaulten. Ungeachtet dessen hatten Beamte in jeder Region die Anforderungen an die Produktionsergebnisse noch verschärft. He Yiran, der erste Sekretär des Bezirksparteikomitees von Liuzhou, produzierte persönlich für den Landkreis Huanjiang das sensationelle Ergebnis von „65.000 Kilogramm ungeschältem Reis pro Mu“. Das war direkt nach der Lushan-Konferenz, als sich die Anti-Rechts-Kampagne auf ihrem Höhepunkt befand. In Folge der übertriebenen Ertragsgewinne und um zu zeigen, dass die KPC immer Recht hat, wurde die gesamte Ernte von der Regierung in Form von Steuern enteignet. So wurden die Getreidezuteilungen, die Samen und die Grundnahrungsmittel der Bauern als Ganzes konfisziert. Als dadurch die Nachfrage noch immer nicht befriedigt werden konnte, wurden die Bauern beschuldigt, ihre Ernteerträge unterschlagen zu haben.

He Yiran sagte einmal, dass sich alle bemühen müssten, den ersten Platz in der Konkurrenz um die höchste Produktion (von Stahl) zu erlangen, egal wie viele Menschen im Kreis Liuzhou dabei verhungern würden. Manche Bauern wurden bis auf eine Hand voll Reis, den sie in einer Urin-Schüssel versteckten, um alles beraubt. Das Parteikomitee des Bezirks Xunle im Landkreis Huanjiang hatte sogar die Order herausgegeben das Kochen zu verbieten, um damit die Bauern am Essen des Getreides zu hindern. Ländliche Gegenden wurden des Nachts von den Milizen kontrolliert. Wenn diese irgendwo einen Feuerschein sahen, fielen sie über die Einheit her und griffen an. Viele Bauern trauten sich nicht einmal mehr Wildgemüse oder Baumrinden zu kochen und starben an Hunger.

In historischen Zeiten hatte die Regierung bei Hungersnöten immer Reisbrei zur Verfügung gestellt, Getreide verteilt und den Opfern erlaubt, vor der Hungersnot zu fliehen. Die KPC jedoch betrachtete die Flucht vor der Hungersnot als einen Schandfleck für das Prestige der Partei und befahl daher den Milizen die Wege zu blockieren, um zu verhindern, dass die Opfer vor der Hungersnot flohen. Jene, die wegen des unerträglichen Hungers versucht hatten die Korndepots zu erstürmen, wurden sogar unterdrückt. Zudem wurden die erschossenen hungrigen Bürger als Konterrevolutionäre verleumdet. In den Provinzen Gansu, Shandong, Henan, Anhui, Hubei, Hunan, Sichuan und Guangxi verhungerten die Bauern und überall waren Leichen. Immer noch wurden die Bauern, die nichts zu essen hatten, gezwungen bei Bewässerungsarbeiten, an Dammbauten und bei der Stahlherstellung mitzuarbeiten. Viele fielen beim Laufen zu Boden und standen nicht mehr auf. Diejenigen aber, die überlebten, hatten keine Kraft mehr die Toten zu begraben. Ganze Dörfer starben Familie um Familie durch Hunger aus.

Während der schwersten Hungersnöte in Chinas Geschichte vor der KPC hat es Fälle gegeben, dass Familien Kinder tauschten und fremde Kinder aßen. Jedoch während der Tragödie, die sich unter der Herrschaft der KPC ereignete, haben die Überlebenden nicht nur die Gestorbenen zerteilt, gekocht und gegessen, sie töteten und aßen auch die Menschen, die von anderen Regionen geflüchtet waren und selbst die eigenen Kinder. Der Schriftsteller Sha Qing beschrieb diese Szenerie in seiner Reportage Yi Xi Da Di Wan (Ein obskures Land am sumpfigen Flussarm): In einer bäuerlichen Familie waren während der Hungersnot nur noch der Vater mit seinem Sohn und seiner Tochter übrig. Eines Tages wurde die Tochter von dem Vater außer Haus gejagt. Als sie zurückkam, konnte sie ihren jüngeren Bruder nicht mehr finden. Stattdessen sah sie weißes Öl im Kessel schwimmen und ein Haufen Knochen lag neben dem Ofen. Einige Tage später gab der Vater wieder Wasser in den Topf und rief seine Tochter näher zu kommen. Das Mädchen erschrak und brach in Geheul aus. Sie flehte von außerhalb der Türe ihren Vater an: „Vater, bitte iss mich nicht. Ich kann Feuerholz sammeln und für dich kochen. Wenn du mich isst, wird das niemand für dich tun.“

Es ist unbekannt wie viele Tragödien wie die oben genannte passiert sind. Die KPC jedoch verzerrte sie zum Eigenlob und behauptete, sie hätte die Menschen angeleitet, tapfer gegen die „natürlichen Katastrophen“ zu kämpfen. Sie bezeichnete sich selbst weiterhin als „großartig, glorreich und korrekt“.

Nach der Lushan-Konferenz im Jahre 1959 wurde General Peng Dehuai seiner Ämter enthoben, da er sich für das Volk eingesetzt hatte. Eine große Menge von Regierungsbeamten und Angestellten, die es wagten, die Wahrheit auszusprechen, wurde von ihren Arbeitsplätzen entlassen, inhaftiert und verhört. Danach wagte niemand mehr die Wahrheit aufzudecken. Anstatt die Wahrheit zu berichten, verheimlichten fast alle Beamten zur Zeit der Großen Hungersnot die riesige Anzahl an Verhungerten, um ihre Beamtenhaut zu schützen. In der Provinz Gansu wurden sogar die angebotenen Nahrungshilfsmittel aus der Provinz Shaanxi mit der Begründung, dass man in Gansu einen zu großen Nahrungsmittelüberschuss habe abgelehnt.

Die Große Hungersnot wurde sogar zum Qualifikationstest für KPC-Kader. Den Kriterien der KPC nach sind diejenigen qualifiziert, die sich selbst im Angesicht von einigen zehn Millionen Verhungerten weigerten, die Wahrheit zu sagen und keine menschlichen Emotionen oder himmlische Prinzipien könnten diese Kader davon abhalten, der Parteilinie zu folgen. Nach der Großen Hungersnot nahmen die verantwortlichen Beamten der Provinzen lediglich an den Formalitäten der Selbstkritik teil, um die Sache abzuschließen. Li Jingquan, KPC-Sekretär für die Provinz Sichuan, in der Millionen von Menschen verhungerten, wurde zum Ersten Sekretär des südwestlichen Bezirksbüros der KPC befördert.

1.4 Von der Kulturrevolution über das Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens zur Verfolgung von Falun Gong.

Die Kulturrevolution wurde formell am 16. Mai 1966 gestartet und dauerte bis 1976. Diese Periode wurde sogar selbst von der KPC als die „zehnjährige Katastrophe“ bezeichnet. In einem Interview mit einem jugoslawischen Reporter erklärte später Hu Yaobang, der frühere Generalsekretär der Partei: „Zu dieser Zeit waren dadurch nahezu 100 Millionen Menschen betroffen, ein Zehntel der chinesischen Bevölkerung.“

In der Zusammenfassung durch das Institut für Parteigeschichte des Zentralkomitees der KPC „Fakten über die politischen Kampagnen nach der Gründung der Volksrepublik China“ wird berichtet: „Im Mai 1984, nach 31 Monaten intensiver Untersuchungen, Überprüfungen und Neuberechnungen durch das Zentralkomitee, kam man für die Kulturrevolution zu folgendem Ergebnis: Mehr als 4,2 Millionen wurden verhaftet und verhört; über 1.728.000 starben eines unnatürlichen Todes; über 135.000 Menschen wurden als Konterrevolutionäre bezeichnet und hingerichtet; es gab über 237.000 Todesfälle und 7,03 Millionen Invaliden infolge bewaffneter Angriffe; über 71.200 Familien wurden zerstört.“ Statistiken, die aus den Jahrbüchern der Bezirke zusammengetragen wurden zeigten, dass mindestens 7,73 Millionen Menschen während der Kulturrevolution an einer unnatürlicher Todesursache starben.

Abgesehen von den Vorfällen bei denen es zu Morden kam, löste die Kulturrevolution eine Selbstmordwelle aus. Viele berühmte Intellektuelle wie etwa Lao She, Fu Lei, Jian Bozan, Wu Han und Chu Anping beendeten ihr Leben schon zu Beginn der Kulturrevolution.

Die Kulturrevolution war die schlimmste „linksextremistische“ Periode. Töten wurde zum wettbewerbsmäßigen Schauspiel, um den revolutionären Standpunkt klar darzulegen und so waren die Mittel zur Beseitigung von „Klassenfeinden“ überaus grausam und brutal.

Die Politik „der Reform und Öffnung“ ermöglichte die Verbreitung von Informationen. Dadurch wurde es für ausländische Reporter möglich, das Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens vom 04. Juni 1989 zu bezeugen und die Videoaufnahmen davon, wie die Panzer die Studenten verfolgten und zermalmten, ins Ausland zu senden.

Zehn Jahre später, am 20. Juli 1999, begann Jiang Zemin die Verfolgung von Falun Gong. Ende 2002 betrug die durch Insider-Quellen aus China bestätigte Zahl der Toten in Untersuchungsgefängnissen, Zwangsarbeitslagern, Gefängnissen und Nervenheilanstalten über 7.000, wobei im Durchschnitt täglich sieben Menschen getötet wurden.

Heutzutage scheint die Anzahl der Tötungen durch die KPC im Vergleich zu den zuvor genannten Millionen sehr stark zurückgegangen zu sein. Es gibt zwei wichtige Gründe für diese Annahme. Erstens hat die Partei-Kultur den Verstand der Chinesen verwirrt, sodass sie abgehoben und zynisch wurden. Zweitens hat sich die chinesische Wirtschaft aufgrund massiver Korruption und Veruntreuung von Geldern aus der Staatskasse durch Regierungsbeamte der KPC zu einer „Transfusionswirtschaft“ zurückentwickelt. Um das ökonomische Wachstum und die soziale Stabilität aufrecht zu erhalten, ist sie von ausländischem Kapital abhängig. Die Wirtschaftssanktionen nach dem Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens blieben noch frisch in der Erinnerung der KPC und sie weiß daher genau, dass offenes Töten zu einem Abwandern von ausländischem Kapital führen würde , wodurch das totalitäre Regime gefährdet wäre.

Aber hinter den Kulissen hat die KPC mit dem Töten nie aufgehört. Sie versucht lediglich mit allen Mitteln, die Blutflecken zu verbergen.

2. Äußerst brutale Methoden des Tötens

Alles, was die KPC macht, dient ausschließlich einem Zweck: Macht zu erlangen und Macht aufrecht zu erhalten. Das Töten stellt für die KPC eine wichtige Methode zum Machterhalt dar. Je mehr Menschen getötet wurden und je grausamer dies geschah, umso mehr erfüllte es den Zweck die Menschen einzuschüchtern. Dieser Terror nahm bereits vor dem Chinesisch-Japanischen Krieg seinen Anfang.

2.1 Die Massaker in Nordchina während des Chinesisch-Japanischen Krieges

Als der frühere US-Präsident Hoover das Buch „Enemy Within“ von Pater Raymond J. De Jaegher empfahl, merkte er an, dass das Buch den nackten Terror kommunistischer Bewegungen aufdecke. Er empfehle jedem im Lande, der bereit sei, solch eine sich weltweit ausbreitende dämonische Macht zu erkennen, das Buch zu lesen.

In diesem Buch berichtet De Jaegher darüber, wie die KPC Gewalt ausübte, um die Menschen einzuschüchtern und somit zu unterwerfen. Zum Beispiel verlangte die Kommunistische Partei in einem Dorf, dass sich jeder zum Dorfplatz begebe. Die Schüler wurden von ihren Lehrern zum Platz begleitet. Der Anlass der Versammlung war eine öffentliche Hinrichtung von dreizehn jungen, patriotischen Menschen. Nachdem die fabrizierten Anschuldigungen verkündet worden waren, befahl der kommunistische Anführer der bis zur Blässe entsetzten Lehrerin, die Kinder zum Singen patriotischer Lieder aufzufordern. Während die Lieder gesungen wurden, kamen keine Tänzer auf die Bühne, sondern ein Henker, der ein scharfes Messer in den Händen hielt. „Der Henker war ein kaltblütiger, kräftiger, junger kommunistischer Soldat mit muskulösen Armen. Er stellte sich hinter das erste Opfer, hob in einer schnellen Bewegung das große scharfe Messer und schlug zu. Der erste Kopf fiel zu Boden und rollte umher und das Blut spritze einer Quelle gleich heraus. Der hysterische Gesang der Kinder verwandelte sich in chaotisches Schreien und Weinen. Die Lehrerin gab weiter den Takt an und versuchte die Lieder weiter singen zu lassen. In diesem Chaos hörte ich wieder ihre Glocke läuten.“

Der Henker schlug dreizehn mal zu und dreizehn Köpfe fielen zu Boden. Danach kamen mehrere kommunistische Soldaten hinzu, schlitzten die Körper der Opfer auf und nahmen die Herzen heraus, um daraus ein Festessen zu machen. Dies alles spielte sich vor den Augen der Kinder ab. „Entsetzt von diesem Terror waren die Kinder ganz blass und einige mussten sich übergeben. Die Lehrer schimpften mit ihnen und sie mussten sich in einer Reihe aufstellen, um zur Schule zurückzukehren.“

De Jaegher hatte danach oft beobachtet, dass Kinder gezwungen wurden bei Hinrichtungen zuzusehen, bis diese Kinder sich an diese blutigen Szenen gewöhnten. Sie stumpften ab und begannen Gefallen an der Aufregung zu finden.

Als die KPC meinte, dass das bloße Umbringen von Menschen nicht einschüchternd und fesselnd genug sei, erfand sie alle möglichen Formen grausamer Folter. Zum Beispiel zwang man jemanden eine große Menge Salz zu schlucken, ohne dass er Wasser trinken durfte, so dass das Opfer fürchterliche Qualen erlitt, bis es schließlich verdurstete. Oder man entkleidete jemanden vollständig und zwang ihn auf zerbrochenem Glas herumzurollen. Oder man schlug im Winter ein Loch in die Eisdecke eines zugefrorenen Flusses und warf das Opfer hinein, sodass das Opfer entweder erfror oder ertrank.

De Jaegher beschrieb, wie ein Mitglied der KPC in der Provinz Shanxi eine fürchterliche Art der Folter erfand: „Als er eines Tages durch die Stadt bummelte, hielt er plötzlich vor einem Restaurant inne und sah sich einen großen Kochkessel an. Später kaufte er mehrere solcher riesigen Kessel und verhaftete umgehend einige „Anti-Kommunisten“. Bereits während des hastig durchgeführten Prozesses wurden die Kessel mit Wasser gefüllt und bis zum Siedepunkt erhitzt. Drei der Opfer wurden gleich nach dem Prozess entkleidet, in die Kessel geworfen und zu Tode „gekocht“. In Pingshan erlebte ich, wie einem Vater bei lebendigem Leib die Haut abgezogen wurde. Die Mitglieder der KPC zwangen den Sohn bei der unmenschlichen Folter zuzusehen. Er musste mit ansehen, wie sein Vater qualvoll schreiend unter entsetzlichen Schmerzen starb. Die Mitglieder der KPC schütteten Essig und Säure über den Körper des Vaters und zogen ihm sehr bald seine Haut als ganzes Stück ab. Sie fingen mit dem Rücken an und arbeiteten sich bis zu den Schultern hoch, wobei sie rasch die komplette Haut von seinem Körper ablösten und nur die Haut an seinem Kopf übrig ließen. Der Vater starb innerhalb von Minuten.

2.2 Der Rote Terror des „Roten August“ und der Kannibalismus in der Provinz Guangxi

Obwohl die KPC das ganze Land unter ihre Kontrolle gebracht hatte, endete die Gewalt überhaupt nicht. Während der Kulturrevolution wurden die Gewalttätigkeiten sogar noch schlimmer.

Am 18. August 1966 traf sich Mao Tse-tung mit Vertretern der Roten Garden auf dem Turm am Platz des Himmlischen Friedens. Song Binbin, die Tochter des Kommunistenführers Song Renqiong befestigte eine Schleife der Roten Garden an Maos Arm. Als Mao erfuhr, dass ihr Name soviel wie „sanft“ und „höflich“ bedeute, sagte er: „Was wir brauchen, ist mehr Gewalt.“ Daraufhin änderte Song ihren Namen zu Song Yaowu (was wörtlich „will Gewalt“ bedeutet).

Bald verbreiteten sich brutale Übergriffe im ganzen Land. Da die jüngere Generation im kommunistischen Atheismus erzogen worden war, zeigten sie keinerlei Angst oder Bedenken. Unter der direkten Anleitung der KPC und von Maos Befehlen geleitet, fingen die fanatischen, ignoranten und über dem Gesetz stehenden Roten Garden im ganzen Land an Menschen zu misshandeln und Häuser zu plündern. In vielen Gebieten wurden alle fünf schwarzen Klassen (Grundbesitzer, reiche Bauern, Reaktionäre, schlechte Elemente und Rechte) und deren Familien vollständig getötet. Ein typisches Beispiel sind die Vorfälle im Pekinger Bezirk Daxing vom 27. August bis 1. September 1966, bei denen 325 Menschen aus 48 lokalen Brigaden von 13 Volkskommunen getötet wurden. Der Älteste war 80 Jahre, der Jüngste erst 38 Tage alt. 22 Haushalte wurden ausgelöscht, ohne dass ein einziges Familienmitglied überlebte.

Dass jemand zu Tode geschlagen wurde, war ein normaler Anblick. Eine Gruppe von männlichen Roten Garden schlug eine alte Frau auf der Shatan Straße mit Eisenketten und Ledergürteln, bis sie sich nicht mehr bewegen konnte. Dann sprang ihr ein weibliches Mitglied der Roten Garde auf den Bauch und trampelte auf ihrem Bauch herum, bis die alte Frau an Ort und Stelle starb. In der Nähe vom Tor Chongwen durchsuchten die Roten Garden einmal das Haus der Frau eines Hausbesitzers (eine einsame Witwe) und zwangen die Nachbarn kochendes Wasser zu bringen. Dann gossen sie der alten Dame das siedende Wasser in den Kragen, bis ihr ganzer Körper verbrüht war. Einige Tage später wurde die alte Dame mit Maden bedecktem Körper tot im Zimmer aufgefunden. Es wurden viele Methoden erfunden, um Menschen zu töten: einige wurden mit Knüppeln erschlagen, andere mit Sicheln zerhackt oder mit einem Strick erdrosselt. Aber am grausamsten war es, wie man mit Babys umging: „Der Mörder trat dem Baby auf das eine Bein, nahm das andere Bein fest in die Hand und riss das Baby in zwei Hälften.[7]

Der Kannibalismus in der Provinz Guangxi war noch weitaus unmenschlicher als das Massaker in Daxing. Der Schriftsteller Zheng Yi hat ein Buch über den Kannibalismus von Guangxi verfasst. Darin beschreibt er den Ablauf der Ereignisse in drei Abschnitten:

Während der ersten Periode spielte sich der Terror versteckt und auf ungeheuere Weise ab. In den Annalen eines Bezirks wurde folgende typische Szene aufgezeichnet: Um Mitternacht schlichen sich die Mörder leise an ihr Opfer heran und schnitten ihm den Leib auf, um das Herz und die Leber herauszunehmen. Da sie aber unerfahren waren erwischten sie in ihrer Angst anstelle des Herzens die Lunge und mussten noch einmal mit Schauder im Nacken zurückgehen. Danach kochten sie Herz und Leber, holten Gewürze und Schnaps von zu Hause herbei und aßen schweigend beim Licht des Ofenfeuers die menschlichen Organe.

Während der zweiten Periode erreichte dieser Terror seinen Höhepunkt und wurde in aller Öffentlichkeit betrieben. Zu dieser Zeit waren die Mörder bereits im Töten geübt und wussten, wie man Herz und Leber aus dem Körper herausholt, während die Person noch lebte. Die langjährigen Guerillas, die bereits Menschenfleisch gegessen hatten, unterrichteten andere und verfeinerten ihre Technik bis zur Perfektion. Wenn die Mörder zum Beispiel eine lebende Person aufschlitzen wollten, schnitten sie ein Kreuz in den Bauch des Opfers. Sie traten ihm auf den Leib (wenn das Opfer an einen Baum gebunden war, wurde ihm einfach mit dem Knie in den Bauch gestoßen) und dann fielen das Herz und andere Organe von selber heraus. Der Anführer der Mörder durfte das Herz, die Leber und die Genitalien nehmen und die anderen bekamen was übrig war. Diese erstaunlichen und zugleich schauderhaften Szenen fanden unter roten Flaggen und mit Spruchbändern „geschmückt“ statt.

Die dritte Periode war die verrückte Periode, in der der Kannibalismus zu einer weit verbreiteten Bewegung wurde. So wie wilde Hunde während einer Epidemie Leichen fressen, aßen Menschen im Bezirk Wuxuan nun wie verrückt ihre Mitmenschen. Oft wurden Reihen von Opfern „öffentlich kritisiert“ und wo es Kampf und Tod gab wurde bestimmt gegessen. Sobald eines der Opfer tot oder noch lebend zu Boden fiel, zogen sie ihre mitgebrachten Messer heraus, umringten das Opfer und fingen an nach Belieben Körperteile abzuschneiden. … Zu dieser Zeit wurden auch ganz normale Bürger in diesen Kannibalismus hineingezogen. Der Sturm des Klassenkampfes fegte das übergebliebene Gefühl von Sühne und den winzigen Rest an menschlicher Natur vollständig aus dem Bewusstsein der Menschen. Der Kannibalismus überrollte wie ein Steppenfeuer den ganzen Bezirk Wuxuan und die Menschen genossen die „Festessen des Menschenfleisches“. Alle Organe und Körperteile wie das Herz, Muskeln, Leber, Nieren, Arme, Füße und Sehnen waren genießbar. … Menschliche Körper wurden auf viele Arten zubereitet, unter anderem wurden sie gekocht, gedünstet, in der Pfanne gebraten, gebacken, frittiert oder gegrillt. Die Leute tranken Schnaps oder Wein und spielten Spiele, während sie menschliche Körper aßen. Zum Höhepunkt dieser Bewegung bot sogar die Kantine der höchsten Regierungsstelle, des Revolutionskomitees des Bezirks Wuxuan, Menschenfleisch an.

Man sollte nicht glauben, dass dies etwa nur ein unorganisiertes Verhalten des Volkes war. Die KPC ist eine totalitäre Organisation, die alle Zellen der Gesellschaft kontrolliert. Ohne die Anregung und Manipulation der KPC hätte diese Kannibalismusbewegung gar nicht stattfinden können.

In einem Lied, das von der KPC zur eigenen Lobpreisung komponiert wurde, heißt es: „Die alte Gesellschaft hat Menschen zu Gespenstern gemacht, die neue Gesellschaft macht aus Gespenstern Menschen.“ Diese Morde und kannibalischen Mahle zeigen uns aber, dass die KPC aus Menschen Monster und Teufel machen kann, weil die KPC selbst grausamer als jedes Monster oder jeder Teufel ist.

2.3 Die Verfolgung von Falun Gong

Jetzt, da die Gesellschaft in China in das Computer- und Raumfahrtzeitalter eintritt und man sich in der Bevölkerung über Menschenrechte, Freiheit und Demokratie – zumindest im privaten Bereich – unterhalten kann, denken viele Menschen, dass die grausamen und abscheulichen Gräueltaten der Vergangenheit angehören und dass die KPC sich ein Mäntelchen der Zivilisation übergeworfen hat und bereit ist, sich dem Rest der Welt anzuschließen.

Aber das ist weit entfernt von der Wirklichkeit. Als nämlich die KPC bemerkte, dass es eine Gruppe gibt, die ihr grausames Foltern und Töten nicht fürchtet, ging man gegen sie mit noch irrsinnigeren Methoden vor. Die auf diese Weise verfolgte Gruppe ist Falun Gong.

Die Gewalt der Roten Garden und der Kannibalismus in der Provinz Guangxi verfolgten das Ziel, jemanden in Minuten oder Stunden zu töten und den Körper des Opfers zu beseitigen. Das Ziel der Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden liegt jedoch darin, sie zu zwingen ihren Glauben an Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht aufzugeben. Die grausame Folter dauert oft Tage, Monate und sogar Jahre. Es wird geschätzt, dass mehr als 10.000 Falun Gong-Praktizierende an den Folgen der Folter gestorben sind.

Falun Gong-Praktizierende, die alle Arten der Folter erlitten haben und dem Tod entkommen konnten, berichten von über 100 grausame Foltermethoden, die folgenden sind nur einige Beispiele:

Grausames Verprügeln ist die häufigste Art der Folter mit der die Falun Gong-Praktizierenden misshandelt werden. Die Polizei und die Führer unter den Gefangenen schlagen die Praktizierenden und stiften auch andere Gefangene dazu an. Manche Praktizierende sind von diesen Schlägen taub geworden, ihre Ohrmuscheln wurden abgerissen, Augäpfel zerquetscht, Zähne ausgeschlagen und Schädel, Wirbelsäule, Brustkorb, Schlüsselbeine, Becken, Arme und Beine gebrochen. Infolge der Prügel mussten später Arme und Beine amputiert werden. Einige Folterer klemmten die Hoden der männlichen Praktizierenden brutal ein und traten den weiblichen Praktizierenden in die Genitalregion. Wenn die Praktizierenden nicht aufgaben, setzten die Folterer ihre Schläge fort, bis die Haut aufplatzte und das rohe Fleisch klaffte. Die Körper der Praktizierenden waren durch die Folter entstellt und voller Blut. Die Wärter übergossen sie mit Salzwasser und fuhren fort, sie mit Elektroschocks zu traktieren. Die Gerüche von Blut und verbranntem Fleisch vermischten sich und die qualvollen Schreie waren entsetzlich. Außerdem stülpten die Folterer Plastikbeutel über die Köpfe der Praktizierenden, um sie mit ihrer Angst vor dem Ersticken gefügig zu machen.

Elektroschocks zu versetzen ist eine andere übliche Methode, die in chinesischen Arbeitslagern benutzt wird, um Falun Gong-Praktizierende zu foltern. Die Polizei benutzte elektrische Schlagstöcke, um die sensiblen Körperteile der Praktizierenden wie Mundhöhle, Schädel, Brustkorb, Genitalbereich, Hüften, Schenkel, Fußsohlen und die Brüste der weiblichen oder den Penis der männlichen Praktizierenden zu traktieren. Einige Polizisten bearbeiteten die Praktizierenden mit mehreren elektrischen Schlagstöcken gleichzeitig an beliebigen Körperteilen bis man das verbrannte Fleisch roch und die verletzten Stellen tief violett wurden. Manchmal wurden Kopf und Darmausgang gleichzeitig mit Elektroschocks traktiert. Oft benutzte die Polizei zehn oder mehr elektrische Schlagstöcke gleichzeitig, um Praktizierende über lange Zeit zu foltern. Normalerweise hat ein elektrischer Schlagstock zehntausende von Volt. Wenn er sich entlädt, entsteht ein blaues Licht mit einem knisternden Geräusch. Wenn der Strom durch den Körper fließt, fühlt es sich an, als ob man sich verbrannt hätte oder von einer Schlange gebissen wurde. Jeder elektrische Schlag ist so schmerzhaft wie ein Schlangenbiss. Die Haut des Opfers wird rot, rissig, verbrannt und faulig. Es gibt sogar noch stärkere Schlagstöcke mit höherer Spannung, die bei der Entladung am Schädel des Opfers das Gefühl verursachen, als hätte ein Hammerschlag den Kopf getroffen.

Die Polizei verwendet auch brennende Zigaretten, um das Gesicht, die Hände, Fußsohlen, Brust, Rücken, Brustwarzen usw. von Praktizierenden zu verbrennen. Sie benutzen Feuerzeuge, um die Hände und Schamhaare von Praktizierenden zu verbrennen. In einem Spezialverfahren hergestellte Eisenstangen werden in elektrischen Öfen erhitzt bis sie rot glühend werden. Sie werden dann verwendet, um die Beine von Praktizierenden zu verbrennen. Die Polizei benutzt auch rot glühende Kohlen, um die Gesichter von Praktizierenden zu verbrennen. Die Polizei fügte einem Praktizierenden dermaßen starke Verbrennungen zu, dass er starb. Davor hatte er schon einmal grausame Folter ertragen müssen, sodass danach sein Atem und Puls kaum noch wahrnehmbar waren. Schließlich behauptete die Polizei, sein Tod sei durch „Selbstverbrennung“ verursacht worden.

Die Polizei schlug auf die Brüste und den genitalen Bereich von weiblichen Praktizierenden ein. Nicht nur einzelne Polizisten vergewaltigten praktizierende Frauen, sondern sie fielen in Horden über sie her. Sie benutzten Elektroschlagstöcke, um ihren Brüsten und Genitalien Elektroschocks zu versetzen. Sie nahmen Feuerzeuge, um ihre Brustwarzen zu verbrennen und steckten Elektroschlagstöcke in die Scheiden der Praktizierenden. Sie bündelten vier Zahnbürsten und schoben und drehten sie in der Scheide von weiblichen Praktizierenden hin und her. Auch trieben sie eiserne Haken in die Geschlechtsteile der weiblichen Praktizierenden. Die Hände weiblicher Praktizierender wurden mit Handschellen hinter ihren Rücken gefesselt und ihre Brustwarzen wurden mit Drähten durchbohrt, durch die elektrischer Strom geleitet wurde. Sie zogen den weiblichen Praktizierenden die Kleider aus und warfen sie in Gefängniszellen von männlichen Häftlingen, die sie dann vergewaltigten.

Sie ziehen Falun Gong-Praktizierenden „Zwangsjacken“ an und binden ihre Arme hinter ihrem Rücken überkreuz. Dann ziehen sie die Arme über die Schultern nach vorne zur Brust hoch, fesseln die Beine der Praktizierenden und hängen sie an die Eisenstangen aus den Fenstern. Gleichzeitig knebeln sie die Praktizierenden mit Stoff, setzen ihnen Kopfhörer auf und spielen kontinuierlich Texte ab, die Falun Gong verleumden. Einem Augenzeugen zufolge werden Menschen, die diese Folter auch nur kurze Zeit erleiden, die Arme, Schultern, Ellbogen und Handgelenke gebrochen und Sehnen reißen. Denjenigen, die längere Zeit auf diese Weise gefoltert werden, wird das Rückgrat gebrochen und sie sterben unter qualvollen Schmerzen.

Die Praktizierenden werden auch in Verliese geworfen, die mit Abwasser gefüllt sind. Sie stechen Bambus-Spieße unter die Fingernägel der Praktizierenden und zwingen sie in feuchten Zellen zu hausen, deren Decken, Böden und Wänden mit rotem, grünem, gelbem, weißem und anderem Schimmel bedeckt waren. Dadurch zogen sie sich eiternde Wunden zu. Sie lassen die Praktizierenden von Hunden, Schlangen und Skorpionen beißen und stechen oder injizieren nervenzerstörende Medikamente. Dies sind nur einige der entsetzlichen Methoden, wie Praktizierende in den Arbeitslagern gefoltert werden.

3. Das grausame Ringen innerhalb der Partei

Weil sich die KPC auf das Parteibewusstsein und nicht auf Moral und Gerechtigkeit gründet, ist die Loyalität ihrer Mitglieder zum obersten Führer eine zentrale Frage. Das gilt besonders für die ranghohen Beamten. Deswegen muss die Partei durch das Töten ihrer Mitglieder Terror verbreiten, damit die Überlebenden sehen, dass allein der Wille des höchsten Diktators, jemanden sterben zu lassen, den elendigen Tod dieser Person zur Folge hat.

Die inneren Kämpfe von kommunistischen Parteien sind allseits bekannt. Alle Mitglieder des Politbüros der Kommunistischen Partei Russlands aus den ersten zwei Amtsperioden wurden exekutiert oder begingen Selbstmord – außer Lenin, der eines natürlichen Todes starb und Stalin selbst. Von den fünf Marschällen und von den fünf Oberbefehlshabern wurden jeweils drei exekutiert. Außerdem wurden alle zehn Oberbefehlshaber der nächsten Ebene in der Kommandostruktur sowie 57 der 85 Armee-Korps-Kommandanten und 110 der 195 Divisions-Kommandeure exekutiert.

Schon immer tritt die KPC für „brutale Kämpfe und erbarmungslose Angriffe“ ein. Solche Taktiken trafen nicht nur Menschen außerhalb der Partei. In der frühen revolutionären Phase hatte die KPC in der Provinz Jiangxi bereits so viele Menschen im Anti-Bolschewisten-Korps („AB-Korps“) getötet, dass nur einige wenige überlebten, um dann in den Krieg ziehen zu können. In der Stadt Yenan führte die Partei eine Kampagne zur ideologischen Gleichschaltung durch. Nachdem sie sich politisch fest etabliert hatte, beseitigte sie Gao Gang, Rao Shushi, Hu Feng und Peng Dehuai. Zur Zeit der Kulturrevolution waren fast alle älteren Mitglieder innerhalb der Partei beseitigt worden. Keiner der früheren Generalsekretäre der KPC hatte ein gutes Ende.

Liu Shaoqi, ein ehemaliger chinesischer Präsident, der einmal die Nummer zwei der Nation war, beendete sein Leben auf besonders tragische Weise. Am Tage seines 70. Geburtstags wiesen Mao Tse-tung und Tschou En-lai ausdrücklich Wang Dongxing (Maos Hauptleibwache) an, Liu Shaoqi ein Radio als Geburtstagsgeschenk zu bringen, damit er „den offiziellen Bericht der achten Plenarsitzung vom zwölften Zentralkomitee mit folgendem Wortlaut hört: „Verstoßt den Verräter, Spion und Überläufer Liu Shaoqi für alle Zeit aus der Partei und fahrt fort die Verbrechen des Partei- und Landesverrats von Liu Shaoqi und seinen Komplizen aufzudecken und zu kritisieren.“

Danach war Liu Shaoqi seelisch zerbrochen und sein Krankheitszustand verschlechterte sich zusehends. Weil er danach für lange Zeit ans Bett gefesselt wurde und sich nicht bewegen konnte, hatten sein Hals, Rücken, Hüfte und Fersen schmerzhafte eiternde Geschwüre. Wenn er starken Schmerz litt, packte er Kleider, Gegenstände oder die Arme von anderen Menschen und ließ sie nicht mehr los. So gab man ihm einfach eine harte Plastikflasche in jede seiner Hände. Als er starb, hatten die zwei Plastikflaschen von seinem Griff die Form von Sanduhren angenommen.

Im Oktober 1969 begann Liu Shaoqis Körper zu verwesen und der entzündete Eiter verbreitete einen strengen Geruch. Er war so dünn wie eine Bohnenstange und befand sich am Rande des Todes. Aber der Sonderinspektor des Zentralkomitees der Partei erlaubte ihm nicht eine Dusche zu nehmen oder seinen Körper umzudrehen, um seine Kleider zu wechseln. Stattdessen zogen sie ihm all seine Kleider aus, wickelten ihn in eine Steppdecke, brachten ihn per Flugzeug von Peking in die Stadt Kaifeng und sperrten ihn im Kellergeschoss eines Blockhauses ein. Nicht nur, dass sie ihm keine Medikamente gaben als er hohes Fieber hatte, sie versetzten auch noch das medizinische Personal an einen anderen Ort. Als Liu Shaoqi starb, war er nur noch ein Schatten seiner selbst und hatte unordentliche etwa 60 cm lange weiße Haare. Zwei Tage nach seinem Tod wurde sein Leichnam um Mitternacht mit der Begründung eingeäschert, er hätte eine sehr ansteckende Krankheit gehabt. Sein Bettzeug, Kissen und andere Dinge, die er benutzt hatte – alles wurde eingeäschert. Auf der Todesmeldung von Liu steht: Name: Liu Weihuang; Beruf: arbeitslos; Todesursache: Krankheit.

Die KPC folterte den Präsidenten der Nation zu Tode, ohne auch nur einen triftigen Grund dafür anzugeben.

4. Die Revolution exportieren, Morden in Übersee

Außer den Morden an Menschen innerhalb der Partei mit allen nur erdenklichen Methoden, tötete die KPC auch Chinesen in Übersee, indem sie die Revolution exportierte. Ein typisches Beispiel dafür sind die Roten Khmer.

Pol Pots Rote Khmer hatten in Kambodscha nur vier Jahre Bestand. Dennoch wurden von 1975 bis 1978 in diesem kleinen Land, das eine Population von nur acht Millionen Menschen hatte, mehr als zwei Millionen Menschen, darunter mehr als 200.000 Chinesen, getötet.

Die Verbrechen der Roten Khmer sind unzählig, aber sie sollen hier nicht Thema sein. Hier reden wir nur über ihre Beziehung zur KPC.

Pol Pot verehrte Mao Tse-tung in jeder Hinsicht. Ab 1965 besuchte er China vier Mal, um sich die Lehren von Mao Tse-tung persönlich anzuhören. Schon 1965 blieb Pol Pot für drei Monate in China. Chen Boda und Zhang Chunqiao erklärten ihm Theorien wie „Politische Macht wächst aus Kanonenrohren“, „Der Klassenkampf“, „Diktatur des Proletariats“ und ähnliches. Sowohl die spätere Machtergreifung als auch seine Art Kambodscha zu regieren gründeten auf dieser Basis. Nach seiner Rückkehr nach Kambodscha änderte Pol Pot den Namen der Partei in „Kommunistische Partei Kambodschas“ um und etablierte eine revolutionäre Basis nach dem Modell der KPC mit dem Ziel, die Städte vom Land her einzukreisen.

1968 stellte die Kommunistische Partei Kambodschas eine offizielle Armee auf. Ende 1969 bestand diese aus mehr als 3.000 Mann. Nur 6 Jahre später, vor dem Angriff auf die Stadt Phnom Penh und deren Besetzung 1975, war sie zu einer gut ausgerüsteten und tapfer kämpfenden Streitmacht von 80.000 Soldaten angewachsen. Dies wurde allein durch die Unterstützung der KPC möglich gemacht. Das Buch „Dokumentation der Unterstützung Vietnams und der Kampf gegen Amerika“ von Wang Xiangen besagt, dass China allein im Jahr 1970 Pol Pot die Armeeausrüstung für 30.000 Soldaten stellte. Im April 1975 nahm Pol Pot die Hauptstadt von Kambodscha ein. Zwei Monate später ging er nach Peking, um die KPC zu besuchen und weitere Instruktionen zu erhalten. Ohne die Theorien und die materielle Unterstützung der KPC hätten die Roten Khmer ihr Blutbad nicht anrichten können.

Der Einfluss der KPC zeigt sich an folgendem Beispiel: Nachdem die zwei Söhne von Prinz Sihanouk durch die Kommunistische Partei Kambodschas getötet worden waren, schickte die Kommunistische Partei Kambodschas der Anweisung von Tschou En-lai entsprechend den Prinzen Sihanouk nach Peking. Obwohl es von Pol Pot und der Kommunistische Partei Kambodschas hieß, dass sie sogar einen Fötus töten würden, um damit in der Zukunft möglicherweise auftretende Probleme zu verhindern, befolgten sie die Anweisung von Tschou En-lai ohne Widerrede.

Tschou En-lai konnte Sihanouk mit nur einem Wort retten, aber gegen die Ermordung der 200.000 Chinesen durch die Kommunistische Partei Kambodschas hat die KPC keinen Einspruch erhoben. Damals ersuchten die Chinesen Kambodschas die chinesische Botschaft um Hilfe, aber die Botschaft ignorierte sie.

Als im Mai 1998 in groß angelegtem Rahmen Ermordung und Vergewaltigung von ethnischen Chinesen in Indonesien stattfand, reagierte die KPC wieder nicht. Sie bot keinerlei Hilfe an und sperrte sogar die Nachrichten darüber in China. Es sieht so aus, als ob sich die chinesische Regierung nur schwerlich um die Chinesen im Ausland kümmern könnte, sie bot ihnen noch nicht einmal humanitäre Unterstützung an.

5. Zerstörung der Familie

Wir haben keine Möglichkeit festzustellen, wie viele Menschen bei den politischen Kampagnen der KPC getötet wurden. Unter der Bevölkerung gibt es wegen der Informationssperren und den Barrieren zwischen den unterschiedlichen Regionen, den ethnischen Gruppen oder lokalen Dialekten keine Möglichkeit, eine statistische Erhebung durchzuführen. Natürlich würde die KPC-Regierung selbst niemals eine solche Art Untersuchung durchführen, da sie damit ja ihr eigenes Grab schaufeln würde. Wenn die KPC über die eigene Geschichte schreibt, zieht sie es vor, Details wegzulassen.

Die Zahl der Familien, die durch die KPC zerstört wurden, ist noch schwieriger zu ermitteln. In manchen Fällen starb eine Person und die Familie war schon zerstört. In anderen Fällen starb die gesamte Familie. Selbst dort, wo niemand starb, wurden dennoch viele zur Scheidung gezwungen. Vater und Sohn, Mutter und Tochter wurden gezwungen, ihre Beziehung aufzugeben. Manche wurden Invalide, manche wurden verrückt und manche starben in jungem Alter aufgrund schwerer Krankheiten, die durch Folter verursacht worden waren. Die Aufzeichnungen über diese Familientragödien sind sehr unvollständig.

Die aus Japan stammenden Yomiuri News berichteten einmal, dass mehr als die Hälfte der chinesischen Bevölkerung durch die KPC verfolgt wurde. Danach läge die Zahl der Familien, die durch die KPC zerstört wurden, schätzungsweise bei mehr als 100 Millionen.

Zhang Zhixin ist aufgrund der Reportagen, die tonnenweise über ihre Geschichte geschrieben wurden, allgemein bekannt geworden. Viele Menschen wissen, dass sie physischer Folter, Gruppenvergewaltigung und psychischer Zerstörung ausgesetzt wurde. Letztendlich wurde sie in die Geisteskrankheit getrieben und erschossen, nachdem man ihr die Kehle durchgeschnitten hatte. Aber viele Menschen wissen nicht, dass es noch eine andere grausame Geschichte hinter dieser Tragödie gibt – ihre Familienmitglieder mussten sogar eine Lerneinheit für Familien von Todestrakt-Insassen besuchen.

Zhang Zhixins Tochter Linlin erinnert sich wie Anfang Frühling 1975 eine Person des Gerichtes von Shenyang laut sagte: „Deine Mutter ist wirklich eine zähe Konterrevolutionärin. Sie verweigert die Annahme von Reformen und ist unverbesserlich starrsinnig. Sie ist gegen unseren großen Führer, den Vorsitzenden Mao, gegen die unbesiegbaren Gedanken Mao Tse-tungs und gegen die Richtung von Mao Tse-tungs Revolution des Proletariats. Ein Verbrechen folgt dem andern. Unsere Regierung überlegt, die Bestrafung zu erhöhen. Wie würdest Du dazu stehen, wenn sie hingerichtet würde?“ Linlin fährt fort: „Ich war verblüfft und wusste nicht, was ich antworten sollte. Mir brach das Herz. Aber ich täuschte Ruhe vor und versuchte mühsam die Tränen zurück zu halten. Mein Vater hatte mir erklärt, dass wir nicht vor anderen weinen sollten, sonst hätten wir keine Möglichkeit unserer Beziehung zu meiner Mutter abzuschwören. Mein Vater antwortete für mich: ‚Wenn das der Fall ist, dann ist es der Regierung freigestellt zu tun, was sie für notwendig erachtet.’

Die Person vom Gericht fragte noch: ‚Werdet ihr ihren Körper übernehmen, wenn sie hingerichtet worden ist? Werdet ihr ihre Habseligkeiten aus dem Gefängnis übernehmen?’ Ich senkte den Kopf und sagte nichts. Mein Vater antwortete nochmals für mich: ‚Wir brauchen nichts.’… Vater hielt meinen Bruder und mich an der Hand und wir gingen aus der Herberge der Bezirksstadt hinaus. Alleine dahintaumelnd gingen wir gegen den heulenden Schneesturm nach Hause. Wir kochten nicht; Vater teilte das einzige rohe Kornbrötchen, das wir noch hatten und gab es meinem Bruder und mir. Er sagte: ‚Esst es auf und geht bald schlafen.’ Ich lag still auf dem Lehmbett. Vater saß auf einem Schemel und starrte benommen in das Licht. Nach einer Weile sah er zum Bett und dachte wohl, wir beide würden schon schlafen. Er stand auf, öffnete vorsichtig den Koffer, den wir von unserer alten Wohnung in Shenyang mitgebracht hatten und nahm Mutters Foto heraus. Er betrachtete es und konnte seine Tränen nicht zurückhalten.

Ich stand auf, legte meinen Kopf in Vaters Arm und fing an laut zu schreien. Vater streichelte mich und sagte: ‚Hör auf, wir dürfen die Nachbarn nichts hören lassen.’ Mein Bruder wachte von meinen Schreien auf. Vater hielt meinen Bruder und mich fest in seinen Armen. Wir wussten nicht, wie viele Tränen wir diese Nacht vergossen hatten, aber offen weinen konnten wir nicht.“[8]

Ein Universitätslehrer hatte eine glückliche Familie, aber sie erlebte ein Unheil während der Kampagne zur Berichtigung früherer Anti-Rechts-Kampagnen. Zur Zeit der Anti-Rechts-Kampagne wurde der damalige Liebhaber seiner jetzigen Frau als Rechtsgerichteter bezeichnet, in eine entfernte Region geschickt und hatte fürchterlich zu leiden. Da das junge Mädchen nicht mit ihm mitgehen konnte, gab sie ihn auf und heiratete den Universitätslehrer. Als ihr früherer Geliebter schließlich, nachdem er sehr viel durchlitten hatte, in ihre Heimatstadt zurückkam, hatte die Frau, inzwischen Mutter von mehreren Kindern, keine Möglichkeit ihren Treuebruch ihm gegenüber wieder gut zu machen. Sie bestand auf der Scheidung von ihrem Ehemann, um sich von ihren Schuldgefühlen zu befreien. Zu dieser Zeit war der Universitätslehrer schon über 50 Jahre alt. Er konnte diese plötzliche Veränderung nicht ertragen und wurde geisteskrank. Er zog all seine Kleider aus und rannte überall herum und suchte einen Ort, wo er ein neues Leben beginnen konnte. Schließlich verließ seine Frau ihn und ihre Kinder. Die durch die Partei verfügte schmerzliche Trennung der Frau von ihrem damaligen Geliebten ist ein nicht zu lösendes Problem und eine unheilbare soziale Krankheit, die nur eine Trennung durch eine andere Trennung ersetzen konnte.

Die Familie ist die Grundeinheit der chinesischen Gesellschaft. Sie ist auch die letzte Bastion der traditionellen Kultur gegen die Partei-Kultur. Aus diesem Grunde ist die Zerstörung der Familie das Grausamste in der Geschichte der KPC und ihres Tötens.

Da die KPC alle sozialen Ressourcen monopolisiert, ist eine Person, sobald sie als oppositionell zur Diktatur klassifiziert ist, sofort vom Verlust ihres Lebensunterhalts bedroht, sie wird von allen beschuldigt und ihrer Würde beraubt. Weil sie ungerecht behandelt werden, ist die Familie der einzige sichere Hafen für diese unschuldigen Menschen. Aber die von der KPC angewandte Politik der Sippenhaft hält Familienmitglieder davon ab, sich gegenseitig zu trösten. Sie würden dadurch riskieren selbst als Oppositionelle der Diktatur bezeichnet zu werden. Zhang Zhixin war gezwungen sich scheiden zu lassen.

Für viele Menschen ist der Verrat an Familienangehörigen – darüber Meldungen zu machen, das Kämpfen, öffentlich Kritisieren oder Denunzieren – der letzte Schlag, an dem sie geistig zerbrechen. Aus diesem Grund haben viele Menschen Selbstmord begangen.

6. Muster des Tötens und seine Folgen

6.1 Die theoretische Unterweisung im Töten durch die KPC

Die KPC hat sich schon immer ihrer Begabung und Kreativität gerühmt, den Marxismus-Leninismus weiterentwickelt zu haben. In Wirklichkeit hat die KPC auf kreative Weise sämtliche Bösartigkeiten in sich vereint und weiter entwickelt, wie es sie schlimmer in der Geschichte nie gegeben hat. Um die Öffentlichkeit und die Intellektuellen zu betrügen, bediente sie sich der kommunistischen Ideologie der sozialen Gleichheit. Sie nutzte die Tatsache, dass die industrielle Revolution den Glauben zerstörte und verbreitete einen absoluten Atheismus. Sich auf die Ideologie des Kommunismus stützend, lehnt sie das Privateigentum ab und bedient sich Lenins Theorie und Praxis einer gewaltsamen Revolution, um das Land zu beherrschen. Gleichzeitig wurden die dunkelsten Seiten der chinesischen Kultur, die sich gegen die eigenen Traditionen richten, wiederbelebt und miteinander verbunden.

Um die Welt einem Wandel zu unterziehen und die absolute Machtposition der Partei zu sichern, erfand die KPC eine vollständige Theorie und ein System von Revolution und kontinuierlicher Revolution unter der „Diktatur des Proletariats“. Ihre Theorie stützt sich auf eine zweiteilige Struktur – die ökonomische Basis und den ideologischen Überbau der „Diktatur des Proletariats“. Nach ihrer Theorie bestimmt die ökonomische Basis den Überbau, aber der Überbau kann sich auch auf die ökonomischen Grundlagen auswirken. Damit dieser Überbau, insbesondere die Macht der Partei, gefestigt wird, muss diese Revolution von der ökonomischen Basis her begonnen werden und dies umfasst:

(a) Ermordung der Grundbesitzer, um das Problem der Produktionsverhältnisse auf dem Land zu erledigen und

(b) Ermordung der Kapitalisten, um die Frage der Produktionsverhältnisse in den Städten zu erledigen.

Bezüglich des ideologischen Überbaus wurde das Töten auch wiederholt angewandt, um die absolute ideologische Kontrolle der Partei zu sichern. Dazu zählen:

6.1.1 Die Lösung des Problems der politischen Haltung von Intellektuellen gegenüber der Partei

Immer wieder hat die KPC verschiedene Kampagnen gestartet, um das Denken der Intellektuellen zu transformieren. Die Intellektuellen wurden wegen ihres bourgeoisen Individualismus, ihrer bürgerlichen Ideologie, ihrer unpolitischen Standpunkte, ihrer klassenlosen Ideologie sowie ihres Liberalismus beschuldigt. Mittels Gehirnwäsche beraubte die KPC die Intellektuellen ihrer Würde und ihres Verstandes. Die KPC beseitigte ihr unabhängiges Denken und löschte viele andere Qualitäten der Intellektuellen nahezu aus, wie z.B. die Tradition sich für Gerechtigkeit auszusprechen und das eigene Leben in den Dienst der Gerechtigkeit zu stellen oder „sich nicht durch Armut zu ändern, durch Gewalt abschrecken und von Wohlstand anziehen zu lassen.“[9] „Man soll der erste sein, der sich um das Wohl des Landes sorgt und der letzte, der für sich den Anspruch auf Glück erhebt“.[10] „Jeder Bürger soll sich verantwortlich fühlen für den Erfolg und Misserfolg seines Landes“[11] und „Wenn ein edler Mensch in Wohlstand lebt, tut er Gutes für alle anderen; wenn ein edler Mensch in einfachen Verhältnissen lebt, sucht er sich selbst zu vervollkommnen.“[12]

6.1.2 Morde an Menschen nach dem Anfachen einer Kulturrevolution zur Errichtung der absoluten kulturellen und politischen Führungsrolle der KPC

Die KPC setzte massive Kampagnen innerhalb und außerhalb der Partei in Gang und begann mit der Ermordung von Menschen aus dem Bereich der Literatur, der Kunst, des Theaters, der Geschichte und der Bildung. Ihre ersten Attacken richtete die KPC gemeinsam mit dem ganzen Volk gegen einige Berühmtheiten wie das Autoren-Trio „Das Drei-Familien-Dorf“ sowie gegen Liu Shaoqi, Wu Han, Lao She, Jian Bozan usw. Danach wuchs die Zahl der Todesopfer auch innerhalb der Partei und innerhalb der Armee. Schließlich eskalierte das Morden bis zu dem Grad, dass sich die Menschen im ganzen Land, einschließlich der Partei- und Militärangehörigen, gegenseitig niedermetzelten. Im bewaffneten Kampf wird der Körper zerstört – kulturelle Attacken vernichten den Geist der Menschen. Es kam zu einer extrem chaotischen und brutalen Phase unter der Kontrolle der KPC. In diesem Prozess, in dem die KPC aus ihrer Krise zu entkommen versuchte, wurde die bösartige Seite der menschlichen Natur auf das Äußerste verstärkt. Im Namen der Revolution und der Verteidigung der revolutionären Linie der Partei und des Vorsitzenden Mao konnte jeder beliebig töten. Dies war eine beispiellose landesweite Aktion, durch die die menschliche Natur zerstört wurde.

6.1.3 Schüsse der KPC auf die Studenten am 4. Juni 1989 auf dem Platz des Himmlischen Friedens als Antwort auf den Ruf nach mehr Demokratie im Anschluss an die Kulturrevolution.

Es war das erste Mal, dass die Armee der KPC in aller Öffentlichkeit Zivilisten tötete. Das Ziel war, den Protest der Zivilbevölkerung gegen Unterschlagung, Korruption und geheime Absprachen zwischen Regierungsbeamten und Geschäftsleuten niederzuschlagen und die damit entstandenen Forderungen nach Presse-, Rede- und Vereinsfreiheit zu unterdrücken. Um die verschiedenen Gruppen der Armee voneinander abzulenken und um den Hass der Armee gegen die Demonstranten noch künstlich anzuheizen, wurden während des Massakers auf dem Platz des Himmlischen Friedens von der KPC selbst zusätzlich Vorfälle inszeniert, bei denen Zivilisten Militärfahrzeuge anzündeten und Soldaten töteten. Das Resultat war diese Tragödie, in der die Volksarmee das eigene Volk niedermetzelte.

6.1.4 Die Ermordung von Menschen anderer Glaubensrichtungen

Die Frage den Glauben zu kontrollieren trifft den Lebensnerv der KPC. Um die Menschen mit ihrer Irrlehre täuschen zu können, begann die KPC schon bei ihrer Machtübernahme damit, alle Religionen und Glaubensrichtungen zu unterdrücken und zu beseitigen. Angesichts der in jüngster Zeit neu aufgekommenen Glaubensbewegung Falun Gong, nahm die KPC ihr Schlachter-Messer erneut zur Hand. Zu Beginn der Verfolgung von Falun Gong nutzte sie dessen Prinzipien der Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht für sich aus, nämlich dass die Falun Gong-Übenden nicht lügen, keine Gewalt anwenden und keinen sozialen Unfrieden stiften. Bei der Verfolgung von Falun Gong konnte die KPC Erfahrungen sammeln, um auch andere Glaubensrichtungen auszumerzen. Diesmal war es Jiang Zemin, das ehemalige Oberhaupt der KPC, der um zu Morden persönlich in vorderster Reihe auf die Bühne trat.

6.1.5 Menschen ermorden, um die Wahrheit zu verschleiern

Eine weitere „Trumpfkarte“ der KPC ist die Manipulierbarkeit des Rechtes auf wahre Informationen. Die KPC tötet Menschen, um Informationen zu blockieren. Allein das Radioprogramm des Gegners gehört zu haben, war früher schon ein Verbrechen, für das man ins Gefängnis geworfen wurde. Im Rahmen des friedlichen Widerstandes von Falun Gong kam es in jüngster Zeit zu Unterbrechungen der staatseigenen Satelliten- und Kabelprogramme, um die wahren Ursachen und Umstände der Verfolgung von Falun Gong bekannt zu machen. Jiang Zemin entgegnete dem unmittelbar mit der geheimen Anweisung: „Tötet sie ohne Erbarmen“. Liu Chengjun, der solch eine Programmunterbrechung organisiert hatte, wurde im Dezember 2003 zu Tode gefoltert. Um das Volk auf Schritt und Tritt zu überwachen, mobilisierte die KPC die Polizei, die Organe der öffentlichen Sicherheit, die Staatsanwaltschaften und die Gerichte; sie verfügt über eine massive Internetpolizei und hat Organisationen ins Leben gerufen wie das der Gestapo in Hitler-Deutschland ähnliche Büro 610, das zur Organisation der Verfolgung von Falun Gong eingerichtet wurde.

6.1.6 Zur Durchsetzung der eigenen Interessen dem Volk das Recht auf Leben entziehen

Die Theorie der kontinuierlichen Revolution bedeutet in Wirklichkeit, dass die KPC ihre Macht niemals aufgeben wird. Zur Zeit hat die Veruntreuung und Korruption innerhalb der KPC bereits zu Konflikten zwischen dem absoluten Führungsanspruch der KPC und dem Recht des Volkes auf Leben geführt. Sobald sich Menschen organisieren, um auf legalem Weg ihre Rechte zu schützen, setzt die KPC Gewalt ein und richtet ihr tödliches Messer gegen die sogenannten Anführer dieser Bewegungen. Gegenwärtig sind über eine Million bewaffnete Polizisten für diesen Zweck gerüstet. Die KPC ist heute wesentlich besser auf das Töten vorbereitet, als sie es beim Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens am 4. Juni 1989 war, denn damals musste zeitweilig auch die Armee eingesetzt werden. Während sie jedoch ihrem Volk den Weg in das Verderben bahnt, hat sich die KPC auch in eine tödliche Sackgasse manövriert. Die KPC ist in solch ein verwundbares Stadium geraten, dass sie, wie ein chinesisches Sprichwort sagt, „schon in Gras und Bäumen Feinde sieht, sobald der Wind weht“.

Aus dem oben Geschilderten wird deutlich, dass die KPC ihrem Wesen nach‚ ein von Natur aus bösartiger Geist ist. Ganz gleich, wie sie sich zu gegebenen Zeiten oder Orten ändern mag, die KPC wird an ihrer Tradition des Mordens festhalten, um ihre absolute Macht zu erhalten. Sie hat sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart getötet und sie wird es auch in Zukunft ohne Zögern tun.

6.2 Unterschiedliche Tötungsmuster in unterschiedlichen Situationen

6.2.1 Mit Propaganda den Weg bahnen

Die KPC hat zu verschiedenen Zeiten viele unterschiedliche Methoden eingesetzt, um Menschen zu töten. Meistens schuf die KPC zunächst eine Propaganda, bevor tatsächlich getötet wurde. Die KPC pflegte zu sagen „nur durch Töten konnte die Empörung der Öffentlichkeit beschwichtigt werden“, als ob die Menschen die KPC gebeten hätte zu töten. In Wirklichkeit wurde die Empörung der Öffentlichkeit durch die KPC hervorgerufen.

Zum Beispiel wurde das Drama „Das weißenhaarige Mädchen“ (eine Volkslegende) völlig verdreht und in Propaganda-Kampagnen als Werkzeug eingesetzt. Ebenso wurden die im Drama „Liu Wencai“ genannten, frei erfundenen Geschichten vom Einkassieren des Pachtzinses und von Wasserkerkern benutzt. Sie sollten Menschen dazu „erziehen“, die Grundbesitzer zu hassen.

Die KPC dämonisiert regelmäßig ihre Feinde, wie in dem Fall des ehemaligen chinesischen Präsidenten Liu Shaoqi. Die KPC inszenierte im Januar 2001 eine Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens, um die Bevölkerung zum Hass gegen Falun Gong anzustiften und verdoppelte danach noch einmal die Intensität ihrer Völkermordkampagne gegen Falun Gong. Die KPC hat ihre Methoden Menschen zu töten nicht nur nicht verändert, sondern sie hat sie durch den Einsatz neuer Informationstechnologie sogar noch perfektioniert. Früher konnte die KPC nur die Chinesen täuschen, jetzt aber täuscht sie auch die Menschen auf der ganzen Welt.

6.2.2 Die Massen aufwiegeln, um Menschen zu töten

Die KPC tötet Menschen nicht nur durch den Mechanismus ihrer Diktatur, sondern treibt sie auch dazu, sich gegenseitig zu ermorden. Selbst wenn die KPC zu Beginn der Mobilisierung der Massen noch einige Vorschriften und Gesetze beachtete, hat sie mehr und mehr die Menschen dazu gebracht ihr zu folgen. Nichts konnte sie bei ihrem Abschlachten aufhalten. Als z.B. die KPC ihre Landreform durchführte, konnte jedes örtliche Landreform-Komitee über Leben oder Tod der Grundbesitzer entscheiden.

6.2.3 Erst den Geist vernichten, dann den physischen Körper

Bei einem anderen Tötungsmuster wird zuerst der Geist zerstört, bevor der menschliche Körper getötet wird. In Chinas Geschichte wurde noch nicht einmal in der grausamsten und brutalsten Dynastie, der Qin-Dynastie (221-207 v.Chr.), der Geist der Menschen vernichtet. Bei der KPC hatten die Menschen nie eine Chance als Märtyrer zu sterben. Sie verkündete Richtlinien wie „Nachsicht gegenüber den Einsichtigen und ernsthafte Bestrafung für die Widersetzlichen“ und „Den Kopf zu senken und das Verbrechen zuzugeben, ist der einzige Ausweg“. Die KPC zwingt die Menschen ihre eigenen Gedanken und ihren eigenen Glauben aufzugeben und lässt sie würdelos wie einen Hund krepieren.

Ein würdevoller Tod könnte eine Ermutigung für Nachfolger darstellen. Nur wenn die Menschen in Erniedrigung und Scham sterben, kann die KPC ihren Zweck erreichen, die Menschen, die ihre Opfer bewundern, zu „erziehen“. Warum verfolgt die KPC Falun Gong mit so extremer Brutalität und Grausamkeit? Falun Gong-Übende halten ihren Glauben für wichtiger als ihr Leben. Als es der KPC nicht gelang ihre Würde zu zerstören, tat sie alles ihr Mögliche, um deren physischen Körper zu quälen.

6.2.4 Töten, indem man die einen an sich bindet und die anderen aus dem Weg schafft

Wenn die KPC Menschen tötet, benutzt sie Zuckerbrot und Peitsche, um sich mit den einen anzufreunden und andere abzuweisen. Die KPC versucht immer einen kleinen Teil der Bevölkerung, ca. 5 %, aufs Korn zu nehmen, der Großteil der Bevölkerung aber ist gut und das Objekt von „Erziehung“. Die Erziehungsmethoden der KPC können in zwei Kategorien eingeteilt werden: Erziehung durch Terror und Erziehung durch Fürsorge. Erziehung durch Terror bedient sich der Angst, um den Menschen zu zeigen, dass diejenigen, die sich in Opposition zur KPC bringen, auf keinen Fall ein gutes Ende nehmen werden. Dadurch werden sie weit in Abstand zu denen gehalten, die zuvor Angriffsziel der Partei waren. Die Erziehung durch „Fürsorge“ lässt die Menschen erkennen, dass sie, wenn sie sich das Vertrauen der KPC verdienen und sich mit ihr verbünden, nicht nur sicher sein können, sondern auch gute Aussichten auf eine Beförderung oder andere Vorteile haben werden und sogar ihr von Menschenblut triefendes Brot zugeteilt bekommen. Lin Biao sagte einmal: „Einen kleinen Teil heute (unterdrückt) und einen kleinen Teil morgen, bald wird es insgesamt gesehen ein großer Teil sein.“ Diejenigen, die das Glück hatten, die eine Bewegung zu überleben, wurden häufig Opfer der darauf folgenden.

6.2.5 Mögliche Bedrohungen im Keim ersticken und geheimes Töten außerhalb der Gesetze

Vor kurzem entwickelte die KPC Ideen, um das Problem des öffentlichen Tötens zu lösen und im Geheimen außerhalb der Gesetze töten zu können. Während zum Beispiel Arbeiterstreiks oder Bauernaufstände vielerorts zunehmen, beseitigt die KPC diese Bewegungen, bevor sie wachsen können, indem sie die sogenannten Rädelsführer inhaftiert und zu schweren Strafen verurteilt.

Während in der ganzen Welt Freiheit und Menschenrechte mehr und mehr allgemein anerkannt werden, hat die KPC keinen einzigen Falun Gong-Übenden zum Tode verurteilt. Aber unter Jiang Zemins Hetze „niemand wird zur Verantwortung gezogen, wenn er einen Falun Gong-Übenden getötet hat“, ist es überall im Lande üblich, dass Falun Gong-Übende auf tragische Weise zu Tode gefoltert wurden. Und das, obwohl in der chinesischen Verfassung das Recht des Bürgers auf Rechtsbeschwerde niedergelegt ist, wenn er Unrecht erlitten hat. Trotzdem setzt die KPC Polizisten in Zivil und angeheuerte örtliche Schläger ein, um Bittsuchende anzuhalten, festzunehmen und nach Hause zu schicken oder manchmal sogar in ein Arbeitslager zu stecken.

6.2.6 Einen Menschen töten zur Warnung für andere

Die Fälle der Verfolgung von Zhang Zhixin, Yu Luoke und Lin Zhao sind solche Beispiele.

6.2.7 Verschleierung der Wahrheit über das Morden durch Unterdrückung

Bekannte Personen mit internationalem Einfluss werden von der KPC gewöhnlich nur unterdrückt, aber nicht getötet. Dahinter steht die Absicht, das Töten derjenigen zu verschleiern, deren Tod keine öffentliche Aufmerksamkeit erregt. Zum Beispiel tötete die KPC während der Kampagne zur Unterdrückung der Reaktionäre keine hochrangigen Generäle der Kuomintang wie Long Yun, Fu Zuoyi oder Du Yuming, sondern niedrigere KMT-Offiziere und Soldaten.

Das Töten durch die KPC hat die Seele des chinesischen Volkes für lange Zeit völlig deformiert. Heutzutage haben viele Menschen in China eine Neigung zum Töten. Als Terroristen am 11. September 2001 die USA angriffen, wurde das von vielen Chinesen in den Internetforen mit Beifall begrüßt. Überall tauchten Befürworter des totalen Krieges auf. Schon bei dem bloßen Gedanken läuft einem ein kalter Schauer den Rücken hinunter.

Schlusswort

Wegen der Informationsblockade durch die KPC haben wir keine Möglichkeit die genaue Anzahl der Menschen in Erfahrung zu bringen, die während ihrer Herrschaft aufgrund der diversen Verfolgungs-Bewegungen starben. Über 60 Millionen Menschen starben allein bei den oben genannten Bewegungen. Darüber hinaus richtete die KPC Massaker unter ethnischen Minderheiten in Xinjiang, Tibet, der Inneren Mongolei, Yunnan und anderen Gebieten an. Informationen über diese Ereignisse sind kaum zu finden. Die „Washington Post“ schätzte die Zahl der durch Verfolgungskampagnen der KPC ums Leben Gekommenen auf 80 Millionen.[13]

Außer der Anzahl der Toten wissen wir nichts darüber, wie viele Menschen durch die Verfolgungskampagnen körperlich behindert und psychisch krank zurück blieben, wie viele in ihrer Verzweiflung oder durch die Verfolgung in Todesangst starben. Jeder einzelne Tod ist eine bittere Tragödie, die in den Seelen der Familienangehörigen der Opfer tiefe Narben hinterlässt.

Wie die aus Japan stammenden Yomiuri News einmal berichteten[14], führte die chinesische Zentralregierung in 29 Provinzen und direkt verwalteten Städten eine Erhebung über die Opfer während der Kulturrevolution durch.[15] Das Ergebnis zeigte, dass fast 600 Millionen Menschen während der Kulturrevolution verfolgt oder irgendwelcher Verbrechen bezichtigt wurden – das umfasst mehr als die Hälfte der damaligen chinesischen Bevölkerung.

Stalin sagte einmal, der Tod eines Einzelnen ist eine Tragödie, der Tod einer Million ist Statistik. Als man ihm sagte, dass viele Menschen in der Provinz Sichuan verhungert sind, bemerkte Li Jingquan, der ehemalige Parteisekretär dieser Provinz: „In welcher Dynastie sind keine Menschen gestorben?“ Mao Tse-tung sagte, dass es „in jedem Kampf zwangsläufig Verluste gibt. Tod gibt es häufig.“ Dies ist die Lebensauffassung der atheistischen Kommunisten. Dadurch starben 20 Millionen Menschen während der Verfolgung durch das Stalin-Regime, das sind 10% der Bevölkerung der ehemaligen UdSSR. Die KPC hat in verschiedenen Kampagnen mindestens 80 Millionen Menschen getötet, das sind auch etwa 10% der Gesamtbevölkerung (bei Ende der Kulturrevolution). Die Roten Khmer ermordeten zwei Millionen Menschen bzw. ein Viertel der damaligen kambodschanischen Bevölkerung. In Nord-Korea wird die Zahl der Todesopfer durch Hungersnot auf mehr als eine Million geschätzt. Dies sind alles die Blut-Schulden der Kommunistischen Parteien.

Böse Kulte opfern Menschen und ihr Blut dient als Opfergabe, um böse Geister anzubeten. Von Anfang an hat die Kommunistische Partei immer wieder Menschen getötet. Wenn sie nicht diejenigen außerhalb der Partei töten konnte, dann tötete sie sogar ihre eigenen Leute, um ihre Klassenkämpfe und innerparteilichen Kämpfe und andere Irrtümer zu feiern. Sie stellten sogar ihren eigenen Ersten Parteisekretär sowie Polizeichefs, Generäle, Minister und andere auf den Opferaltar ihres bösen Kults.

Viele sind der Meinung, man sollte der KPC Zeit geben sich zu bessern. Sie sagen, die Partei hätte sich jetzt beim Töten schon ziemlich zurückgehalten. Jedoch gilt zu allererst: das Töten auch nur eines einzigen Menschen macht zum Mörder. Weil das Töten eine der Methoden ist, die die KPC einsetzt, um ihr auf Terror gegründetes Regime zu führen, tötet die KPC so viele oder wenige, wie es gerade ihren jeweiligen Bedürfnissen entspricht. Die Taten der KPC sind gewöhnlich nicht vorhersehbar. Wenn die Menschen kein starkes Gefühl der Angst haben, bringt die KPC mehr Menschen um, damit das Gefühl des Terrors wächst. Wenn die Menschen bereits sehr verängstigt sind, kann schon die Tötung einiger weniger das Gefühl des Terrors aufrechterhalten und wenn die Menschen aus Angst vor der KPC weder ein noch aus wissen, reicht der KPC schon die Ankündigung von Tötungsabsichten aus, selbst wenn es gar nicht nötig wäre, um den Terror aufrechtzuerhalten. Mit den Erfahrungen von unzähligen politischen Bewegungen und Tötungsaktionen haben die Menschen einen konditionierten Reflex als Antwort auf den Terror der KPC entwickelt. Daher muss die KPC das Töten schon gar nicht mehr erwähnen. Allein die Massenkritik durch die Propagandamaschinerie reicht aus, um den Menschen die Erinnerung an Gewalt und Terror ins Gedächtnis zurückzurufen.

Die KPC passt die Intensität ihres Tötens dem Schwinden des Gefühls von Terror an. Eine große Menge Menschen zu ermorden ist jedoch an sich nicht das Ziel der KPC; es geht um die Stetigkeit des Tötens zur Aufrechterhaltung der Macht. Die KPC ist weder nachsichtiger geworden, noch hat sie ihr Schlachtermesser beiseite gelegt. Im Gegenteil, es sind die Menschen, die obrigkeitshöriger geworden sind. Wenn die Menschen sich einmal erheben, um etwas zu fordern, das über die Toleranzgrenze der KPC hinausgeht, wird sie keine Sekunde zögern, um zu töten.

Aus der Notwendigkeit heraus Terror und Furcht aufrechtzuerhalten und um dieses Ziel am effektivsten zu erreichen liefert wahlloses Töten das beste Resultat. Bei verschiedenen großen Verfolgungskampagnen, die in der Vergangenheit stattfanden, wurde es bewusst unklar gehalten, was für Menschen betroffen waren und wie und nach welchen Kriterien die Betroffenen bestraft werden sollten. Um zu vermeiden, selbst umgebracht zu werden, bewegten sich die Menschen oft entsprechend ihres eigenen Verständnisses auf „sicherem Terrain“. Dieses „sichere Terrain“ war oft sogar enger gezogen als es die KPC den Menschen auferlegte. Deshalb tendieren die Menschen in jeder Bewegung dazu eher „als ein Linker anstatt als ein Rechter“ zu agieren. Bewegungen wurden oft größer als ursprünglich beabsichtigt, weil die Regierungsbeamten verschiedener Ebenen von sich aus die Anordnungen noch verstärkten, um ihre eigene Sicherheit zu gewährleisten. Je niedriger die Ebene, desto grausamer wurde die Kampagne. Eine solche gesellschaftsweite freiwillige Verstärkung des Terrors hat ihren Ursprung in den wahllosen Tötungen der KPC.

In ihrer langen Geschichte des Tötens hat sich die KPC in einen entarteten Serienkiller verwandelt. Durch das Töten befriedigt sie ihren perversen Sinn für die alleinige Macht, über Leben und Tod von Menschen zu entscheiden. Durch das Töten beruhigt sie ihre eigene innerste Angst. Durch das kontinuierliche Töten unterdrückt sie soziale Unruhe und Unzufriedenheit, die durch ihre früheren Morde verursacht wurden. Heutzutage hat die angehäufte blutige Schuld der KPC eine gütige Lösung unmöglich gemacht. Die KPC kann sich ausschließlich auf intensiven Druck und totalitäre Vorschriften verlassen, um ihre Existenz bis zu ihrem letzten Moment aufrecht zu erhalten. Abgesehen davon, dass die KPC die Menschen gelegentlich durch Rehabilitation der Ermordeten getäuscht hat, hat sich die blutrünstige Natur der KPC niemals geändert. Und es wird immer unwahrscheinlicher, dass sie sich in Zukunft ändern wird.

Glossar:

Überbau im Kontext der Sozialtheorie von Marx bezieht sich auf die Art der Interaktion zwischen der Subjektivität von Menschen und der materiellen Substanz der Gesellschaft.

Hu Feng, ein Gelehrter und Literaturkritiker, der sich der unfruchtbaren Literatur-Politik der KPC widersetzte. Er wurde 1955 aus der Partei ausgestoßen und zu 14 Jahren Gefängnis verurteilt.

Das Himmlische Königreich von Taiping (1851 -1864), bekannt als Taiping Rebellion, war einer der blutigsten Konflikte in der chinesischen Geschichte. Es war eine Konfrontation zwischen den Kräften des Kaiserlichen China und einer christlichen Gruppe von selbsternannten Mystikern der Hakka-Kultur-Gruppe, genannt Hong Xiuquan. Man vermutet, dass mindestens 30 Millionen Chinesen den Kämpfen zum Opfer fielen.

Der Große Sprung nach vorn (1958 – 1960) war eine Kampagne der KPC, um die Industrie Chinas, besonders die Stahlindustrie anzukurbeln. Kritisch betrachtet wird es als bedeutenstes wirtschaftliches Desaster gewertet.

Peng Dehuai (1898-1974): Chinesischer kommunistischer General und politischer Führer. Peng war der Hauptkommandeur im koreanischen Krieg, Vize-Premier des Staatsrates, Mitglied des Politbüros und von 1954-1959 Verteidigungsminister. Nachdem er mit Maos linksgerichteten Annäherungen bei der Lushan-Konferenz im Jahre 1959 nicht einverstanden war, wurde er aus seinem Beamtenposten entlassen.

De Jaegher, Raymond J., Enemy Within. Guild Books, Catholic Polls, Incorporated (1968).

Daxing Massaker: Während des Wechsels der Parteiführerschaft Pekings im August 1966 ereignete sich das Daxing Massaker. In dieser Zeit erstellte Xie Fuzhi, Minister für Öffentliche Sicherheit, während eines Treffens mit dem Öffentlichen Sicherheitsbüro Pekings eine Rede. In ihr sah man keine Einmischung in die Taten der Roten Garden gegen die Fünf schwarzen Klassen vor. Die Rede wurde sogleich dem Treffen des Ständigen Ausschusses des öffentlichen Sicherheitsbüros von Daxing, einer Kreisstadt in der Nähe von Peking übermittelt. Nach dem Treffen trat das öffentliche Sicherheitsbüro unmittelbar in Aktion und schmiedete einen Plan, um die Massen der Kreisstadt Daxing aufzustacheln, die Fünf schwarzen Klassen zu vernichten.

Kannibalismus von Guangxi: Zheng Yi, Scarlet Memorial (Taipei: Chinese Television Publishing House, 1993). Auf Englisch erhältlich: Scarlet Memorial: Tales of Cannibalism in Modern China by Yi Zheng, translated and edited by T. P. Sym (Boulder, Colorado: Westview Press, 1998.)

Die alte Gesellschaft, wie sie die KPC nennt, bezieht sich auf die Periode vor 1949 und die neue Gesellschaft bezieht sich auf die Periode nach 1949, als die KPC die Kontrolle über das Land übernahm.

AB-Korps: Im Jahre 1930 gab Mao Tse-tung bei dem Versuch, seine Macht in den durch die KPC kontrollierten Gebieten zu festigen, der Partei den Befehl Tausende Parteimitglieder, Soldaten der Roten Armee und unschuldige Bürger der Provinz Jiangxi zu töten.

Rao Shushi und Gao Gang waren beide Mitglieder des Zentralkomitees der KPC. Nach einem erfolglosen Gerangel um die Macht im Jahre 1954 wurden sie angeklagt, eine Verschwörung geplant zu haben, um die Partei zu zersplittern und wurden deshalb aus der Partei ausgestoßen.

Tschou En-lai (1898-1976) war nach Mao die zweite bedeutende Person in der Geschichte der KPC. Er war eine leitende Figur der Partei und von 1949 bis zu seinem Tod Premierminister der Volksrepublik China.

Wang Xiangen, Documentary of Supporting Vietnam and Fighting with America. (Beijing: International Cultural Publishing Company, 1990)

Zhang Zhixin war eine Intellektuelle, die während der Kulturrevolution für die Kritik an Maos Versagen beim Großen Sprung nach vorn und dem Aussprechen der Wahrheit durch die KPC zu Tode gefoltert wurde. Gefängniswärter hatten ihr viele Male die Kleider vom Leib gerissen, ihre Hände auf den Rücken gefesselt und sie in Männerzellen geworfen, damit die männlichen Gefangenen sie vergewaltigen konnten, bis sie verrückt geworden war. Das Gefängnis fürchtete, dass sie bei der Exekution laut die Wahrheit ausrufen könnte, so schnitten sie ihr vor der Hinrichtung die Kehle durch. Yu Luoke und Lin Zhao waren zwei andere Intellektuelle, die während der Kulturrevolution aus ähnlichen Gründen sterben mussten.

Produktionsverhältnisse: Eines der drei Werkzeuge (Produktionsmittel, Produktherstellung und Beziehungen zur Produktion), die Marx dazu verwendete, um soziale Klassen zu analysieren. Die Beziehungen zur Produktion beziehen sich auf die Beziehung zwischen Menschen, die eigene Werkzeuge besitzen, um Produkte herstellen zu können und denen, die keine besitzen, z.B. die Beziehung zwischen Grundbesitzern und Bauern oder zwischen Kapitalisten und Arbeitern.

Fan Zhongyan (989-1052), einem bekannten chinesischen Pädagogen, Schriftsteller und Regierungsmitglied aus der nördlichen Song Dynastie. Dieses Zitat stammt aus seinem Gedicht „Den Yueyang Turm besteigen.“

Gu Yanwu (1613-1682), einem bedeutenden Gelehrten der frühen Qing Dynastie.

Drei-Familien-Dorf war die Kurzbezeichnung dreier Schriftsteller in den sechziger Jahren, deren Namen Deng Kuo, Wu Han und Liao Mosha lauteten. Wu war der Autor eines Theaterstückes mit dem Titel „Die Niederlegung des Amtes von Hai Rui,“ was Mao als politische Satire über seine Beziehungen zu General Peng Dehuai betrachtete.

„Das weißhaarige Mädchen“ war ursprünglich die Erzählung über eine Unsterbliche und hatte nichts mit Klassenkonflikten zu tun. Nachdem sich jedoch die Schreiber der KPC dieser Geschichte angenommen hatten, wurde sie in ein „modernes“ Drama, eine Oper und ein Ballet umgeschrieben und dazu benutzt, um zum Klassenhass anzustacheln.

Lin Biao (1907-1971), einer der höheren KPC-Führer, diente unter Mao Tse-tung als Mitglied des Politbüros, als Vizepräsident (1958) und als Verteidigungsminister (1959). Lin wurde als Urheber der Großen Kulturrevolution in China angesehen und 1966 zu Maos Nachfolger bestimmt, fiel jedoch 1970 in Ungnade. Es wurde berichtet, dass er, als er seinen Niedergang ahnte, einen erfolglosen Gegenschlag startete und in die UdSSR fliehen wollte, bis der vermeintliche Anschlag enthüllt war. Doch sein Flugzeug stürzte bei diesem Fluchtversuch über der Mongolei ab, was seinen Tod zur Folge hatte.

Yu Luoke trat als Denker und Kämpfer für Menschenrechte ein und wurde von der KPC während der Kulturrevolution umgebracht. Sein monumentales Essay „Über den Familienhintergrund“, geschrieben am 18.Januar 1967, fand weite Verbreitung und übte seinen Einfluss auf alle Essays aus, die von der KPC unabhängige Gedanken während der Kulturrevolution reflektierten.

Lin Zhao, eine Studentin der Peking Universität im Fach Journalismus, wurde 1957 für ihr unabhängiges Denken und ihre offen ausgesprochene Kritik an der kommunistischen Bewegung als Rechte eingestuft. Sie wurde der Verschwörung zur Beseitigung der volksdemokratischen Diktatur angeklagt und 1960 festgenommen. 1962 wurde sie zu 20 Jahren Haft verurteilt. Am 29. April 1968 wurde sie als Konterrevolutionärin von der KPC umgebracht.

Anmerkungen:

[1] Brief von Mao Tse-tung an seine Frau Jiang Qing (1966)

[2] Konfuzius

[3] Levitikus 19.18

[4] Marx, Kommunistisches Manifest (1848)

[5] Mao Tse-tung, Begründer der „Demokratischen Diktatur des Volkes“ (1949)

[6] 30. März 1951

[7] Nachforschungen über das Massaker in Daxing, von Yu Luowen

[8] Forschungsbericht der Laogai Research Foundation vom 12.Oktober 2004 über die Arbeitslager in China

[9] Aus Mencius. Buch 3. Penguin Classics series, übersetzt von D.C. Lau

[10] Von Fan Zhongyan

[11] Von Gu Yanwu

[12] Aus Mencius. Buch 7. Penguin Classics series, übersetzt von D.C. Lau

[13] Von: www.laojiao.org/64/article0211.html (in Chinesisch).

[14] Aus „An open letter from Song Meiling to Liao Chengzhi“ (August 17, 1982). Quelle: www.blog.edu.cn/more.asp (in Chinesisch).

[15] Seitdem hat China Hainan in die Liste seiner Provinzen und Chongqing als eine direkt von der Zentral­regierung verwalteten Stadt aufgenommen, was deren Gesamtzahl auf 31 erhöhte.

 

Die vollständigen Neun Kommentare: Teil I, Teil II, Teil III, Teil IV, Teil V, Teil VI, Teil VII, Teil VIII, Teil IX

Nine Commentaries on the Communist Party- Part 7:

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