EU-Ratspräsident Donald Tusk.Foto: Dario Pignatelli/European Council/dpa

EU-Ratspräsident Tusk macht Mercosur-Ratifizierung von Brandbekämpfung am Amazonas abhängig

Epoch Times24. August 2019 Aktualisiert: 24. August 2019 13:39
Die EU stehe zwar weiterhin zum Handelsabkommens mit den Mercosur-Staaten, macht aber die weitere Ratifizierung von einem glaubwürdigen Einsatz Brasiliens zur Bekämpfung der Brände abhängig.

Wegen der Waldbrände im Amazonas-Gebiet setzt nun auch die EU Brasilien unter Druck. Ratspräsident Donald Tusk machte am Samstag den Fortgang der Ratifizierung des Handelsabkommens mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten von einem glaubwürdigen Einsatz Brasiliens zur Bekämpfung der Brände abhängig.

Zwar stehe die EU weiter zu dem Abkommen, „doch ist es schwierig, sich einen harmonischen Ratifizierungsprozess vorzustellen, solange die brasilianische Regierung die Zerstörung der grünen Lunge des Planeten Erde zulässt“, sagte Tusk vor Beginn des G7-Gipfels in Biarritz.

Zuvor hatten bereits Gipfelgastgeber Frankreich sowie Irland mit einer Blockade des Freihandelsabkommens mit dem südamerikanischen Wirtschaftsblock Mercosur gedroht. Die Bundesregierung lehnte einen Einsatz des Abkommens als Druckmittel gegen Brasilien hingegen ab. (afp)



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