Hauptsitz von BioNTech in Mainz.Foto: Thomas Lohnes/Getty Images

Bundesländer wollen Impfberechtigte direkt anschreiben

Epoch Times17. Dezember 2020 Aktualisiert: 17. Dezember 2020 6:58

Die Bundesländer wollen zur Corona-Impfung bevorzugt berechtigte Bürger laut einem Zeitungsbericht unmittelbar nach der Zulassung des Vakzins der Firmen Biontech und Pfizer teils direkt anschreiben.

Sie sollen dazu eingeladen werden, einen Termin in einem Impfzentrum zu vereinbaren, wie die „Bild-Zeitung“ in ihrer Donnerstagausgabe (17. Dezember) unter Berufung auf Angaben aus Gesundheitsministerien und -behörden einzelner Länder berichtet.

Demnach sollen Impfberechtigte in Niedersachsen einen Brief mit einem QR-Code zum Scannen mit dem Handy erhalten, der zur Impfteilnahme berechtigt. In Hamburg sollen laut „Bild“ ebenfalls postalisch Kennnummern zur Vorlage im Impfzentrum verschickt werden.

Bayern, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern wollen dem Bericht zufolge Betroffene ebenfalls teils per Post über ihre Impfberechtigung informieren. Ferner gebe es Planungen, Impftermine per Telefon-Hotlines und auf Websites zu vergeben.

Die Corona-Impfungen sollen in Deutschland voraussichtlich direkt nach Weihnachten am 27. Dezember starten. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) habe die Gesundheitsministerkonferenz der Länder über die erwartete Zulassung und Lieferung des Biontech-Pfizer-Impfstoffes informiert, teilte die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit am Mittwochabend mit. Für die Bundesländer ergebe sich daraus der 27. Dezember als Starttermin. Insbesondere solle mit den Impfungen in Pflegeheimen begonnen werden.

Die europäische Arzneimittelbehörde EMA will ihre Entscheidung über die Zulassung des Impfstoffs des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer am Montag treffen. Es wird mit einem positiven Entscheid gerechnet. (afp/sza)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion