Atommüll-Lager in Rheinsberg. 6. Juni 2011. (Symbolbild).Foto: Sean Gallup/Getty Images

Chef der Atomaufsicht fordert Entschädigungen für Region mit Endlager-Standort

Epoch Times11. Juli 2020 Aktualisiert: 11. Juli 2020 17:54

Der Chef der deutschen Atomaufsicht, Wolfram König, hat angesichts milliardenschwerer Entschädigungen für die vom Kohleausstieg betroffenen Regionen auch Hilfen für die Region gefordert, in der das geplante Atommüll-Endlager entstehen wird.

„Es ist klar, dass sie eine entsprechende finanzielle Unterstützung brauchen, gerade, wenn es um ein Endlager für die hochradioaktiven Abfälle geht“, sagte der Präsident des Bundesamtes für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung, dem „Tagesspiegel“ laut einer Vorabmeldung vom Samstag.

Er halte es für notwendig, dass von Beginn an eine Entwicklungsperspektive gegeben werde, „ohne dass der Eindruck entsteht, hier würden Sicherheitsrabatte erkauft“. Die Region mit einem solchen Endlager mache dies „für uns alle“, sagte König. (afp)



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