Tonnen für Hausmüll, Bioabfälle, Altpapier und Wertstoffe stehen zur Entsorgung von Abfällen bereit.Foto: Jens Wolf/dpa

Deutsche sind Europameister im Mülltrennen

Epoch Times19. Mai 2018 Aktualisiert: 19. Mai 2018 9:36
Nirgendwo in Europa wird so viel Müll wiederverwertet wie in Deutschland. Das zeigt eine Auswertung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO und des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI).

Nirgendwo in Europa wird so viel Müll wiederverwertet wie in Deutschland: Im Durchschnitt führt jeder Deutsche jährlich rund 415 Kilogramm Wertstoffe dem Recycling zu, zeigt eine Auswertung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO und des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI).

Damit nimmt Deutschland in Europa den ersten Platz ein, gefolgt von der Schweiz (382 Kilogramm), Dänemark (372 Kilogramm) und Österreich (326 Kilogramm).

Der Auswertung zufolge produzieren die Deutschen pro Kopf jedes Jahr rund 213 Kilogramm Restmüll. Weniger Restmüll entsteht nur in Polen (196 Kilogramm) und in Belgien (172 Kilogramm). Auf den hinteren Rängen liegen Norwegen (468 Kilogramm), Zypern (532 Kilogramm) und Malta (584 Kilogramm).

Trotz des relativ hohen gesamten Müllaufkommens in Deutschland gingen dem Wirtschaftskreislauf so vergleichsweise wenige wichtige Ressourcen endgültig verloren, sagte der Direktor des HWWI, Henning Vöpel. „Haushalte sollten aber noch stärker darauf achten, dass Abfälle gar nicht erst entstehen – insbesondere nicht wiederverwertbare.“ (dpa)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion