Wolfgang Kubicki.Foto: INA FASSBENDER/AFP via Getty Images

„Der Kampf um die Freiheitsrechte nach Corona wird mein letzter sein“

Epoch Times25. Februar 2022 Aktualisiert: 25. Februar 2022 12:14

An dieser Stelle wird ein Podcast von Podcaster angezeigt. Bitte akzeptieren Sie mit einem Klick auf den folgenden Button die Marketing-Cookies, um den Podcast anzuhören.

FDP-Vize Wolfgang Kubicki hat Ende dieser Legislaturperiode seinen endgültigen Rückzug von der Politik angekündigt. „Das ist definitiv meine letzte Legislaturperiode“, sagte er dem Focus.

„Ich muss ja nichts mehr werden. Das entspannt. Insofern wird der Kampf um Freiheitsrechte nach Corona mein letzter sein“, so Kubicki, der über Jahrzehnte hinweg viele Ämter auf Landes- und Bundesebene innehatte und aktuell nicht nur Vize-Präsident des Bundestages ist, sondern auch stellvertretender Parteivorsitzender der Liberalen, die er nicht schonte.

Auf die Frage, welche Note er der neuen Ampelregierung mit FDP-Beteiligung gebe, antwortete der 69-Jährige: „Irgendwas zwischen befriedigend und ausreichend. Das liegt aber auch daran, dass alle erst einmal in ihren Ministerien richtig Tritt fassen müssen.“

Zugleich warnte er, man müsse „auch in einer Regierung wahrnehmbar bleiben. Wenn der Eindruck entstünde, dass wir Freien Demokraten nur das abnicken, was sich Rot-Grün ausdenkt, würde es uns bald nicht mehr geben“, so Kubicki.

Sein Fazit übers politische Personal in Berlin fällt eher bitter aus: „Viele in der Politik, auch bei uns, sind heute Karriere-Feiglinge. Sie trauen sich zu wenig, weil sie Angst haben, irgendwo anzuecken. Dabei gibt es bei den Menschen eine große Sehnsucht nach Klarheit.“

Er selbst müsse sich „nicht mehr profilieren“. Die Menschen erlebten ihn als „gradlinig und authentisch“. Kubicki feiert am 3. März seinen 70. Geburtstag. (dts/red)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion