Velden: Triebtäter frühmorgens unterwegs – Trächtiges Schaf geschändet – Muttertier und ungeborenes Lamm tot

Epoch Times7. November 2018 Aktualisiert: 7. November 2018 17:44
Mitten im Ort: Er wurde in eindeutiger Pose hinter dem Schaf erwischt. Das Tier und das ungeborene Lamm mussten die Tat mit dem Leben bezahlen. Der Täter konnte flüchten.

Velden, 6.600-Einwohner-Ort, rund 70 Kilometer nordöstlich von München: Am frühen Samstagmorgen, 3. November, gegen 5.10 Uhr, ging ein Schafzüchter nach seiner Herde Schwarzkopfschafe sehen. Die Tiere standen auf einer offenen Weide an der Futterscheune – mitten im Wohngebiet – und sollten gefüttert werden.

Doch unter die Herde hatte sich ein Mann gemischt. In eindeutiger Stellung kniete er hinter einem der Tiere nahe der Futterstelle. Der Strahl der Taschenlampe des Landwirts brachte Licht ins dunkle Tun. Derart aufgeschreckt, ergriff der ertappte Fremde die Flucht, wobei er noch in einen Elektrozaun rannte. Er entkam in unbekannter Richtung, verlor jedoch eine Socke und einen Ohrhörer am Tatort.

Der Züchter ließ eine Tierärztin kommen, die das betroffene Schaf untersuchte. Dabei wurde bei dem Muttertier ein gerissener Enddarm festgestellt. Es musste von der Ärztin an Ort und Stelle erlöst werden. Auch das ungeborene Lamm verstarb.

Täterbeschreibung:

Laut „Rosenheim24“ wurde der Täter wie folgt beschrieben:

Alter: ca. 25 Jahre

Gestalt: schlanke Figur

Aussehen: dunkelhäutig

Die zuständige Polizeiinspektion Vilsbiburg bittet unter Telefon 08741 / 96 270 um Hinweise zu verdächtigen Wahrnehmungen zum Tatzeitpunkt.

Was passiert als Nächstes?

Die Familie des Landwirts beklagt, dass die Tat durch die schlechte Straßenbeleuchtung im Ort begünstigt worden sei und einen Großteil der Siedlungsstraßen und Häuser im Dunkeln verschwinden lässt, erfährt „R24“ im Vor-Ort-Gespräch.

Normalerweise füttert die Ehefrau des Landwirts morgens gegen 4.45 Uhr die rund 20 Tiere. Am vergangenen Samstag  übernahm der Ehemann den Part, da die Frau krankheitsbedingt ausgefallen war. So kam es zu dem Aufeinandertreffen von Bauer und Täter.

Man macht sich Sorgen, wie „R24“ schreibt: Was passiert, „wenn der Perverse kein Tier findet, sondern sich an einem Mensch vergeht?“

(sm)

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