Trumps Erfolgsgeheimnis: Klare Grenzen, keine Kompromisse

Von 12. Juni 2018 Aktualisiert: 12. Juni 2018 19:45
Trump hat in seiner kurzen Amtszeit einige Erfolge zu verbuchen, manche davon hätte man ihm nicht zugetraut. Was ist sein Geheimnis zu diesen Erfolgen? Erst das eigene Land stärken, dann Verhandeln.

Gerade erst hat US-Präsident Trump den G7-Gipfel hinter sich gebracht. Und anschließend ein historisches Treffen mit dem Nordkoreanischen Führer Kim Jong Un, um über Frieden zu verhandeln. Die US Medien preisen Trumps Entschlossenheit und seine Erfolge in diesen zwei diplomatischen Angelegenheiten: „Frieden und Entwicklung“ mit „eigener Fähigkeit und Fairness“ erlangen.

Fox News berichtet, dass Präsident Trumps diplomatischen Praktiken in seinem Buch „The Art of the Deal“ (dt. „Die Kunst des Verhandelns“) zu finden sind.

Trump sagte, dass die in den beiden Büchern erläuterten Methoden tatsächlich miteinander verwandt seien. Je mehr Handelsabkommen die USA mit anderen Ländern haben, desto mehr Ähnlichkeiten mit militärischen Taktiken lassen sich darunter finden.

Taten sagen mehr als Worte

Eine der Charakteristika von Trumps Diplomatie und Führungsstil ist „klare Differenzierung“. Er glaubt, in diplomatischen Beziehungen sollte man seinen Freund loben und seinen Feind bestrafen. In dieser Hinsicht haben die vorherigen Regierungen nicht genug gehandelt. Zum Beispiel haben die USA unter der Obama-Regierung den Iran als Partner für den Frieden betrachtet und Israel als Ursache für die Problematik im Nahen Osten.

Auf der Weltbühne sollen die Spieler, die regelwidrig handeln wissen, dass sie dafür zahlen werden, wenn sie die Grenze überschreiten. Das ist das Prinzip, an dem Trumps Diplomatie festhält.

Trump hat den Vereinigten Staaten und der Welt einen Wandel gebracht. Er folgt nicht den herkömmlichen Spielregeln, hat viele Feinde und wird mit Kritik überhäuft. Aber er hat klare Ziele, handelt entschlossen und schaut nicht auf die oberflächliche Höflichkeit.

Das Kernproblem angehen – statt oberflächliches Gerede

Angesichts langfristiger, tief verwurzelter Probleme, können diese nur durch harsche Maßnahmen gelöst werden. Sich nicht mit oberflächlichen Gepflogenheiten aufzuhalten, sondern direkt das Kernproblem anzugehen, ist Teil der nationalen Sicherheitsstrategie unter der Trump-Regierung. Am Anfang seiner Regierungszeit hat Trump es so gehandhabt und bis jetzt funktioniert es immer noch.

„Mit eigener Fähigkeit den Frieden fördern“ ist nicht nur die Methode von Präsident Trump, sondern auch die, die während der Amtszeit Ronald Reagans verwendet wurde. „America Frist“ (dt. Amerika zuerst) heißt nicht „Amerika für das Erreichen eines Zieles zu opfern“, sondern es bedeutet, zuerst Amerika stark machen und anschließend mit dieser eigenen Kraft den Frieden in der Welt fördern.

Diese Linie hat sich schon unter der Reagan-Regierung gezeigt. Medien und Kritiker haben dieses Prinzip verdreht und ihm puren Egoismus unterstellt. Das Gegenteil ist der Fall: Will man anderen helfen, muss man zuerst selbst kräftig genug sein.

Vorige Regierungen hatten solch ein Prinzip nicht. Sie wollten Ziele erreichen, ohne selbst kräftig zu sein. Für das Erreichen der Ziele haben sie ihre eigenen Werte aufgegeben und sind in den existenzerhaltenden Bereichen des Landes Kompromisse eingegangen – sie haben sich selbst verkauft.

Betrachtet man die Verhandlungen mit Kim Jong Un, werden die Kriterien des „America First“-Prinzips einmal mehr getestet. Trump ist sehr taff und hat klare Grenzen – er wird keine Atomwaffen in Nordkorea oder aggressive Provokationen zulassen. Seine rauen Worte und entschlossene Haltung haben die komplexe und gefährliche Situation geändert und zu den Verhandlungen geführt.

Nach dem Prinzip der „Fähigkeit und Fairness“ zu handeln kann zwei Zwecken dienen. In einer Umgebung, in der man gegenseitig voneinander profitiert, können beide Freunde werden. Die Vereinigten Staaten können Unterstützung anbieten, wenn die Gegenpartei den Regeln zustimmt. Wenn die andere Partei den Vereinigten Staaten Schaden zufügt, dann lässt Trump ihn die Kraft der USA spüren.

Faire und reziproke Handelsregeln – Trump hat den Mut, die Wahrheit zu sagen

Bei dem vergangenen G7-Gipfel betonte Trump die Wichtigkeit einer offenen und fairen Handelsumgebung. Aber alle Beteiligten müssten nach den gleichen Regeln spielen.

Trump hatte festgestellt, dass andere Länder für lange Zeit einen einseitigen Nutzen aus den USA gezogen haben. Einige Länder stellten sogar eine Bedrohung für die USA dar. Er hat aufgefordert, dieses Ungleichgewicht und den bedrohlichen Faktor zu beseitigen. Geschieht das nicht, geht Trump keine Kompromisse ein und wird mit Härte reagieren.

Der US-Präsident erzählte den Reporten beim G7-Gipfel, dass er die absurden und unakzeptablen Zölle auf US-Produkte nicht länger tolerieren wird. Er warnte, wenn die Zölle nicht gesenkt werden, werden die USA die Handelsbeziehungen abbrechen. Trump machte klar:

Wir werden nicht die Geldmaschine für diese Welt sein, uns plündern lassen – diese Sache ist vorbei.“

Am Samstag, den 9. Juni, nachdem Trump das Gipfeltreffen verlassen hat, hielt der kanadische Premierminister Trudeau eine Pressekonferenz und stellte die gemeinsame Erklärung des G7-Gipfels vor. Er kritisierte die Entscheidung der USA, Zölle auf Stahl und Aluminium zu erheben, erwähnte aber die hohen Zölle Kanadas auf amerikanische Milchprodukte (270 Prozent) nicht.

Folglich kritisierte Trump den Inhalt der gemeinsamen Abschlusserklärung des Gipfels als „nicht ehrlich“ und machte klar, dass die USA den Inhalt der Erklärung nicht unterstützen. Das zeigt, dass Trump den Mut hat, die Wahrheit zu sagen, um faire Bedingungen für internationale Diplomatie und Handelsbeziehungen zu schaffen.

Beide Seiten sollen gute Ergebnisse erzielen – Klare Grenzen und Ziele

Trump sagte vor dem Gipfel, wenn die beiden keinen guten Deal aushandeln, wird er den Verhandlungstisch verlassen. Er sagte:

Ich denke, eine Minute nachdem das Meeting angefangen hat, kann ich sagen, ob das Treffen gute Ergebnisse erzielen wird.“

Er machte auch klar, dass seine Absicht nicht ist, das Gipfeltreffen platzen zu lassen, das sei ebenfalls nicht im Interesse der USA. Trump sagte wiederholt, dass die USA die Regierungen zum Wandel ermutigt, die ihre Macht durch Unterdrückung, Korruption und Angst erhalten. Gleichzeitig wollen die USA diesen Ländern und der Bevölkerung mehr Freiheit bringen.

Trump und Außenminister Pompeo traten in Aktion und wandten sich direkt an das iranische Volk. Sie sprachen ihre Besorgnis aus und verurteilten die Unterdrückung, denen das Volk durch das iranische Regime ausgeliefert ist.

Wenn es um das nationale Interesse geht wird Trump den anderen Parteien die Fähigkeiten der Vereinigten Staaten zeigen – falls es nötig sein sollte. Trotzdem wird Trump die amerikanische Demokratie nicht in der Welt verbreiten. Die Vereinigten Staaten werden in der Lage sein, ihre Rolle in der Welt zu bewahren, denn trotz allem sind sie das Zentrum der Aufmerksamkeit der Welt. Außerdem kann kein anderes Land so viel individuelle Freiheit und Wohlstand bewahren wie die USA.

Das Original erschien in der englischen EPOCH TIMES (deutsche Bearbeitung von tp).

Originalartikel: “以实力促和平” 川普外交不断奏效

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