Gasrohre, die für das russische Verlegeschiff Akademik Cherskiy (nicht im Bild) bestimmt sind am 7. September 2020.Foto: ODD ANDERSEN/AFP via Getty Images

Blinken kritisiert Nord Stream 2-Pipeline bei „kurzem“ Treffen mit Maas

Epoch Times24. März 2021 Aktualisiert: 24. März 2021 10:13

US-Außenminister Antony Blinken hat sein erstes Zweiertreffen mit Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) genutzt, um über das umstrittene Gas-Pipelineprojekt Nord Stream 2 zu sprechen.

Der US-Außenminister betonte den Widerstand der USA gegen das Projekt, wie Blinkens Sprecher Ned Price am Dienstag nach dem Gespräch in Brüssel erklärte. Laut Price trafen sich die beiden „kurz“.

Das Auswärtige Amt erwähnte in einer Erklärung auf Twitter das Thema Nord Stream 2 nicht. Maas und Blinken hätten am Rande des Nato-Außenministertreffens einen „sehr guten Austausch“ gehabt, hieß es dort.

Die USA hatten vergangene Woche einen „sofortigen“ Stopp am Bau der Pipeline gefordert und mit Sanktionen gegen alle beteiligte Firmen gedroht. Blinken hatte erklärt, dass die Pipeline aus Russland „ein schlechtes Projekt – für Deutschland, für die Ukraine und für unsere Verbündeten und Partner in Mittel- und Osteuropa“ sei.

Nord Stream 2 führt durch die Ostsee und soll das Potenzial für russische Gaslieferungen nach Deutschland deutlich erhöhen. Auch in der EU ist das Projekt seit langem umstritten, das Europaparlament fordert einen Baustopp. Die USA warnen von einem steigenden Einfluss Russlands durch eine Abhängigkeit Deutschlands von russischem Gas. (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion