EZBFoto: über dts Nachrichtenagentur

EZB pumpt weitere 500 Milliarden Euro in den Markt

Epoch Times10. Dezember 2020 Aktualisiert: 10. Dezember 2020 15:31

Im Zuge der Corona-Krise pumpt die Europäische Zentralbank (EZB) weitere 500 Milliarden Euro in den Markt. Das beschloss der EZB-Rat am Donnerstag (10. Dezember).

Konkret wird demnach das Pandemie-Notfallankaufprogramm (PEPP) erweitert, welches bisher ein Volumen von 1,35 Billionen Euro umfasste.

Zudem wird der Zeithorizont für das Programm ausgeweitet – es soll bis mindestens Ende März 2022 laufen. Und auch eine weitere Verlängerung ist möglich: Man werde im Rahmen des PEPP Nettokapitalkäufe tätigen, bis man feststelle, dass die Phase der Coronakrise vorbei sei, so die Notenbank. Beobachter hatten eine entsprechende Entscheidung der Notenbank erwartet.

Unterdessen beließ die Notenbank die Leitzinsen bei ihrer jüngsten Ratssitzung unverändert. Damit bleibt der Zinssatz der Hauptrefinanzierungsgeschäfte bei 0,00 Prozent, der Spitzenrefinanzierungssatz bei 0,25 Prozent, für Einlagen bei der EZB müssen Banken weiterhin Strafzinsen in Höhe von 0,50 Prozent zahlen. Dies war allgemein so erwartet worden.

Der EZB-Rat gehe davon aus, dass die EZB-Leitzinsen so lange auf ihrem aktuellen oder einem niedrigeren Niveau bleiben werden, bis man feststelle, dass sich die Inflationsaussichten in seinem Projektionszeitraum deutlich einem Niveau annähern, welches hinreichend nahe, aber unter zwei Prozent liege, hieß es in einer Mitteilung der Notenbank. (dts)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion