KP Chinas setzt WHO-Untersuchungsteam unter Druck

Von 25. August 2021 Aktualisiert: 28. August 2021 4:34

Beim folgenden Beitrag handelt es sich um den Originaltext zum Video: „COVID-19: China lehnt Laborleck-Theorie sowie weitere Untersuchungen der WHO ab“ vom YouTube-Kanal NTD-Deutsch. Epoch Times hat keine redaktionellen Änderungen vorgenommen. 

Stammt das Corona-Virus aus einem Labor in China? Ein Untersuchungsteam der WHO hat die Laborleck-Theorie nach seinem Besuch vor Ort als „extrem unwahrscheinlich“ bezeichnet. 

Mittlerweile hat es dazu seine Meinung geändert. Der Leiter des Teams hat zugegeben, dass die Erklärung auf Druck der KPC zustande kam. Das WHO-Team war im Januar in China, um die Ursprünge des Corona-Virus zu untersuchen.

Das Originalvideo von NTD Deutsch: 

Vor seiner Abreise aus China im Februar erklärte der Leiter des Teams, Ben Embarek, gegenüber Reportern, dass ein Laborleck „extrem unwahrscheinlich“ sei. Am 12. August sagte Embarek, auf die Frage eines dänischen Fernsehsenders, ob diese Aussage eine chinesische Vorgabe war: 

„Das war, was wir letztendlich entschieden haben, zu machen, ja.“

Ihm zufolge hätten sich chinesische Beamte geweigert, über die Möglichkeit eines Lecks im Wuhan-Viruslabor zu sprechen. Jede weitere Untersuchung dazu sei abgelehnt worden.

Die Äußerungen von Embarek lassen jedoch anderes vermuten. Zunächst sagte Embarek, dass wilde Hufeisenfledermäuse in der Region Wuhan nicht vorkommen. Zudem könnte seiner Ansicht nach der „Patient Null“ ein Labormitarbeiter gewesen sein. Er verweist zudem auf ein anderes Problem.

Im Dezember 2019 war ein Labor des “Chinese Center for Disease Control and Prevention” in ein neues Gebäude umgezogen, das nicht einmal 500 Meter von Wuhans berüchtigtem Fischmarkt – dem angeblichen Epizentrum der Covid-19-Pandemie – entfernt ist.

Embarek sagt, dass Virus-Proben und Fledermäuse während des Transfers außerhalb der gesicherten Räume bewegt worden sein könnten. Das könnte die Möglichkeit eines Lecks im Labor erhöht haben.

Nach Angaben der „Washington Post“ verweist ein Buch, das am Dienstag, 24. August veröffentlicht wurde, auf eine ähnliche Geschichte. Es enthüllt, dass hochrangige WHO-Mitarbeiter schockiert waren, als das WHO-Team die Theorie des Laborlecks im Februar verwarf.

Ein Mitarbeiter sagte zu den Autoren des Buches: „Wir sind von den Stühlen gefallen.“

Die WHO kündigte am 12. August eine weitere Untersuchung des Virus-Ursprungs an. Diese Nachricht kam in China nicht gut an. Bereits im Juli gaben chinesische Behörden bekannt, sie würden keine weiteren Untersuchungen über den Ursprung des Virus innerhalb Chinas zulassen.

Am Dienstag, 24. August läuft eine 90-tägige Überprüfung des Ursprungs des Coronavirus durch die US-Geheimdienste ab.

Laut Jen Psaki, Pressesprecherin des Weißen Hauses, werden die inoffiziellen Untersuchungsergebnisse wahrscheinlich in einigen Tagen veröffentlicht.

Im Mai wies US-Präsident Biden seinen Geheimdienst an, innerhalb von 90 Tagen Antworten auf die Frage nach dem Ursprung des Coronavirus zu finden und insbesondere darauf, ob es aus einem chinesischen Labor ausgetreten ist.

Peking wertet die Anordnung als politischen Manipulationsversuch.

Da die Frist für die Überprüfung immer näher rückt, holte Peking am Dienstag zum Gegenschlag aus und bezeichnete die Untersuchung der Biden-Regierung als „wissenschaftsfeindlich“. Sie würde „nicht auf der Wahrheit basieren“.

Zugleich hat Peking in dieser Woche seine eigene Laborleck-Theorie vorangetrieben. Es untersucht, ob das Virus aus einem Labor auf einer US-Armeebasis in Maryland entwichen sein könnte.



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