Eva Herzig nimmt Kinder von der Schule – um sie „vor Maßnahmen zu schützen“

Von 11. September 2021 Aktualisiert: 13. September 2021 1:00
Die österreichische Schauspielerin Eva Herzig geht offen damit um, dass sie sich nicht impfen lässt. Auch abgesagte Film- und TV-Jobs können die Grazer Künstlerin nicht davon abbringen. Aufgrund des von der österreichischen Regierung aufgebauten Drucks auf die Schulkinder bezüglich Impfungen und Tests, hat die Schauspielerin nun angekündigt, ihre Kinder aus dem Schulsystem zu nehmen.

Sie hatte bereits im Mai ihren TV-Job für den Dreh eines weiteren „Steirerkrimis“ im Herbst in einer Koproduktion von ARD, ORF und Allegro Film verloren, weil sie sich gegen die Corona-Impfung ausspricht. Auf Facebook schrieb die österreichische Film- und Theaterschauspielerin Eva Herzig (u.a. SOKO-Krimis): „Es ist soweit, das FREIWILLIGE IMPFEN hat auch mich erreicht. Wenn ich mich nicht impfen lasse, kann ich keinen weiteren Steirerkrimi mehr drehen.“ Sie sei deswegen sogar in die rechte Ecke gestellt und als Corona-Leugnerin beschimpft worden, sagte sie damals.

Kinder vor den Maßnahmen schützen

Doch Eva Herzig bleibt bei ihrer Meinung, obwohl sie, wie sie nun erklärte, dadurch bereits mehrere Jobs bei Film und TV verloren habe. Weil nun der Impfdruck auch auf die Kinder in der Schule ausgeweitet wird, hat die prominente Schauspielerin einen weiteren Entschluss gefasst.

In einem Video-Statement erklärte Herzig, dass aus ihrer Sicht diese Impfung zu unerforscht sei und verwies auf teilweise sehr schwere Nebenwirkungen bei geimpften Menschen – „bis hin zu Todesfällen“. Man sehe, dass diese Impfung tatsächlich nicht der Gesundheit diene, so die Schauspielerin, die erklärt: „Und das ist der Grund, warum ich diese Impfung verweigere – für mich und auch für meine Kinder. Ich nehme meine Kinder aus dem Schulsystem, um sie vor diesen Maßnahmen zu schützen.“

Immer mehr Eltern nehmen Kinder von der Schule

Mit ihrer Entscheidung ist Eva Herzig nicht allein. Da in Österreich keine unabwendbare Schulpflicht besteht, sondern nur Pflicht zum Unterricht, melden Tausende Österreicher ihre Kinder von den Schulen ab. Als Grund wird Widerstand gegen die Corona-Maßnahmen angenommen. Berichtete die „Kronen“-Zeitung Anfang August noch von 3.600 Schülern, die in diesem Jahr schon von ihren Eltern unter anderem wegen Stigmatisierung, Impfung und den Corona-Tests, sowie einer kommenden befürchteten Impfpflicht an den Schulen von selbigen abgemeldet worden seien, schreibt das Blatt jetzt, dass die Zahl bereits bei 5.600 liege, dem Doppelten des Vorjahres. Bei rund 577.000 Schülern in allgemein bildenden Pflichtschulen in Österreich sind das rund ein Prozent.

Nach „Krone“-Angaben will das österreichische Bildungsministerium nun die Regeln für häuslichen Unterricht verschärfen. Zu den üblichen Externistenprüfungen am Jahresende soll künftig schon nach dem ersten Semester der Lernstand der Kinder erhoben werden. Zudem sollen die Eltern in einem „Aufklärungsgespräch“ auf Konsequenzen der Abmeldung hingewiesen werden.

„Die andere Freiheit“

Aus ihrer Meinung macht Eva Herzig keinen Hehl. So ist sie auch in einem 6-Minuten-Trailer zu dem Dokumentarfilm „Eine andere Freiheit“ zu sehen, neben Schauspielerkollegen wie Til Schweiger oder Nina Proll und auch anderen Künstlern sowie Ärzten. Es geht um die Diskussion der Kinderimpfungen gegen das Corona-Virus.

Til Schweiger dazu: „Für Kinder ist dieses Virus absolut harmlos und die Gefahr von so einer Impfung, die man nicht erforscht hat, ist ungleich höher als der Virus selber.“ Schauspielerin Nina Proll sagte: „Ich bin der Meinung, ich habe als Mutter die Verantwortung dafür, mein Kind vor Aktionismus der Politik, um eine Scheinsicherheit zu gewährleisten, zu schützen. Ich bin nicht bereit, mein Kind für dieses Experiment zur Verfügung zu stellen“.

Unter anderem kommt in dem Video auch ein Arzt zu Wort, der einem 16-Jährigen zur Impfung raten würde, nicht aus medizinischen Gründen, sondern deshalb, damit dieser ein relativ normales Leben führen könne, sich mit Freunden treffen und ausgehen könne.

Schauspielerin Nina Proll war auch beim Künstler-Protest „#allesdichtmachen“ dabei, der für aufgeregte Diskussionen sorgte und den Beteiligten nicht nur Schwierigkeiten, sondern auch großen Beifall für ihren Mut einbrachte. Dennoch zogen einige ihren Beitrag zurück, so mancher veröffentlichte ihn nach der ersten Welle der Kritik aber wieder. Die Aktion regte eine breite Diskussion über die drastischen Corona-Maßnahmen der Regierung an.



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