Impfung verweigert – gefeuert: TV-Star Eva Herzig nicht bei „Steirerkrimi“ dabei

Von 7. Juni 2021 Aktualisiert: 8. Juni 2021 13:22
Eine Koproduktion von ARD, ORF und Allegro Film will im Herbst einen weiteren „Steirerkrimi“ drehen – doch ohne die Schauspielerin Eva Herzig als Expertin der Spurensicherung. Der ORF will sogar das Drehbuch umschreiben. Grund dafür ist die Weigerung der österreichischen Schauspielerin, sich gegen Corona impfen zu lassen.

Bei den im Herbst beginnenden Dreharbeiten für den neuen „Steirerkrimi“ ist die österreichische Theater- und Filmschauspielerin Eva Herzig (u.a. „SOKO“-Krimis) nicht mit dabei. Grund dafür ist ihre Ablehnung, sich einen der zugelassenen Corona-Impfstoffe spritzen zu lassen.

„Ich werde in die rechte Ecke gestellt und als Corona-Leugnerin abgestempelt. Beides ist so heftig wie falsch“, sagte die Schauspielerin. Die Entscheidung sei ihr nicht leicht gefallen. Sie hatte dieses Einkommen fest eingeplant. „Ich bin eine alleinerziehende Mutter von zwei Kindern, die ich natürlich versorgen muss. Doch ich kann und will mich nicht verbiegen. Daher lasse ich mich nicht impfen, egal, was mir angedroht wird.“

Sie erklärte, dass ihr die Impfung noch zu unerforscht sei. „Ich habe zu viele Berichte gelesen über Impfschäden. Die Langzeitfolgen einer Impfung sind auch noch nicht klar.“

ORF: Drehbuch wird umgeschrieben

Die Produktionsfirma Allegro Film will die 48-jährige Schauspielerin nicht mehr die Rolle der Eva Merz, Expertin der Spurensicherung, spielen lassen. Auch die öffentlich-rechtlichen Mitproduzenten der „Steirerkrimis“, ORF und ARD, bestätigten, dass sie über die Entscheidung von Allegro Film informiert worden seien, „die Zusammenarbeit mit Eva Herzig zeitlich auszusetzen“.

Allegro Film erklärte gegenüber dem „Standard“: „Bei einer Produktion wie den ‚Steirerkrimis‘ befinden sich etwa 50 Personen ständig am Set, für die wir als Produktionsfirma die Verantwortung haben. Dazu zählt vordringlich und ohne Zweifel, dass alles zu vermeiden ist, was die Gesundheit von Mitarbeitern gefährden könnte.“

Der ORF teilte zudem mit, dass das Drehbuch derzeit überarbeitet werde. Man versicherte: „Ihre Rolle bleibt Eva Herzig aber grundsätzlich.“ Man versuche nun gemeinsam, „sämtliche produktionsrelevanten Aspekte, persönlichen Rechte und Sorgfaltspflichten respektvoll in Einklang zu bringen“.

In Zone 1 müssen alle geimpft werden

Bei „Fellner“ im „OE24“-Interview sprach Eva Herzig über die Vorgaben für das Filmset der neuen Staffel der „Steirerkrimis“. Die Schauspielerin wurde wegen ihrer Teilnahme für Ende August bis November 2021 angefragt. Es gab jedoch eine Bedingung, die für Eva Herzig zum Stolperstein werden sollte.

Herzig schilderte, dass seit Corona am Set alles in Zonen eingeteilt sei. Ihr wurde von der Producerin gesagt, dass alle Teammitglieder in Zone 1 – laut Herzig Schauspieler, Regisseur, Kameraleute – geimpft werden müssen. „Ich habe dann gesagt: Ich möchte mich nicht impfen lassen.“ Daraufhin habe es gehießen: „Sorry, dann kannst du nicht mitspielen.“

„Sie leugnen das Virus nicht?“

Als vom Reporter gefragt wurde, warum sie sich nicht impfen lassen wolle, sagte Herzig zunächst, dass sie viele Impfungen habe, ihre Kinder auch habe impfen lassen. „Allerdings nicht mit dieser neuen Corona-Impfung.“ Die Schauspielerin hält diese für noch zu wenig erforscht und es gebe viele Berichte über schwere Nebenwirkungen. Sie wolle dies ihrem Körper nicht antun: „Für mich ist es nicht sicher.“

Herzig sah sich veranlasst, zu erklären, dass sie wisse, dass es das Virus gebe. Der Reporter fragt nach: „Sie leugnen das Virus nicht?“ Sie beteuert: „Natürlich nicht. Es gibt Menschen, die schwer daran erkranken. Es gibt Menschen, die daran sterben. Das ist wirklich tragisch.“ Es sei aber nicht so schlimm, wie es am Anfang prophezeit worden sei. „Es gab kein Massensterben durch Corona – Gott sei Dank.“

Indirekter Impfzwang

Der Reporter fragte sie, ob sie sich testen lassen würde, um an den Dreharbeiten teilzunehmen. Herzig erklärte daraufhin, dass sie damit kein Problem hat. Bereits im letzten Jahr habe sie gedreht. „Wir wurden in regelmäßigen kurzen Abständen getestet.“ Jeden Morgen sei Fieber gemessen worden. Es seien Abstände eingehalten worden, außer vor der Kamera Masken getragen worden. „Wir haben uns dauernd desinfiziert.“ Sie hätten alle Maßnahmen eingehalten.

Sie habe aber schon befürchtet, dass irgendwann die Impfpflicht komme, auch wenn es heiße: Es gebe keine Impfpflicht. „Du brauchst dich nicht impfen lassen. Aber. Sorry, deinen Beruf kannst du halt nicht mehr ausüben.“

Sie glaube, dass alle so unter Druck seien, alle Angst hätten, dass man im vorauseilenden Gehorsam Sachen zur Pflicht mache – „wie eben diese Impfung“. Bei einer Kollegin stehe es bereits im Vertrag, dass sie sich impfen lassen müsse.

Es werde den Menschen nur vorgegaukelt, dass sie sich frei entscheiden könnten, so Herzig. Man könne sich frei entscheiden, müsse aber die Konsequenzen tragen.

Auf die ersten Reaktionen auf ihr Posting befragt, erklärte Herzig, dass die meisten Reaktionen durchaus positiv gewesen seien. Sie seien dankbar gewesen: „Danke, dass Sie den Mut haben“ oder „Danke, dass Sie zu ihrer Meinung stehen, dass sie Rückgrat haben.“

Dürfen gesunde Schauspieler spielen?

Der Reporter fragte sie, ob sie noch Hoffnung habe, im Krimi mitzuspielen. Herzig meinte, vielleicht rege ihr Fall ja zum Umdenken an und vielleicht dürfen ja auch „Getestete“ beim Film mitspielen – wenn man wisse, die seien negativ, hätten keine Symptome, seien gesund: „Warum sollte ich da nicht mitspielen können?“

Sie kenne kleine Theater, die hätten alle geforderten Maßnahmen umgesetzt: Bestuhlung, Belüftung, Trennwände, getrennte Ein- und Ausgänge. Sie hätten viel investiert. „Dann ist das alles einfach geschlossen worden.“ Existenzen seien ruiniert worden.

Es werde doch niemand gezwungen, ins Theater zu gehen. Die Menschen könnten selbst entscheiden, ins Theater zu gehen oder nicht. „Ich nehme das Risiko auf mich, mich eventuell anzustecken. Aber ich möchte das Glückserlebnis haben, in einem Theater zu sein. Und diese freie Entscheidung wurde uns genommen.“

Eva Herzig: „Es ist soweit“

Bereits Mitte Mai wusste Eva Herzig offenbar, aus welcher Richtung der Wind weht: „Es ist soweit, das FREIWILLIGE IMPFEN hat auch mich erreicht.“ In ihrem Facebook-Statement schrieb Herzig, dass sie die Reaktion erwartet, die Nachricht sie dennoch getroffen habe. „

Ich hab mit 19 Jahren am Burgtheater meine Schauspielkarriere begonnen, ich liebe meinen Beruf, ich liebe es zu spielen❣️Und ich liebe mein Leben❣️Ich weiß noch nicht was ich machen werde, wenn ich ungeimpft auf Bühnen oder vor der Kamera offensichtlich zu gefährlich geworden bin … “.

Eva Herzig bleibt optimistisch: Es werde ihr etwas einfallen. Sie habe in ihrem Leben schon viele Krisen gemeistert und wisse auch jetzt tief in ihrem Herzen, „fällt eine Tür zu, öffnet sich eine andere!“.



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