Symbolbild.Foto: istockphoto/IgorIgorevich

Niederbayern-Power in Pfeffenhausen: Betrunkener Kongolese wird nach Grapsch-Attacken von Frauen verprügelt

Epoch Times2. Juli 2018 Aktualisiert: 2. Juli 2018 13:10
Das hatte sich der voll- und liebestrunkene Mann aus dem Kongo wohl anders vorgestellt. Die drei Frauen waren über seine Avancen not amused. Er musste letztlich die Flucht antreten ...

Pfeffenhausen in Niederbayern: Ein allzu aufdringlicher 51-Jähriger bekam Probleme mit drei wütenden Frauen vor einer Gaststätte am Marktplatz in Pfeffenhausen Ärger. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 10. Juni, wurde aber erst später bekannt, als ein Bürger der Polizei Rottenburg einen Hinweis gab, berichtete „Focus“.

Der Asylbewerber aus dem Kongo, der in der beschaulichen 5.000-Einwohner-Marktgemeinde rund 25 Kilometer nordwestlich von Landshut untergebracht ist, betrat bereits angetrunken das Lokal und offerierte der Wirtin, dass er kein Geld habe, um sich ein Getränk zu kaufen. Allerdings habe er sich selbst eine Flasche Bier mitgebracht und gedachte diese in dem Wirtshaus zu trinken. Aus Mitleid willigte die Chefin ein und ließ den Mann gewähren …

Frauen begrapscht

Nachdem er sein Bier ausgetrunken hatte, zog er ein weiteres aus seinem Rucksack. Inzwischen war der Schwarzafrikaner in Stimmung gekommen und begann zu singen, ziemlich falsch, wie die Wirtin meinte. Wie die „Bayern-Presse“ in einem Artikel schilderte, kam der 51-Jährige wohl auch anderweitig in Stimmung. Er zog seine kurze Hose derart heftig nach oben, dass sein Geschlechtsteil aus dem Hosenbein heraushing. Mittlerweile bei Bier Nummer drei angelangt, welches er mit den Zähnen öffnete, begann er die weiblichen Gäste zu belästigen.

Der Wirtin reichte es offenbar. Sie verwies den Mann des Lokals. Also versuchte der Mann sein Glück in der Kneipe gegenüber, die den Betrunkenen jedoch gleich abwies. Dann wandte sich der Mann offenbar den zum Rauchen vor der Kneipe befindlichen Gästen zu, besonders den Frauen. Wie „Focus“ weiter berichtete, wurden bei den Nachforschungen der Polizei drei Frauen im Alter von 18, 28 und 31 Jahren ermittelt, die von dem Mann am Hintern begrapscht wurden. Einer der Frauen griff der Afrikaner dazu noch an die Brüste, worauf die Geduld der drei Frauen am Ende war.

Täter vom Gehweg getreten

Nach einer deftigen Ohrfeige wandte sich der Kongolese einer vermeintlich leichteren Beute zu. Nach einem Hinterngriff setzte es wieder eine Ohrfeige. Doch der trunkene 51-Jährige ließ sich nicht abschrecken und griff erneut beherzt an einen Busen seiner Wahl. Diesmal trafen ihn ein heftiger Tritt zwischen die Beine und eine nachfolgende Faust. Der Mann ging zu Boden und empfing einen weiteren Tritt von der Frau, mit bayerischer Urgewalt, der ihn vom Gehweg auf die Straße beförderte. Sie musste gar von anderen Gästen von dem Afrikaner weggezogen werden.

Mit Mühe raffte sich der Kerl auf und suchte das Weite.

Die anwesenden Männer verteidigten die Frauen nach bisherigen Erkenntnissen nicht gegen den Übergriff des Asylbewerbers.

Späte Ermittlungen

Weil sich keine der betroffenen Frauen um eine Anzeige bemühte, wurde der Fall erst verspätet bekannt, die Ermittlungen führten aufgrund von Zeugenhinweisen zu dem 51-jährigen Kongolesen.

Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen sexueller Belästigung. Auch die drei Frauen im Alter von 18, 28 und 31 Jahren wurden polizeilich vernommen und formelle Ermittlungen wegen Körperverletzung getätigt. Gesetzlich sei die Polizei dazu verpflichtet, jede Handlung, die eine Straftat darstellen könnte, der Staatsanwaltschaft anzuzeigen. Der weitere Verlauf und die Entscheidung liegen nun beim Staatsanwalt.

Die Polizei bittet weitere  Zeugen des Vorfalls, sich unter Telefon 08781 / 94140 zu melden.

Hinweis der Polizei: Hier noch einmal ein Hinweis der Polizeiinspektion Rottenburg: Opfer und Zeugen von Straftaten, insbesondere auch solcher Vorfälle wie in Pfeffenhausen, mögen diese bitte sofort bei der Polizei melden.

Dreist und unverschämt 2.0

Wie die „Bayern-Presse“ in ihrem Artikel weiter berichtet, kam es eine Woche nach der Tat zu einem weiteren unverschämten Vorfall im Biergarten des besagten Cafés:

Der 51-Jährige hatte sich offenbar von seiner Abreibung erholt und setzte sich ungefragt an den Tisch eines allein sitzenden Gastes. Diesem nahm er die brennende Zigarette aus dem Mund und rauchte sie weiter. Offensichtlich hatte das dreiste Auftreten des Mannes den Gast eingeschüchtert. Als der Kongolese von ihm eine weitere Zigarette forderte, gab dieser sie ihm sogleich.

Nach einer Weile wollte der Mann erneut eine Zigarette. Doch der Biergartenbesucher konnte oder wollte ihm keine weitere geben und entgegnete, dass er keine mehr habe. Daraufhin forderte der 51-Jährige ihn auf, „seinen“ Tisch zu verlassen.

Er wurde immer aggressiver, so der Bericht, sodass die Wirtin einschreiten und ihn rausschmeißen musste. Sie belegte den Asylbewerber mit einem Hausverbot. Wie es heißt, habe sich der Kerl seither nicht mehr blicken lassen. (sm)


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