Sorge um Sicherheit: Ex-Mitarbeiter von Hunter Biden aus Gefängniszelle verlegt

Von 24. Oktober 2020 Aktualisiert: 24. Oktober 2020 19:09
Ein ehemaliger Geschäftspartner von Hunter Biden wurde nachdem er 26.000 E-Mails an das Medienunternehmen Breitbart geschickt hat, die seine Verbindung zu Hunter Biden zeigen, aus Sicherheitsgründen aus seiner jetzigen Gefängniszelle verlegt.

Hunter Bidens ehemaliger Geschäftspartner Bevan Cooney wurde Berichten zufolge am Dienstag aus Sorge um seine Sicherheit aus seiner Gefängniszelle verlegt. Zuvor hatte er dem konservativen Medienunternehmen Breitbart 26.000 E-Mails zukommen lassen, in denen seine Geschäfte mit Hunter Biden und anderen ausführlich beschrieben werden, berichtet Breitbart News. Cooney befindet sich derzeit wegen Betrugs in Haft.

Die Familie Cooney’s erklärte nach der Zusendung der E-Mails, dass sie besorgt um ihr Familienmitglied sei und hoffe, dass er in Schutzhaft genommen werden könne.

Cooney hatte gegenüber Breitbart News mitgeteilt, dass er glaubt, er sei der „Sündenbock“ für die Geschäfte von Hunter Biden.

Cooney spürte, dass sich die Situation veränderte

Laut Breitbart News verdeutlichen die E-Mails, dass Hunter Biden „mit dem Namen Biden, den Verbindungen zu Biden und dem Zugang zu Biden Handel treibt“, so der Chefredakteur des Breitbart-Outlets, Peter Schweizer. Aus Sorge um seine Sicherheit sei er dann aus seiner Zelle in Oregon verlegt worden.

Der Breitbart-Journalist Matthew Tyrmand berichtete, dass Bevan spüren konnte, dass sich die Situation änderte, nachdem seine Berichte zunehmend bekannt wurden.

Auf Medienanfragen erklärte die zuständige Gefängnisverwaltung: „Aus Sicherheitsgründen sprechen wir nicht über die Haftbedingungen bestimmter Insassen“, sagte Justin Long, Sprecher des Gefängnisbüros beispielsweise gegenüber dem „Washinton Examiner“.

Schweizer sagte, die E-Mails, die Cooney Breitbart zur Verfügung gestellt habe, seien nicht Teil des Materials, über das die New York Post in der vergangenen Woche berichtet habe und das Joe Biden angeblich in die Geschäfte seines Sohnes in China und der Ukraine verwickelt zeige.

Cooney war mutmaßlich für Burisma Holdings Limited tätig

Cooney verbüßt laut Justizministerium eine mehr als zweijährige Haftstrafe wegen „Betrugs an einem Stammesunternehmen der amerikanischen Ureinwohner und verschiedenen Kunden aus der Anlageberatung in Höhe von mehreren zehn Millionen Dollar im Zusammenhang mit der Ausgabe von Anleihen durch das Stammesunternehmen und dem anschließenden Verkauf dieser Anleihen durch betrügerische und täuschende Mittel“. Er wurde zusammen mit Devon Archer und John Galanis, anderen ehemaligen Partnern von Hunter Biden, wegen des Betrugsplans verurteilt.

Im Jahre 2019 berichtete die New York Post, dass Cooney einer von mehreren Mitarbeitern war, die angeblich „Bank- und Finanzkonten bei Morgan Stanley (…) für Burisma Holdings Limited (…) für das Geldwäscheprogramm eingerichtet haben“. Hunter Biden war von 2014 bis 2019 im Vorstand von Burisma, einem ukrainischen Gasunternehmen, tätig.

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