Wuhan: Die Asche der Toten zeigt die Wahrheit über Chinas Todeszahlen

Von 1. April 2020 Aktualisiert: 3. April 2020 11:50
Vor einigen Tagen begannen die Wuhaner Beerdigungsinstitute, die Asche der Toten an die Familienangehörigen auszugeben. Die Zensoren bemühten sich, die aufgetauchten Bilder von den langen Schlangen vor den Unternehmen rasch zu löschen.

Seit Beginn der Corona-Krise gab Peking vor, mit transparenten Zahlen zu arbeiten. Die Gefahr wurde von vielen Institutionen und Ländern dementsprechend bewertet und infolge falsch eingeschätzt. Allerdings wurden die offiziellen Zahlen der Kommunistischen Partei auch von vielen bezweifelt.

Mehrere wissenschaftliche Studien kamen schon im Januar in ihren Hochrechnungen zu mehrfach höheren Fallzahlen. Bürgerjournalisten in China versuchten der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Zudem gelangten Insider-Zahlen aus den Provinzbehörden von Shandong an die Presse, die den Unterschied zwischen Realität und offiziellen Zahlen belegten.

Asche-Ausgabe in Wuhan

Seit einiger Zeit schon gibt China an, die Lage unter Kontrolle zu haben und dass es keine Neuinfektionen gebe. Die Sperrung der Städte und des Verkehrs zwischen den Provinzen wurde weitestgehend aufgehoben.

Vor einigen Tagen begannen die Wuhaner Beerdigungsinstitute, die Asche der Toten an die Familienangehörigen auszugeben. Die Zensoren bemühten sich, die aufgetauchten Bilder von den langen Schlangen vor den Unternehmen rasch zu löschen. Dort an der Endstation der Corona-Krise wurde bereits Mitte Februar von investigativen Journalisten undercover nach Zahlen geforscht, wie wir berichteten.

Im Video: Menschen warten vor dem Hankou-Beerdingungsinstitut auf die Asche ihrer Familienangehörigen.

Corona-Tod wird zu Atemversagen

Ein Taxifahrer aus Wuhan, dessen Name mit Yin angegeben wurde, holte einem Bericht der „Epoch Times“ (USA) zufolge kürzlich die Asche seiner Mutter ab. Die Frau starb am 1. Februar. Einen Tag vor ihrem Tod ergab eine CT-Untersuchung, dass ihre Lungen schwer mit dem KPCh-Virus infiziert waren. [Anmerkung der Red.: Die Epoch Times bezeichnet das neuartige Coronavirus, das die Krankheit COVID-19 verursacht, auch als KPCh-Virus, weil die Vertuschung und das Missmanagement der Kommunistischen Partei Chinas es dem Virus ermöglichten, sich in ganz China auszubreiten und eine globale Pandemie zu verursachen. Mehr dazu: Leitartikel: Dem Virus den richtigen Namen geben]

Herr Yin erklärte gegenüber der chinesischsprachigen „Epoch Times“ am 28. März, dass die Leiche direkt vom Krankenhaus zum Bestattungsinstitut geschickt wurde, wo man sie einäscherte. Er bekam keine Gelegenheit, seine Mutter ein letztes Mal zu sehen. Auf ihrem Totenschein wurde Atemversagen als Todesursache angegeben. Erst am 23. März erhielt er die Erlaubnis, die Urne mit der Asche seiner Mutter abzuholen. Als Herr Yin am nächsten Tag beim Bestattungsinstitut ankam, stellte er fest:

Die Urnen waren zahllos… Die ganze Lobby war voller Urnen… Einige wurden sogar vor der Tür aufgestellt.“

Auf der Spur der Urnen

In Wuhan gibt es acht staatliche Bestattungsunternehmen. Sieben davon sind mit Krematorien ausgestattet, eines ist für die Beerdigungen der Hui-Muslime vorgesehen.

Die Mutter von Herrn Ding verstarb an den Folgen der Viruserkrankung. Er erzählte der Zeitung, was er vom Bestattungsunternehmen Wuchang erfahren hatte. Man hatte die Angehörigen darüber informiert, dass die Einrichtung sich bemühe, pro Tag 500 Urnen ausgeben zu können, um sicherzustellen, dass alle bis zum Qingming-Festival am 4. April verteilt werden können. An diesem traditionellen Feiertag der Chinesen wird den Vorfahren Ehre erwiesen. Vom 23. März an wären das 6.000 Urnen.

Das Bestattungsunternehmen Yushunshan liegt im Stadtbezirk Caidian. Nach Angaben eines Mitarbeiters liegt die Kapazität etwa bei zwei Dritteln von der in Wuchang. Daraus könnte man schließen, dass hier 4.000 Urnen zu verteilen sind.

Weitere Bestattungsinstitute gibt es in den Stadtbezirken Jiangxia, Huangpi, Xinzhou und Qingshan, die etwa die halbe Kapazität von Wuchang haben. Bei ihnen könnte man demnach von insgesamt 12.000 ausgegebenen Urnen ausgehen.

Das chinesische Wirtschaftsmagazin „Caixin“ berichtete am 26. März, dass das Bestattungsunternehmen Hankou innerhalb von 24 Stunden 5.000 Urnen gekauft hatte. Kurz darauf machte das Personal ein Foto des ungewöhnlichen Kaufs im Lagerraum der Einrichtung. Zu sehen waren jedoch nur noch 3.500 Urnen, was den Umstand nahe legt, dass innerhalb dieser 24 Stunden 1.500 Urnen ausgegeben wurden. Wenn das Unternehmen diesen Schnitt seit dem 23. März bis vor Qingming am 4. April beibehält, würden hier 18.000 Urnen zu verteilen sein.

Mindestens 32.700 Corona-Tote in Wuhan?

Insgesamt könnten diesen sieben Bestattungsunternehmen in Wuhan etwa 40.000 Urnen und somit auch 40.000 verbrannte Leichen zugeordnet werden. Statistisch gesehen starben im Jahr 2018 laut den von den Hubei-Behörden veröffentlichten Statistiken etwa 47.900 Menschen, also rund 131 pro Tag.

Für den 60-tägigen Zeitraum von der Abriegelung Wuhans (23. Januar) und dem Beginn der Asche-Verteilung am 23. März würde das etwa 7.860 Todesfälle ohne Corona-Bezug ergeben. Laut dieser einfachen Berechnung könnte es in Wuhan also in diesen zwei Monaten mindestens 32.140 Corona-Tote gegeben haben.

Nicht inbegriffen sind dabei jene Menschen, die vor dem 23. Januar an der Wuhan-Lungen-Seuche verstorben waren. Mitte Februar schickten die KP-Behörden 40 mobile Verbrennungsöfen in die Provinz Hubei. Diese hatten jeweils die Kapazität, täglich fünf Tonnen an medizinischen Abfällen zu verbrennen – oder auch Leichen. Ob man sie für die Verbrennung von Corona-Toten verwendet hat, ist derzeit nicht bekannt.

Die Hubei-Gesundheitskommission gab am 23. März die offiziellen Zahlen mit 2.524 Corona-Toten für Wuhan bekannt. Jedoch unterscheidet sich diese Zahl deutlich von den Tausenden von auszugebenden Urnen.

Pandemie-Gefahr! – Chinas verlogene Zahlen

Eine Expertengruppe des Chinesischen Zentrums für Seuchenkontrolle und -prävention veröffentlichte am 19. Februar einen Bericht über 70.000 Vireninfektionen. Darin stellte man fest, dass 104 Menschen im Dezember 2019 mit dem KPCh-Virus infiziert waren. Am 31. Dezember gaben die Behörden von Wuhan bekannt, dass bei 27 Personen eine „virale Lungenentzündung“ ausgebrochen sei.

Weiterhin wurde berichtet, dass am 27. Dezember bereits bei medizinischem Personal das Virus diagnostiziert worden sei. In der Zeit vom 1. bis zum 20. Januar infizierten sich 251 medizinische Mitarbeiter aus Wuhan mit dem Virus, 49 in anderen Hubei-Städten und 30 in anderen Provinzen Chinas (Tabelle 2, Zeiträume 1.-10. und 11.-20.1.). Diese insgesamt 330 infizierten Krankenhausmitarbeiter waren ein untrügliches Zeichen dafür, dass das Virus von Mensch zu Mensch übertragbar ist.

Doch das Regime leugnete trotz der hohen Infektionszahlen unter dem medizinischen Personal die Mensch-zu-Mensch-Übertragung bis zum 20. Januar, als  Zhong Nanshan (83), Vorsitzender der hochrangigen Expertengruppe der Nationalen Gesundheitskommission der Kommunistischen Partei in China dies im Rahmen des staatlichen „CCTV“-Fernsehprogramms bekannt gab.

„Die Behörden gaben am Montag fast 140 neue Fälle von Erkrankungen bekannt. Damit gibt es demnach landesweit nun etwa 220 Infizierte. Zuvor war nur von einigen Dutzend Patienten die Rede gewesen“, berichtete beispielsweise die „Westdeutsche Zeitung“ zu den offiziellen Zahlen Chinas, und dass der bekannte Lungenexperte Zhong Nanshan erklärte, „dass zwei Fälle in der Provinz Guangdong nachweislich auf eine Übertragung von Mensch zu Mensch zurückgehen“.

Viele Medien weltweit übernahmen die chinesischen Zahlen kritiklos als Wahrheit und verbreiteten damit unwissentlich die Propaganda des kommunistischen Regimes weiter.

Doch auch im weiteren Verlauf wurde skrupellos gelogen. Im März berichtete die „Epoch Times“ (USA) über vier ihr zugespielte interne Dokumente der städtischen Gesundheitskommission von Wuhan. Es handelte sich dabei um statistische Datenblätter von diagnostischen Tests am 14. März in Wuhan. Insgesamt ging es um 16.234 Proben. Von den 373 positiven Tests waren 91 Neuinfektionen. Doch offiziell wurden an diesem Tag nur 4 Neuinfektionen für Wuhan gemeldet.

Die drohende Gefahr erkennen

Während sich die Länder der Welt bemühen, nun ihrerseits mit der Pandemie fertigzuwerden, die aufgrund Chinas Vertuschungspolitik erst entstand, arbeitet das KP-Regime in Peking bereits daran, die Lage der geschwächten Industrie in den betroffenen Ländern für seine Zwecke zu missbrauchen, um künftig die globalen Lieferketten zu kontrollieren.

Mittlerweile haben auch die G7-Länder die „Desinformations-Kampagne“ Chinas als Risiko für die EU, die Vereinigten Staaten und die Welt erkannt. Dies betont US-Außenminister Pompeo. Während China sich als Problemlöser und Opfer darstellt, hätten die G7-Staaten erkannt, dass sie gegen die Lügen und die Bedrohung der KP vorgehen müssen.

Unterdessen nutzt das Pekinger Regime die Gunst der Stunde, dass die Weltwirtschaft durch das KPCh-Virus in großen Teilen gelähmt ist und beginnt seinen „Post-Virus-Plan“ umzusetzen, um damit seine Macht über strategische Industrien der Welt zu erhöhen. Das Ziel: Die Kontrolle der globalen Lieferketten.

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