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Westafrika

24 Tote in der Elfenbeinküste wegen Überschwemmungen

Die Elfenbeinküste beklagt 24 Tote innerhalb von zehn Tagen aufgrund „sintflutartiger Regenfälle“.

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Fußgänger am 15. Januar 2024 in Korhogo, in der Elfenbeinküste, 50 Kilometer von der Grenze zu Mali entfernt. Es ist die viertgrößte Stadt des Landes.

Foto: FADEL SENNA/AFP über Getty Images

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Lesedauer: 1 Min.

In der Elfenbeinküste sind durch Überschwemmungen und Erdrutsche binnen zehn Tagen mindestens 24 Menschen ums Leben gekommen. Die Katastrophenschutzbehörde des westafrikanischen Landes erklärte am Montag, die 24 Todesfälle seien nach „sintflutartigen Regenfällen“ vom 13. bis 22. Juni in der Metropolregion Abidjan registriert worden.
Zwei weitere Menschen, die von den Wassermassen mitgerissen worden seien, würden noch vermisst.

Innerhalb eines Tages so viel Regen wie in einem Viertel der Regenzeit

Am 15. Juni hatte die Feuerwehr nach außergewöhnlich starken Regenfällen bereits 15 Todesopfer bekannt gegeben. Über Abidjan war damals binnen 24 Stunden etwa ein Viertel der normalerweise für die gesamte dreimonatige Regenzeit von Mai bis Juli erwarteten Regenmenge niedergegangen.
Allein in Yopougon, das zum Großraum Abidjan gehört, fielen an einem Tag 214 Millimeter Regen. Normalerweise sind es nur 50 Millimeter.
Sintflutartige Regenfälle und dadurch ausgelöste verheerende Überschwemmungen sind in Abidjan, wo fast sechs Millionen Menschen leben, nicht selten. Viele Einwohner leben in Armenvierteln in überschwemmungsgefährdeten Gebieten. Im Jahr 2023 starben mindestens 30 Menschen durch Überschwemmungen oder andere durch Starkregen ausgelöste Unglücke. (afp)

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