Weltkriegsbombe in Dresden erfolgreich entschärft

Eine 250-Kilogramm schwere Fliegerbombe ist erfolgreich entschärft worden.
Der Schriftzug «Millionäre besteuern» steht auf einem eingestürzten Teil der Carolabrücke.
Blick auf den eingebrochenen Teil der Carolabrücke am Tag nach dem Einsturz.Foto: Robert Michael/dpa
Epoch Times9. Januar 2025

Tausende Anwohner mussten heute Morgen ihre Häuser verlassen, um sich vor der Entschärfung einer Weltkriegsbombe in Sicherheit zu bringen.

Die Behörden hatten Evakuierungen in einem Radius von etwa einem Kilometer um die Fundstelle in der Innenstadt angeordnet.

Nun wurde mitgeteilt, dass die Entschärfungsarbeiten erfolgreich waren. Der britische 250-Kilogramm-Blindgänger in der sächsischen Landeshauptstadt war am Mittwoch entdeckt worden.

Die Behörden entschieden, ihn am Donnerstag vor Ort zu entschärfen. Im Einsatz waren seit dem Morgen Polizei und Feuerwehr. Notunterkünfte standen in der Messe zur Verfügung. Um Menschen dorthin zu bringen, wurden Busse eingesetzt.

Innerhalb der Sperrzone liegen weite Teile des historischen Stadtkerns rund um Zwinger und Frauenkirche sowie Teile der Dresdner Neustadt am anderen Elbufer. Betroffen sind unter anderem auch Regierungsgebäude wie die sächsische Staatskanzlei und der Landtag, zwei weitere Elbbrücken sowie Geschäfts- und Einkaufsstraßen.

Die Carolabrücke über die Elbe wurde bei dem Einsturz im September so stark beschädigt, dass sie komplett abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden muss. Ausgelöst wurde das Unglück nach Angaben der Stadt durch Korrosion infolge des Eindringens von Feuchtigkeit in der Bauphase in Kombination mit der Ermüdung von sogenannten Spannstählen. Menschen kamen nicht zu Schaden. (afp/red)



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