Bürgermeister von Jüterbog sammelt Spenden für Opfer von nacktem Asylbewerber – Update

Epoch Times8. May 2018 Aktualisiert: 9. Mai 2018 13:27
Vor einer Woche schlug ein nackter syrischer Asylbewerber in der Kleinstadt Jüterbog mit einer Eisenstange auf ein Fahrzeug ein und urinierte anschließend ins Wageninnere. Nun sammelt der Bürgermeister Geld für die Autobesitzerin und weitere Opfer.

Der Bürgermeister der Stadt Jüterbog, Arne Raue (parteilos), ruft zu einer Spendenaktion für die Geschädigten der Eisenstangen-Attacke auf. Vor einer Woche hatte ein nackter Syrer in der brandenburgischen Kleinstadt Menschen und Autos mit einer Eisenstange bedroht und angegriffen.

+++ Spenden-Update+++

Wie Raue heute berichtet, sind „mit Stand 9.05.2018 unglaubliche 1.492 Euro gespendet worden.“ Am gestrigen Abend habe ihm der Jüterboger Bürgerstammtisch 62 Euro als Spende in die Hand gedrückt.

Der Bürgermeister dankt allen sehr, egal, ob sie sich auf der Seite der Stadt als Spender zu erkennen gegeben haben oder nicht genannt werden wollen.

Wie ein lokales Blatt berichtete, hat der 23-jährige Asylbewerber eine Autofahrerin zum Anhalten gezwungen und anschließend das Auto mit der Eisenstange, die offenbar Teil eines Verkehrsschildes war, stark beschädigt. Auch die Frau sei dabei verletzt worden. Danach habe der offenbar psychisch gestörte Mann ins Auto uriniert. Der Asylbewerber wurde anschließend von der Polizei überwältigt und in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen.

Raue hat inzwischen Kontakt mit der angegriffenen Frau aufgenommen, Ohnmacht und Fassungslosigkeit sei bei ihr noch zu spüren gewesen, schreibt er in einem Spendenaufruf auf der Jüterboger Facebook-Seite. Die Versicherung habe zwar einen Teil des Schadens übernommen, aber der Wiederbeschaffungswert liege um einiges höher.

Auf Facebook ruft er nun „die Jüterbogerinnen und Jüterboger und auch alle anderen Menschen dazu auf, Herz zu zeigen und mit (kleinen) Spendenbeträgen dazu beizutragen, dass dieses (zumindest materielle) Unrecht wieder gut gemacht wird. Vom Schädiger hat das Opfer keine Zahlungen zu erwarten,“ schreibt er. Weitere Opfer könnten sich bei ihm melden.

Sollte die Spendenbereitschaft den Schaden übersteigen, würde der Mehrertrag an den

WEISSE RING e. V. gehen. Dieser hilft Menschen, die Opfer von Kriminalität und Gewalt geworden sind, so Raue.

Der Spendenaufruf läuft bis zum 1. Juni 2018. Der Bürgermeister will sich selbst mit 100 Euro als Privatspender beteiligen.

Spenden können unter dem Kennwort „Jüterbog hilft Opfer“ erfolgen:

Stadt Jüterbog

DE18 1605 0000 3631 0201 46

BIC WELADED1PMB

Mittelbrandenburgische Sparkasse in Potsdam

 

(mcd)

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