Trump: „Biden will einen erneuten Lockdown – Er ruiniert unser Land“ – Wortgefechte Teil 2 „Corona-Pandemie“

Epoch Times30. September 2020 Aktualisiert: 30. September 2020 14:08

Der US-Präsident Donald Trump und sein Herausforderer Joe Biden haben sich bei ihrer ersten Fernsehdebatte harte Wortgefechte geliefert. Als Auftakt des zweiten Themas befragte Moderator Chris Wallace die Gegner zum Thema Krisenmanagement der Corona-Pandemie.

Wallace: … Sieben Millionen Corona-Fälle und 200.000 Tote… es wird Monate, wenn nicht sogar Jahre dauern, bis das Land die Gesundheitskrise überwunden hat. Meine Frage nun an die beiden Präsidentschaftsanwärter: Warum sollen die Amerikaner Euch und Eurer Partei vertrauen, das Land aus der Krise zu führen?

Biden: „200.000 Tote, sieben Millionen Infizierte, täglich infizieren sich weltweit weitere 45.000 Menschen… usw. Als der Präsident von den Zahlen erfuhr, sagte er nur: ‚Es ist, wie es ist“. Ich sage aber, es ist aber nur so, weil Sie so sind…“

Er sei immer wieder auf Trump zugekommen.. im März im Juli, aber er habe einfach keinen Plan. „Trump solle sich darum kümmern, dass wir finanzieren, was Menschenleben rettet“, so Biden weiter.

Trump: „Wenn es nach Euch gegangen wäre, wären die Grenzen weit offen geblieben und nicht 200 Tausend, sondern Millionen gestorben. … China ist schuld, dass das passiert ist… Du weißt ja nicht einmal, wie viele Menschen in China gestorben sind oder in Russland oder Indien. Die geben Dir doch gar nicht die richtigen Zahlen.“

Trump weiter: „Du hättest die Grenzen noch zwei Monate länger offen gehalten. Dr. Fauci sagte und auch viele deiner demokratischen Kollegen und Gouverneure sagten: ‚Präsident Trump hat großartige Arbeit geleistet'“.

„Wir haben Masken gemacht, wir haben Beatmungsgeräte hergestellt… und jetzt sind wir schon dabei Medikamente zu produzieren. Du hättest das niemals geschafft. Das einzige, was ich schlecht gemacht habe, ist mich um die Fakenews in der Presse zu kümmern. Die schreiben gut über Dich und schlecht über mich, aber so ist das leider nun einmal. Ich habe mich daran gewöhnt. Du wärst nicht in der Lage gewesen das ganze zu machen…“, sagte der US–Präsident weiter.

Biden: „Doch ich hätte das machen können..“

Trump: „Nein.. erinnerst Du Dich an Dein Vorgehen bei der Schweinegrippe und H1N1. Es war eine reine Katastrophe.“

Biden: „Nein, 40.000 Menschen sind daran gestorben… nicht 200.000. Er hat die Wirtschaft heruntergefahren… wir haben die Wirtschaft nicht heruntergefahren…“

Biden ringt um Worte… „Ich traue ihm nicht, ich traue den Wissenschaftlern und Dr. Fauci…“

Der Moderator befragt Trump kritisch zum Thema Impfung. Seine Aussagen stünden oftmals im Gegensatz zu dem, was die Wissenschaftler sagen bezüglich, wann eine Impfung verfügbar sei.

Trump sagte, er habe persönlich mit den großen Pharmafirmen gesprochen wie Modena und Johnson & Johnson usw.. Das Ganze sei viel schneller machbar, er werde alles nur politisiert…. Politisiert von den Linksradikalen oder wie man sie nennt und zeigt auf Biden.

Biden: „Jeder seriöse Pharmakonzern wird sagen, dass wir vor einem halben Jahr keine Impfung haben werden und die Schwierigkeit sei dann noch die Impfung großflächig durchzuführen…“

Trump kontert: Eine großflächige Impfung sei unter Einsatz des Militärs sehr schnell realisierbar. Sie könnten bis zu 200.000 Impfdosen pro Tag ausgeben.

Der Moderator richtet eine Frage an Biden: „Sie haben wiederholt gesagt, man kann den Wissenschaftlern trauen, aber nicht dem Präsidenten. Ihre Kollegin Kamala Harris hingegen hat behauptet, die Wissenschaftler im Dienste der Regierung werden mundtot gemacht und unterdrückt… Angesichts der  Tatsache, dass viele Menschen zögern, sich impfen zu lassen, verunsichern Sie nicht mit so einer Aussage die Menschen noch mehr?“

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Biden kommt ins Strudeln…, „man kann nicht allen Wissenschaftlern trauen, da ja viele Wissenschaftler für ihn arbeiten und von ihm bezahlt werden. Aber es gebe ja eine Vielzahl von Wissenschaftler…..“

Trump ruft rein: „Wir werden bald die Impfung haben“.

Als Biden die Argumente ausgehen, geht er zum Angriff auf Trump über: Trump habe die Gefahren von COVID einfach ignoriert. Er habe nur auf die Börse geschaut und Panik gehabt und es würden noch viel mehr Menschen sterben, wenn er nicht klüger würde…

Trump unterbricht: „Klüger… erzähl mir nichts von klug. Du warst einer der Schlechtesten Deines Jahrgangs und kannst Dich nicht einmal daran erinnern, wie Deine Universität heißt. Sprich nicht über Intelligenz, wenn Du mit mir sprichst“.

Der Moderator stellt die Frage nach der Öffnung der Schulen und Firmen. Biden sei da wesentlich zögerlicher als Trump, deshalb fragt er Biden.

Biden: Ja, man muss den Schulen und Firmen erstmal das Geld zur Verfügung stellen, damit sie die Möglichkeiten haben, sich gegen eine Ausbreitung des Virus auszurüsten… Trump habe gar keinen Plan dafür.

Trump fällt Biden ins Wort und Biden sagt: „Kann er nicht einfach einmal für eine Minute den Mund halten.“ Der Präsident sitze nur in seinem Golfclub…..

Der Moderator fragt Trump nach seiner Meinung.

Trump: „Er will das Land dicht machen… Wir wollen das nicht. Am Anfang haben wir das Land dicht gemacht, weil wir nichts über COVID wussten.“ Jetzt sei das jedoch anders, man wisse, dass hauptsächlich ältere Menschen mit Vorerkrankungen gefährdet sind. Die Kinder und Jüngeren seien nicht betroffen.

Die Erfahrungen in den Staaten, die von Demokraten regiert werden, haben gezeigt, dass die negativen Wirkungen vom Shutdown schlimmer seien, als das Virus. Mehr Menschen leiden an Depressionen, es herrsche mehr Gewalt, Scheidungen hätten sich gehäuft. Das sei sehr traurig.

„Der einzige Grund, weshalb er das Land dicht machen will, ist wegen der Wahlen“, sagte Trump.

Der Moderator befragt Trump zu seiner Einstellung zu Masken. „Ich habe hier eine Maske immer bei mir und ich trage sie, wenn das notwendig ist…. Biden trägt eine Maske wo immer er auch ist, auch wenn er 250 m entfernt ist, trägt er eine Maske, die größer ist als alle anderen.“

Biden: „Masken machen einen großen Unterschied. Hätten wir seit Beginn der Pandemie eine Maske getragen, hätten wir 100.000 Menschen das Leben retten können“.

Trump spricht rein: „Das stimmt nicht“. Dr. Fauci habe selbst gesagt, dass Masken nicht gut seien und sogar gesundheitsschädlich, aber ich für meinen Teil habe kein Problem mit Masken. Für mich ist das in Ordnung.

Der Moderator fragt nach den Wahlkampagnen: Die unterschiedlichen Haltungen zu COVID hätten sich auch in den Wahlkampagnen gezeigt. Trump veranstalte große Versammlungen und Biden halte das Ganze in einem kleinen Kreis ab.

Trump: „Wir machen das, weil die Menschen gern hören möchten, was ich zu sagen habe. Wir machen das draußen im Freien auf Flugplätzen, und es gibt keinen schlechten Effekt dadurch. Wenn Biden so viele Menschen versammeln könnte, würde er es sicher auch machen, aber bei ihm kommt einfach keiner.“

Biden kontert: „Das Verhalten des Präsidenten ist unverantwortlich…“

Trump wiederholt: „Es gab keine negativen Auswirkungen der Wahlkampfveranstaltungen“.

Der Moderator bittet Trump und Biden zu schildern, wie es künftig mit der Wirtschaft weitergehen solle.

Trump: „Wir hatten die größte Weltwirtschaft geschaffen, dann mussten wir sie wegen der China-Seuche wieder schließen und jetzt – wo wir die Gefahren kennen – öffnen wir sie langsam wieder und bauen sie wieder auf.“

„Wir haben es geschafft, für 10 Millionen Menschen wieder Arbeit zu verschaffen…. Und er (zeigt auf Biden) will wieder einen Lockdown. Er zerstört das Land“, sagte Trump.

„Drogen, Alkohol, Depression.. Man braucht sich nur die demokratisch regierten Bundesstaaten anzuschauen, was harte Lockdowns anrichten. Sie denken, dass sie uns schaden, aber sie schaden der Bevölkerung“, so Trump weiter. Dabei wüssten die Menschen mittlerweile ganz genau, wie sie sich verhalten sollen.

„Und er, Biden, will wieder einen Lockdown für das ganze Land“, sagt Trump.

Biden hingegen glaubt, eine Lösung der Wirtschaftskrise sei nicht möglich, bevor man die Gesundheitskrise nicht in den Griff bekommen habe. „Der Präsident schaut immer nur an die Börse“, sagt Biden. Der Präsident denke gar nicht an die Gesundheit und das Wohlergehen der Bevölkerung.

„Weshalb sollen die Schulen geöffnet werden?“, richtet Biden seine Frage an die Zuschauer. „Weil es zu viel Geld kostet, sie sicher zu öffnen.“ Die Regierung habe keine Masken an die Schulen verteilt und auch nichts getan, um kleinen Unternehmen zu helfen.

Trump kommentiert: „Es sind die Menschen, die offene Schulen und ein offenes Land wollen. Wenn ich mir alleine New York anschaue. Es ist so traurig, was in New York passiert ist. Es ist fast wie eine Geisterstadt. Ich bin mir nicht sicher, ob man den Schaden jemals wieder gut machen kann. Die Menschen wollen, dass ihre Geschäfte offen sind…. Ganz nebenbei, ich habe auch Football wieder zugelassen. Die Menschen in Ohio sind alle stolz auf mich.“

Der Moderator fragt Trump bezüglich seiner Einkommenssteuer. In den Medien wurde behauptet, er habe 2016 und 2017 mehr als 700.000 an Einkommenssteuer bezahlt.

Trump: „Ich habe mehrere Millionen Einkommenssteuer bezahlt. Ich habe in einem Jahr 38 Millionen Einkommenssteuer bezahlt und in einem anderen 28 Millionen. Ich habe sehr viele Millionen bezahlt.“

Damals sei er ein ganz normaler Unternehmer gewesen und habe wie alle anderen Steuern bezahlt, wie es das Gesetz vorsieht. Zudem möchte er darauf hinweisen, dass die steuerlichen Vergünstigungen, die es damals gab, von der Obama-Regierung erlassen wurden. „Können Sie sich das vorstellen?“, sagte Trump. „Und der Mann, der das durchgesetzt hatte, wurde nachher gefeuert.“

Fortsetzung folgt… (nh)

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