Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Roten Kreuzes stehen nach einem Gasaustritt vor der Schule in Idstein
Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Roten Kreuzes stehen nach einem Gasaustritt vor der Schule in IdsteinFoto: Sebastian Gollnow/dpa

15 Kinder an Gesamtschule durch unbekanntes Gas verletzt

Epoch Times29. September 2022
Großeinsatz mit Rettungshubschraubern und 30 Rettungswagen: Zehn Notärzte versorgten Schüler nach dem Austritt von Gas in ihrer Schule.

Bei einem Gasaustritt an einer Gesamtschule im südhessischen Idstein sind 15 Schüler verletzt worden. Sie kamen nach Angaben des Katastrophenschutzes des Rheingau-Taunus-Kreises in umliegende Krankenhäuser. Zunächst war von mindestens 23 verletzten Schülern die Rede gewesen. Um welche Art von Gas es sich handelte, war zunächst unklar. Möglicherweise sei Reizgas versprüht worden, sagte ein Sprecher des Katastrophenschutzes.

Bei dem Großeinsatz am Donnerstag waren zwei Rettungshubschrauber, rund 30 Rettungswagen und etwa zehn Notärzte im Einsatz. Diese untersuchten noch vor Ort 75 Schüler, die über Augen- und Atemwegsreizungen klagten. Insgesamt waren rund 120 Helfer im Einsatz. Obwohl am Nachmittag keine Gefahr mehr bestand, wurde der Schulbetrieb vorübergehend eingestellt. Schulleitung, Polizei und Notfallseelsorger kümmerten sich um besorgte Eltern, die zur Schule kamen. (dpa/red)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion