NRW: Großrazzia nach Hinweisen aus den USA auf Kinderpornografie

Epoch Times8. März 2021

Nach Hinweisen aus den USA hat die Polizei in Nordrhein-Westfalen wegen Kinderpornografieverdachts landesweit Durchsuchungsbeschlüsse gegen 73 Beschuldigte vollstreckt.

Dabei wurde in den vergangenen eineinhalb Wochen 54 Objekte in 40 Städten durchsucht, wie die Staatsanwaltschaft Köln am Montag mitteilte. Die Beschuldigten sollen demnach sich beziehungsweise anderen kinderpornografische Inhalte vor allem über soziale Netzwerke verschafft haben. Haftbefehle wurden nicht vollstreckt.

Die aktuellen Ermittlungen stehen nicht im Zusammenhang mit den Missbrauchskomplexen Bergisch Gladbach und Münster, wie die Staatsanwaltschaft weiter mitteilte. Sie beruhen vielmehr überwiegend auf Mitteilungen des National Center for Missing & Exploited Children (NCMEC) – einer Organisation aus den USA, die Hinweise im Zusammenhang mit Straftaten an Kindern entgegennimmt und zuständigen Behörden in den USA und im Ausland weiterleitet.

Bei den Durchsuchungen beschlagnahmten die Beamten bis zum Montag 440 Datenträger. Einzelne Beschuldigte legten nach Angaben der Strafverfolger bereits Geständnisse ab. Darüber hinaus stießen die Polizisten auf Hinweise zu Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und das Waffengesetz. Weitere Einzelheiten nannte die Staatsanwaltschaft mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht. (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion