Chinesische Kultur essen. Jiaozi, die traditionelle, chinesische Leckerei gehören zum Chinesischen Neujahr dazu.Foto: China Photos/Getty Images

Der „Jiaozi“– eine chinesische, traditionelle Leckerei für Freunde und Familie

Von 18. Januar 2012 Aktualisiert: 18. Januar 2012 1:01

Am 23. Januar 2012 wird das chinesische Neujahr, das Jahr des Drachens gefeiert. Zu diesem besonderen Anlass gibt es unter Chinesen eine Menge Leckereien zu genießen. Eine besonders leckere Köstlichkeit, der deutschen Maultasche oder der osteuropäische Pirogge ähnlich, ist der „Jiaozi". Diese delikaten Teigtaschen aus dem Norden Chinas werden am chinesischen Silvester gemeinsam im Familienkreis zubereitet und verspeist. Da Jiaozi wie schuhförmige Goldbarren aussehen, die während der Ming Dynastie als Währung benutzt wurden, verspricht die Tradition zum chinesischen Neujahr Reichtum, Glück und Wohlstand für das kommende Jahr.

Diese leckeren Teigtaschen können wir auch bei uns zu Hause in Deutschland essen. Wer sich die Zeit nimmt, den Teig selbst zu machen, kann ein wahres Gourmet-Wunder auf seinen Tisch zaubern. Man kann aber genauso gut die fertigen runden Teigmäntel im Asia-Laden kaufen. Sie sind im Gefrierfach zu finden und stammen häufig aus Korea oder Japan.

Rezept für 4 Personen:
500 g Mehl, 200 ml heißes Wasser, eine Prise Salz
Füllung:
1 Stück frischen Ingwer (1-2 cm), geschält und fein gerieben
4 Frühlingszwiebeln (nur den weißen und hellgrünen Teil verwenden), fein gehackt
350 g mageres Schweinehackfleisch
2 EL Reiswein oder Sherry
1 EL Sesamöl
3 EL helle Sojasauce (am besten eine Marke aus Japan oder Taiwan benutzen)
5-6 rohe Shrimps oder Garnelen, geschält und in kleine Stücke geschnitten.

Alle Zutaten für die Füllung in einer Schüssel mit den Händen durchkneten, bis alles gut zusammenhält. Mit Salz und weißem Pfeffer abschmecken.

Das Mehl mit dem heißen Wasser zu einem glatten und weichen Teig kneten, bis er nicht mehr an den Fingern klebt. Falls nötig, etwas mehr Mehl oder Wasser hinzufügen. Den Teig in vier Stücke teilen und jeweils zu ungefähr 2 cm dicken Rollen formen. Von den Rollen 2 cm lange Stücke abschneiden. Jedes Stück zu Kugeln drehen und auf etwas Mehl möglichst dünn und rund ausrollen. Einen gehäuften Teelöffel der Füllung in die Mitte legen, die Teigkreise zu Halbmonden zusammenklappen und die Ränder gut zusammendrücken.

Etwas Öl in eine heiße flache Pfanne geben, die Jiaozi drauflegen und warten, bis sie an der Unterfläche braun werden. Erst jetzt die Pfanne mit Wasser bis kurz über die Unterseite der Teigtaschen auffüllen. Bei geschlossenem Deckel über großer Flamme bzw. Hitze aufkochen lassen. Wenn das Wasser aufgesogen ist, etwas Sesamöl zufügen und bei geschlossener Pfanne über schwacher Hitze noch eine Weile braten.

Alternativ kann man die Jiaozi auch in reichlich kochendem Wasser ungefähr 4 Minuten kochen lassen. Mit einem Schaumlöffel herausheben und etwas Sesamöl unterheben.

Ein paar Scheiben frischen Ingwer und Knoblauch, helle Sojasauce und etwas dunklen Reisessig (oder Apfelessig) in vier kleine Schälchen geben. Die Jiaozi eintunken und genießen!


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

In letzter Zeit beobachten wir, wie Hacker immer wieder beliebige Nicks verwenden und üble Kommentare unter eben diesen Namen schreiben. Trolle schrecken nicht davor zurück, das Epoch Times Logo als Profilbild sich anzueignen und ebenfalls die Kommentarfunktion auf schlimmste Weise zu missbrauchen.

Aufgrund der großen Menge solcher Angriffe haben wir uns entschieden, einen eigenen Kommentarbereich zu programmieren, den wir gut kontrollieren können und dadurch für unsere Leser eine wirklich gute Kommentar-Umgebung schaffen können.

In Kürze werden wir diese Kommentarfunktion online stellen. Bis dahin bitten wir Sie noch um etwas Geduld.


Ihre Epoch Times - Redaktion