Exotischer Tiermarkt in Wuhan: Coronavirus stammt vermutlich von Schlangen

Epoch Times23. Januar 2020 Aktualisiert: 28. Januar 2020 1:49
Die Chinesen rühmen sich, "alles zu essen, was vier Beine hat außer Tischen, alles was schwimmt außer Schiffen und alles was fliegt außer Flugzeugen". Der exotische Tiermarkt in Wuhan wurde nun zur Todesfalle.

Chinesische Forscher haben zwei Tierarten identifiziert, von denen aus der Erreger der chinesischen Lungen-Seuche auf den Menschen übergesprungen sein könnte. Das berichtet „ntv“. Bei beiden handele es sich um Schlangen, namentlich die Chinesische Kobra und den sogenannten Vielgebänderten Krait.

Der genetische Code des Erregers sei anhand von Virusproben entdeckt worden, die man infizierten Patienten entnommen hatte. Es handelt sich dabei um eine beim Menschen zuvor unbekannte Virusart aus der Familie der Coronaviren. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatten dem Virus den vorläufigen Namen 2019-nCoV gegeben. Es ist eng verwandt mit dem Sars- und Mers-Virus. Beide hatten in den vergangenen 17 Jahren zwei Pandemien mit jeweils Hunderten Toten ausgelöst.

Chinesen rühmen sich, „alles zu essen, was vier Beine hat“

Die Chinesen rühmen sich, „alles zu essen, was vier Beine hat außer Tischen, alles was schwimmt außer Schiffen und alles was fliegt außer Flugzeugen“. Der Huanan-Markt in der zentralchinesischen Millionenmetropole Wuhan erfüllte auch die exotischsten Kundenwünsche. Von dort breitete sich offenbar das neuartige Coronavirus aus, an dem bereits mehrere Menschen starben. Die ersten Infizierten im Dezember waren Händler; seither ist der Markt geschlossen.

Huanan-Markt für Meeresfrüchte lautet der offizielle Name des Marktes. Doch in Wirklichkeit wurde dort weit mehr verkauft. Ratten, Füchse, Krokodile, Wolfswelpen, Riesensalamander, Schlangen, Pfaue und Kamelfleisch bietet beispielsweise ein Händler in seiner Werbebroschüre an.

Auch Zibetkatzen stehen auf der Angebotsliste – jene Wildtiere, von der die gefährliche Atemwegserkrankung Sars ausging. In den Jahren 2002/2003 starben daran hunderte  Menschen, die meisten in Festland-China und Hongkong. „Frisch geschlachtet und tiefgekühlt“ liefere er die Zibetkatzen auch nach Hause, verspricht der Händler in dem Prospekt – obwohl der Verzehr der Zibetkatze verboten ist.

Auf dem Markt in Wuhan seien illegal Wildtiere verkauft worden, räumte der Direktor des chinesischen Zentrums für Seuchenkontrolle, Gao Fu, inzwischen ein. Ob diese tatsächlich den neuen Virus einschleppten, konnte er nicht sagen. Wissenschaftler vermuten auf Grundlage von Analysen der Gensequenz des neuen Virus 2019-nCoV, dass der Erreger von Schlangen und Fledermäusen auf den Menschen übertragen worden sein könnte – weitere Zwischenwirte nicht ausgeschlossen.

In China werden einige Wildtiere nicht wegen ihres Geschmacks, sondern der angeblichen therapeutischen Wirkung wegen gegessen. Das könne gefährlich für die Gesundheit sein, warnt Christian Walzer von der US-Naturschutz-Stiftung Wildlife Conservation Society. 70 Prozent der neuen Infektionskrankheiten stammten von Wildtieren, sagt Walzer. Die Ansteckung erfolge häufig auf Märkten. Die breite Angebotspalette birgt also ernsthafte Risiken. (afp/nmc)

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN

Eine Buchempfehlung vom Verlag der Epoch Times

Die KP China präsentiert ihre ehrgeizigen Ambitionen unter der Tarnung eines „friedlichen Aufstieg“ Chinas. Dies macht es der internationalen Gemeinschaft schwer, ihre wahren Motive zu verstehen. Die KP China ist keine politische Partei oder Regierung im normalen Sinne. Sie repräsentiert nicht das chinesische Volk. Sie repräsentiert das kommunistische Gespenst. Sich mit der KP China zu identifizieren, bedeutet, sich mit dem Teufel zu identifizieren.

China und die Welt stehen an einem Scheideweg. Für das chinesische Volk kann von der Kommunistischen Partei Chinas, die unzählige Blutschulden hat, keine wirklichen Reformen erwartet werden. China wird nur dann besser dran sein, wenn es frei von der Kommunistischen Partei ist. Durch die Eliminierung der Kommunistischen Partei, die wie ein bösartiger Tumor ist, wird China gedeihen.

Die scheinbar unbezwingbare Sowjetunion löste sich über Nacht auf. Obwohl die KP China weltweit ihre Reißzähne zeigt, könnte ihre Auflösung genauso schnell erfolgen, sobald die Welt ihre böse Natur erkennt und die richtige Wahl trifft.

Im März 2018 dachte „The Economist“ in einem Artikel mit dem Titel „How the West Got China Wrong“ über die Politik nach, die die westlichen Länder gegenüber China verfolgt haben und dass sie wetteten, dass China in Richtung Demokratie und Marktwirtschaft gehen würde. „The Economist“ räumte ein, dass das Glücksspiel des Westens gescheitert ist, dass China unter der KP China keine Marktwirtschaft ist und auf seinem derzeitigen Kurs nie eine sein wird.

Hier weitere Informationen und Leseproben.

ISBN Band 1: 978-3-9810462-1-2, Band 2: 978-3-9810462-2-9, Band 3: 978-3-9810462-3-6, Drei Bände 1-3: 978-3-9810462-6-7. Einzeln kostet jeder Band 19,90 Euro (zzgl. 2,70 Euro Versandkosten), alle drei Bände gemeinsam sind im Moment noch zum Sonderpreis von 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands) zu erwerben. Das Buch hat insgesamt 1008 Seiten und über 1200 Stichworte im Indexverzeichnis.

Bestellmöglichkeiten: Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich in unserem neuen Online-Buch-Shop, bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Das Buch gibt es auch als E-Book und als Hörbuch

Das E-Book gibt es in den Formaten PDF, EPUB oder MOBI. Das Hörbuch bieten wir im MP3-Format zum Download an. Einzeln kostet jeder Band 17,90 Euro, alle drei Bände sind im Moment noch zum Sonderpreis von 43,00 Euro zu erwerben. E-Books und Hörbücher sind in unserem neuen Online-Buch-Shop oder direkt beim Verlag der Epoch Times bestellbar – Tel: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]