Studie: Chinas Corona-Tote könnten 1,7 Millionen betragen

Von 24. Januar 2022 Aktualisiert: 24. Januar 2022 11:32

Ein neues Computerprogramm errechnete die Gesamtzahl der Corona-Toten in China. Es schätzt, dass die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19 bei etwa zwei Millionen liegt. Das ist weit entfernt von den offiziellen Angaben Pekings, die von etwa viereinhalbtausend Todesopfern ausgehen.

Die Zahl der Corona-Toten in China könnte mehr als 300 Mal höher sein als die offiziellen Angaben Pekings. Dies geht aus einer Untersuchung der britischen Zeitung „The Economist“ hervor.

Demnach liegt die Zahl der Todesopfer in China bei etwa 1,7 Millionen und nicht bei 4.600.

Um diese Zahl zu ermitteln, hat „The Economist“ ein maschinelles Lernprogramm entwickelt. Es berechnet die Übersterblichkeit oder unnatürlichen Todesfälle für jeden Tag seit Beginn der Pandemie. Die Zeitung bietet Links für diejenigen, die ihr Modell und ihre Methodik überprüfen möchten.

Neben der Untersuchung von „The Economist“ gibt es zwei weitere Hinweise darauf, dass China die Zahl der Virustoten wohl zu niedrig angibt. Das sagt George Calhoun, der Direktor des Programms für quantitative Finanzen am Stevens Institute of Technology, gegenüber David Zhang von NTD.

Zum einen hat China in den letzten zwei Jahren keinen einzigen Virustoten gemeldet.

“Seit dem 15. April 2020 hat China null COVID-Todesfälle auf dem Festland gemeldet. Ich denke, das ist unmöglich, es ist medizinisch unmöglich, es ist statistisch unmöglich … und bedenken Sie, dass es 2020 keinen Impfstoff gab, es gab keine Behandlung … Sie haben also eine ungeschützte Bevölkerung, die null COVID-Todesfälle zu verzeichnen hat, obwohl es zehntausende Fälle gab“, sagt George Calhoun, Wirtschaftsprofessor, Stevens Institut für Technologie.

Die Vereinten Nationen stellen Daten über die jährlichen Todesfälle – unabhängig von der Ursache – in allen Ländern der Welt zusammen. Von 2019 bis 2021 verzeichnete China einen unerwarteten und starken Anstieg der Todesfälle. Laut Calhoun ist dies ein weiteres Indiz für eine mögliche Unterbilanzierung der Virustodesfälle.

„Die Trendlinie für China ist flach, kein Anstieg dieser Zahl, jedes Jahr, über 10 Jahre hinweg, und dann springt sie plötzlich um den Faktor vier im Jahr 2019 und sie springt wieder im Jahr 2020 und wieder im Jahr 2021, und wenn man das ausrechnet, gibt es etwa 1 Million Todesfälle in China in diesen drei Jahren, die den Durchschnitt übersteigen, den man erwarten würde. Also ist etwas passiert, das 1 Million zusätzliche Todesfälle in China in diesen drei Jahren verursacht hat“, so George Calhoun, Wirtschaftsprofessor, Stevens Institute of Technology.

Calhoun sagt, dass die von den Behörden gemeldeten Null-Virus-Todesfälle ein Ergebnis von Pekings Null-COVID-Mandat sein könnten. Dies hat die Behörden auch dazu veranlasst, strenge und rigide Abriegelungsmaßnahmen für bevölkerungsreiche Städte zu verhängen. Aber die Lockdowns könnten Chinas Wirtschaft schaden.

„Eine Messgröße, ein Ort, an dem man die Auswirkungen sehen kann, ist meiner Meinung nach der Aktienmarkt. Jeder Markt in der Welt, jeder entwickelte Aktienmarkt, jeder Finanzmarkt in der Welt ist in den letzten ein oder zwei Jahren deutlich gestiegen, mit Ausnahme von China. Ich will nicht sagen, dass das nur an den Lockdowns liegt, aber Abriegelungen werden einer der Faktoren sein“, sagt George Calhoun, Wirtschaftsprofessor, Stevens Institute of Technology

Nach einer Untersuchung der Universität Washington ist China das einzige Land der Welt, das keine vollständigen Daten über unnatürliche Todesfälle während der Pandemie-Zeit vorgelegt hat.



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