"Seit seinem Amtsantritt hat Trump genau das getan, was er versprochen hatte." Das schreibt Marc A. Thiessen in der Washington Post.Foto: Evan Vucci/AP/dpa

Das Blatt hat sich gewendet – ein völlig neues Rauschen über Trump im US-Blätterwald kann endlich beginnen

Von 15. Oktober 2018 Aktualisiert: 15. Oktober 2018 17:22
Ausgerechnet ein Kolumnist der Washington Post prescht mit einem Artikel vor, den absolut niemand in dieser Zeitung erwartet hätte: „Donald Trump darf als der ehrlichste Präsident der modernen amerikanischen Geschichte in Erinnerung bleiben.“

Die Washington Post ist eines der Flaggschiffe der Hofberichterstatter der US-Demokraten um Hillary Clinton. Es segelte im Verbund mit der New York Times wie in einer Regatta durch den US- Wahlkampf von 2016 und beide Leitmedien schossen aus allen Rohren auf Donald Trump. Er revanchierte sich dafür 100fach mit der Bezeichnung „fake News“ und übernimmt sicherheitshalber die Information der US-Bürger über seine Vorhaben und Erfolge höchstpersönlich auf Twitter und nutzt offenbar noch einen weiteren Kanal zur Vermittlung seiner Sichtweise….

Ein Jahr nach der Wahl taucht ein neuer Info-Kanal namens QAnon in den freien alternativen Medien auf

 Nur einige wenige der „Citizen Journalists“, die in ihren Internet-Blogs und auf Youtube-Kanälen die Politik des US-Präsidenten analysieren und kommentieren, begreifen sofort die Brisanz dieser ominösen Nachrichten, deren Mischung aus Fragen, Denkanstößen und Vorhersagen direkt aus dem Weißen Haus zu kommen scheinen. Innerhalb weniger Monate entwickelt sich jedoch ein regelrechter Hype um Q, wie die Insider ihn ehrfurchtsvoll nennen und jeder lauert gespannt auf neue Nachrichten von Q. Fast synchron und nur mit kurzer Verzögerung von Trump getweetete gleichlautende Wortkombinationen werten die Fans als Bestätigung, dass Q weder ein Hoax noch ein Internet-Troll noch eine von den Demokraten zur Ablenkung für die Trump-Befürworter etablierte Psyop ist.

Angriff ist die beste Verteidigung – Medien eröffnen das Feuer auf Q

Als bei offiziellen Reden des Präsidenten immer mehr Fans mit Q-T-Shirts und Transparenten mit dem 17. Buchstaben des Alphabets auftauchen, können selbst die beiden alten Propaganda – Fregatten Washington Post und New York Times   das Phänomen nicht mehr ignorieren. Sogar Wikipedia schreibt in seiner  – gewohnt objektiven – Sichtweise über das Phänomen Q:  QAnon oder Q sei  ein Verbreiter von Verschwörungstheorien, der  pseudonym aktiv ist und vorgibt, Zugang zu geheimen Informationen über den Kampf Trumps gegen einen vorgeblichen  Deep State  zu haben.

Q beschuldige ferner zahlreiche VIPs, Politiker und hochrangige Beamte, an Menschenhandel und Kindesmissbrauch beteiligt zu sein. Die Anhängerschaft QAnons wird mit einer „geistesgestörten Verschwörungssekte“ verglichen.

Deep State – Eliten werfen Trump Lügen – Knüppel zwischen die Beine

Unterdessen warten die Q-Fans j schon länger auf die von ihrem Idol vorhergesagten Verhaftungen von namhaften Kreaturen aus dem Sumpf, den Trump versprochen hat auszutrocknen.

Die inzwischen als haltlos geltenden Anschuldigungen gegen den von Trump vor kurzem ernannten Höchstrichter Brett Kavanaugh haben diesen Prozess anscheinend verzögert und somit wohl auch das Öffnen der versiegelten Anklageschriften, die sich seit der bahnbrechenden Executive Order vom Dezember des Vorjahres bereits angesammelt haben.

Q vertröstet seine Anhänger mit bisherigen Erfolgen

Als die Q-Fans ungeduldig werden, geht Q darauf ein und sagt, dass sie noch ein wenig Geduld haben müssten und es sei ja schon so viel geschehen, nämlich zahlreiche Entlassungen wie die von James Comey, FBI Direktor oder dessen Stellvertreter Andrew McCabe, oder  Jim Rybicki, dem Stabschef und Senior Counselor oder auch von Peter Strzok, dem Stellvertreter des Direktors der Spionageabwehr. Sie alle stehen auch im Zusammenhang mit dem berüchtigten FISA-Memo, auf dessen ungeschwärzte Veröffentlichung Trump schon seit längerem drängt.

Der Druck im Kessel der Fake- News steigt, sie rudern volle Kraft zurück

Ausgerechnet ein Kolumnist der Washington Post prescht mit einem Artikel vor, den absolut niemand in dieser Zeitung erwartet hätte:

„Donald Trump darf als der ehrlichste Präsident der modernen amerikanischen Geschichte in Erinnerung bleiben.“

 „Versteht mich nicht falsch“ schreibt Marc A. Thiessen am 11. Oktober, „Trump lügt die ganze Zeit. Er sagte, dass er „die größten Steuersenkungen und Reformen in der amerikanischen Geschichte“ (tatsächlich sind sie die achtgrößte) und dass „unsere Wirtschaft die stärkste ist, die es je in der Geschichte unseres Landes gab“ (was eines Tages wahr sein könnte, aber heute noch nicht). Teilweise ist es ein New Yorker Ding – alles ist das Größte und das Beste.“

 „Aber wenn es um das wahre Barometer der Wahrheitsliebe des Präsidenten geht – um seine Versprechen zu halten -, ist Trump ein Vorbild an Ehrlichkeit. Seit seinem Amtsantritt hat Trump genau das getan, was er versprochen hatte.“

Es folgt eine lange Liste mit  bisherigen Versprechungen, die Trump bereits in den ersten Jahren seiner Amtszeit  umgesetzt hat. Beispielsweise der Rückzug von TTIP, die Verlegung der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem, die Marginalisierung des IS in Syrien, wo – allerdings nicht zuletzt dank des militärischen Eingreifens der Russen – nur mehr in wenigen Gebieten Islamisten ihr Unwesen treiben. Trump hat den Iran – Deal gekündigt und ist aus der Weltklimakonferenz ausgestiegen. Eine seiner ersten Anordnungen war es, den Bau der Keystone – Pipeline von Kanada in die USA fertigzustellen. ( Anm.: Es fehlten für die tausende Kilometer lange Strecke nur noch jene zwei Kilometer durch Indianergebiet, deren Bau Obama gestoppt hatte. Aber wohl nicht so sehr wegen der Indianer, sondern weil ein guter Freund sehr viel Geld mit dem Transport des Öls über die ihm gehörende Eisenbahnstrecke verdiente.)

Trump bekämpft den Regulierungs- Wildwuchs – der Kolumnist ist voll des  Lobes

 Trump gelobte historische Steuerreformen und unterzeichnete die erste grundlegende Überarbeitung der Steuergesetzgebung in drei Jahrzehnten. Er versprach eine beispiellose  regulatorisches Rolle rückwärts mit einer strikten Politik, zwei bestehende Regulierungen für jede neue Regulierung zu eliminieren. In seinem ersten Jahr erzielte er 8,1 Milliarden US-Dollar an regulatorischen Einsparungen und ist dabei, weitere 9,8 Milliarden US-Dollar in diesem Jahr zu erreichen.“

„Was auch immer man von Trumps Handelspolitik hält, er tut genau das, was er gesagt hat“

 „Der Präsident versprach historische Erhöhungen der Verteidigungsausgaben und lieferte aus. Er verpflichtete sich, Arbeitsplätze in der Produktion zurückzugeben, und die Arbeitsplätze in der Produktion steigen seit mehr als zwei Jahrzehnten am schnellsten. Er verpflichtete sich, ein „Recht, es zu versuchen – Gesetz“  zu unterzeichnen, um im Sterben liegenden Amerikanern Zugang zu experimentellen Behandlungen (Anm: hier geht es um Cannabis) zu gewähren, und tat dies auch. Er verpflichtete sich, die Opioid-Epidemie in Angriff zu nehmen, und wird bald ein weitläufiges parteiübergreifendes Opioid-Paket unterzeichnen.“

Den Original – Artikel in der Washington Post finden Sie HIER

Der selbe Kolumnist brachte auch einen objektiven Beitrag über die Ernennung des obersten Richters Kavanaugh

„Walk away…“ diese Bewegung könnte den Sinneswandel des Journalisten bewirkt haben

Die Anhänger Hillary Clintons konnten mit ihrer Enttäuschung nach dem Sieg Donald Trumps nur schwer fertig werden. Der ebenfalls fassungslose Börsenspekulant George Soros hatte durch die Unterstützung Hillarys und deren Niederlage fast eine Milliarde Dollar in den Sand gesetzt und förderte nun massiv die immer fanatischer werdenden Protestaktionen gegen den Sieg Trumps. Mit wenig Erfolg – die Menschen blieben mit ihrer Wut allein zurück.

Ein junger Mann versucht  Abhilfe zu schaffen, erzählt in seinem ‚Walk Away‘ Video, dass er Hass ablehnt und kein Liberaler mehr sein will

Brandon Straka sagt: „Ich lehne ein System ab, das es einem ambitionierten, falsch informierten und dogmatischen Mob erlaubt, die freie Rede zu unterdrücken, falsche Erzählungen zu schaffen und apathisch die Wahrheit zu überrollen.“

Etwa 5 Millionen Menschen auf Facebook und YouTube haben das Video inzwischen gesehen und schließen sich nach und nach der Bewegung an, indem auch sie ihr eigens Video zum Thema machen.

Was immer wirklich den Sinneswandel von Marc A. Thiessen bewirkt haben mag, es ist ein erster wichtiger Schritt in die Überwindung der Gegensätze zwischen Links und Rechts. Wir alle sollten uns der Realität stellen und unermüdlich nach der Wahrheit suchen, anstatt die Gräben zwischen den beiden Ideologien weiter zu vertiefen. Die Washington Post hat den nicht hoch genug zu bewertenden Anfang gemacht.

Der Beitrag  stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.

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