Begeisterter Applaus für Shen Yun im Theater am Potsdamer Platz Berlin.Foto: Epoch Times

„Eine völlig andere Welt“ – Dresdner Tenor begeistert von Shen-Yun-Auftakt in Berlin

Epoch Times29. Dezember 2022
Mit drei Vorhängen und jubelndem Applaus hieß das Berliner Publikum die Künstler von Shen Yun Performing Arts willkommen. Die Premiere der neuen Europatournee war ein voller Erfolg.

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Am 28. Dezember 2022 hob sich der Vorhang zum Auftakt der Shen-Yun-Europatournee 2023 in Berlin. Das Theater am Potsdamer Platz war damit erneut Gastgeber für die Künstlergruppe aus den USA, deren Mission es ist, die traditionelle Kultur Chinas wiederzubeleben.

Eleganter Tanz, klangvolle Musik, prächtige Kostüme, mitreißender Gesang und eine animierte Kulisse – all diese Elemente kommen auf der Bühne zusammen und entfalten die Pracht dieser Jahrtausende alten Kultur.

Die Gesamtzahl der Aufführungen in Europa wird mindestens 13 Länder und mehr als 20 Städte umfassen. Von Januar bis Mai treten die Künstler in Ländern wie Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Schweiz, den Niederlanden, Polen, Schweden, der Tschechischen Republik, Dänemark, Belgien, Österreich, Spanien und Italien auf.

Die Besucher der fast ausverkauften Premiere in Berlin waren begeistert und lobten die Aufführung in vollen Zügen.

Christof Bodenstein, Solotenor an der berühmten Semperoper in Dresden, sprach im Anschluss von einer „schönen, völlig anderen Welt“, die er an diesem Abend erlebt habe. Seine Frau Eva Maria stimmte ihm zu. Sie fand es „unvergesslich, wirklich wunderbar“. 

Der Gesang sei für Bodenstein etwas „ganz anderes“, als wenn er Wagner oder Mozart singen würde, die Texte beherbergten für ihn eine „andere Philosophie“.

Seine Frau bewunderte vor allem die Körperbeherrschung und Artistik der Tänzer. „Das ist toll, genial“, sagte sie. Die Interaktion zwischen den Künstlern und dem digitalen Bühnenhintergrund war für sie wie „im Märchen“. „Da möchte man schwerelos sein und mitfliegen“, so Frau Bodenstein.

Was beide mitnehmen von diesem Abend, sei die „Lebensfreude“, die die Aufführung bei ihnen hinterlassen habe.

Der in Deutschland lebende polnische Maler und Künstler Mariusz Poczatenko kam mit seiner Frau Bärbel Schwenzer und seiner Mutter an diesem Abend ins Theater. Er habe seine Mutter extra für die Aufführung aus Krakau geholt, erzählt er. Hier müsse man keine bestimmte Sprache sprechen, einfach „anschauen und zuhören“, deswegen habe das gut gepasst.

Frau Schwenzer war von den „sehr weichen Körpern“ der Tänzer begeistert, auch von den Farben und den Bühnenbildern. Das letzte Bild, in dem „der Buddha kommt“, das sei „ganz anders, ganz toll“ gewesen. Die Kombination aus asiatischen und westlichen Klängen des Orchesters habe für sie „auf jeden Fall harmonisiert“.

Herr Poczatenko fühlte sich für seine Malerei inspiriert. Er male auch sehr bunt. Die Kombination aus lila und weiß mit grünen Akzenten, wie er es bei den Kostümen eines Tanzes gesehen habe, sollen Bestandteil seines nächsten Bildes werden. Mariusz Poczatenko stellt seine Bilder derzeit in Frankfurt/Oder aus. 

„Jeder sollte kommen, um sich die Aufführung anzusehen, denn sie ist unvergleichlich schön“, sagte er abschließend.

Frau Maureen Viktoria Fritsch fand die Aufführung am 28. Dezember „wundervoll, absolut wundervoll. Ich bin total begeistert. Es war ein Traum für mich, hierherzukommen“, sagte sie.

„Ganz besonders hat mich die Geschichte mit der Lady bewegt, die sich umbringen sollte. Das fand ich ganz traurig, aber auch schön. Aber auch die Szene mit der Anspielung auf die Null-COVID-Politik in China fand sie „sehr bewegend“.

Frau Fritsch ist Psychotherapeutin mit eigener Praxis bei Berlin. Sie bietet auch Psychotherapie für Kinder und Jugendliche in einem Klinikverbund an.

Das Wiederauftauchen traditioneller chinesischer Mythen und Legenden auf der Shen-Yun-Bühne vermittelte Frau Fritsch ein wunderbares Gefühl: „Ich denke, Feen sind anmutig und bewegend, und ich mag besonders Feen in der chinesischen Mythologie.“ Diese auf der Bühne zu sehen, habe sie „sehr glücklich“ gemacht. Sie fühlte eine „sehr starke Verbindung“ zu ihnen. Sie erwähnte, dass sie sich den Feenlegenden der keltischen Völker Europas eng verbunden fühle. „Aus dieser Sicht mag es Ähnlichkeiten zwischen Feen in der chinesischen Kultur und Feen in Europa geben, aber sie sind nicht genau gleich. Sie sind beide sehr schön.“

Die Botschaft, die sie von diesem Abend mitnimmt, ist, „dass man wieder zusammenhalten sollte, dass man miteinander wieder Kontakt aufbauen sollte und sich nicht alleine lassen sollte in Notzeiten. Ich finde, das hat uns auch die Pandemie ganz gut gezeigt, dass das wichtig ist, dass Gruppen sowas einfach besser durchstehen.“ Sie würde auch „die Liebe zueinander und das Mitgefühl füreinander“ unterstreichen wollen. (nmc)

 



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