Rotterdamer Publikum „tief bewegt“ von Shen Yun: „Fast wie von einem anderen Planeten“

Die Europatournee von Shen Yun setzte sich vergangene Woche in den Niederlanden fort und führte die Künstler danach in den Norden Spaniens, nach Bilbao und St. Sebastian. Lesen Sie hier das Publikumsfeedback aus Rotterdam.
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Am 26. Januar 2023 führte Shen Yun im New Luxor Theater seine vierte und letzte Show in Rotterdam auf.Foto: Zhang Qingxin / The Epoch Times
Von 30. Januar 2023

Vom 24. bis 26. Januar gastierte das weltbekannte Ensemble für klassischen chinesischen Tanz, Shen Yun, im New Luxor Theater in Rotterdam und versetzte die Zuschauer in Staunen und Begeisterung.

Ad van Rijen, Vorsitzender der niederländischen Sozialversicherungsgesellschaft, sagte im Anschluss an die Aufführung am 25. Januar, dass er „tief bewegt“ gewesen sei von dieser „Offenbarung des Himmels“, die eine „Rückkehr zum Göttlichen“ darstellte: „Im tiefsten Inneren sind wir alle göttlich und leiden hier auf der Erde. Wenn wir nicht zum Einklang mit dem Universum zurückkehren, können wir letztlich kein wahres Glück finden.“

Für ihn habe Shen Yun eine „wirklich erstklassige Mission“, die das Ensemble in einer „perfekten Kunstform“ übermittelte, die ihn beeindruckte: „Ich fand die Art und Weise der Bühnenpräsentation, also wie die Geschichte auf magische Weise mit dem digitalen Hintergrund verbunden wurde, sehr clever und perfekt gemacht.“

Er lobte auch, dass die Liedtexte auf dem Hintergrundbild mitzulesen waren und das Publikum dadurch „die Verbindung zwischen Himmel und Erde“ mitverfolgen konnte. „Alles wurde kreativ, sehr klug und schön gemacht.“

Shen Yun hat sich zur Aufgabe gemacht, die 5000-jährige traditionelle Kultur Chinas wiederzubeleben. Durch die kommunistische Herrschaft und die Kulturrevolution vor einigen Jahrzehnten wurde vieles dieser göttlich inspirierten Kultur zerstört.

Die Künstler von Shen Yun, egal ob Tänzer oder Musiker, glauben an die Inspiration im Göttlichen, erklärt das Ensemble auf seiner Website. Sie meditieren und streben nach Tugendhaftigkeit. Sie glauben, dass sie zuerst das Gute kultivieren müssen, um Kunst zu schaffen, die inspiriert.

Van Rijen fuhr fort, dass er sich in den nächsten Wochen und Monaten immer wieder daran erinnern werde, was er an diesem Nachmittag „gefühlt und gespürt“ habe.

Auch werde er die Aufführung seiner Familie und seinen Freunden weiterempfehlen: „Ich werde sie bitten, es sich selbst anzusehen, denn Worte können nicht ausdrücken, was ich heute fühle.“

„Fast wie von einem anderen Planeten“

Am selben Nachmittag besuchte auch der niederländische TV-Regisseur Thomas Aronds mit seiner Frau Bianca die Vorstellung in Rotterdam.

Er sagte, dass er „viel von Shen Yun lernen“ konnte. Er beschrieb die Aufführung als „einzigartig und anders als die ihm vertrauten Formen westlicher Kultur“, doch habe es ihm „sehr gut gefallen“.

„Es ist sehr professionell, es ist wunderbar, es ist fantastisch. Es zeigt eine völlig andere Kultur und Art und Weise, Dinge zu tun. Ich gehe oft ins Theater, aber Shen Yun ist so außergewöhnlich, fast wie von einem anderen Planeten. Ich liebe es!“

Dem Regisseur gefiel auch das Design des digitalen Bühnenhintergrunds und er lobte die Kombination aus alter [Kunst] und moderner [Technologie].

Dass auch Menschenrechtsverletzungen durch die Kommunistische Partei Chinas aufgedeckt wurden, bewunderte er nicht nur, sondern fand es „mutig“.

Ebenso gefiel ihm die Art und Weise, wie Shen Yun Geschichten auf der Bühne erzählt. Dabei war ihm vor allem die Eröffnungsszene in Erinnerung geblieben, in der für ihn „klar“ war, „dass wir alle gerettet werden sollen“. Dann sehe man, wie die Götter auf die Erde kommen.

Über die Gesangseinlagen sagte er: „Die Lieder, die hier gesungen werden, um die Fesseln des Atheismus zu sprengen, sind wirklich etwas Besonderes.“

Die Aronds waren auch von der Kunstfertigkeit der Shen-Yun-Tänzer beeindruckt: „Sie waren so geschickt und bewegten sich so geschmeidig und sahen dabei so entspannt aus. Mann kann erahnen, wie schwierig es ist und wie viel Ausbildung sie absolvieren müssen.“

Die Inspirationsquelle der Shen-Yun-Künstler ist die spirituelle Disziplin, die als Falun Dafa bekannt ist, heißt es weiter auf der Website des Ensembles. „Verwurzelt in der traditionellen chinesischen Kultur beinhaltet Falun Dafa Meditationsübungen und Lehren der Wahrhaftigkeit, der Barmherzigkeit und der Nachsicht. Neben ihrem strengen Training meditieren die Künstler gemeinsam und fordern von sich selbst Selbstdisziplin und Selbstlosigkeit.“ Dies sei ein Grund, warum das Publikum das Gefühl habe, Shen Yun sei anders.

„Es ist sehr wichtig, das zu verstehen“

Vier Aufführungen in drei Tagen für 5.000 Menschen: Das Rotterdamer Publikum nahm die Botschaft von Shen Yun dankend auf. So auch Gilles Kok, Inhaber eines großen Finanzunternehmens, und seine Frau Marian.

Marian war begeistert von der „brillanten Leistung“ der Künstler und der Art und Weise, wie Geschichten durch Tanz und Kostüme dargestellt wurden. Ihr Mann Gilles Kok stimmt ihr zu und fuhr fort: „Ich hatte keine Ahnung, dass der heutige Abend so aufregend werden würde.“ Er habe in der Vorstellung erkannt, dass viele Dinge im Laufe der Zeit eine gewisse Entwicklung durchgemacht haben, vieles sich aber nicht in eine gute Richtung verändert habe.

Ihm sei auch aufgefallen, dass die Shen-Yun-Aufführungen nicht nur die traditionelle chinesische Kultur förderten, sondern auch eine Art Anklage gegen den Kommunismus beinhalteten. Das fand er sehr besonders.

Kok fand es wichtig, dass die Aufführung die Wahrheit über die Verfolgung von Menschen durch die Kommunistische Partei Chinas aufdeckte: „Ich finde es sehr gut, dass sie das getan haben. Im Westen, wo wir leben, hören wir offensichtlich nicht viel über diese Art von Dingen, und ich denke, es ist sehr wichtig, das zu verstehen.“

Epoch Times ist Medienpartner von Shen Yun Performing Arts.

Die nächsten Aufführungen in Deutschland finden vom 16. bis 19. Februar in Mülheim an der Ruhr statt. 

Tickets unter: Shen Yun Performing Arts.



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