Hanna Green (ganz rechts), Leiterin der Video- und Tonabteilung des Theaters, Lea Fröhlich (Mitte), Videodesignerin des Theaters, und Magdalena Suckow (ganz links), Dramaturgin und Mezzosopranistin des Theaters, sehen sich den Auftritt der Shen Yun Global Arts Company of America am 10. Januar 2023 in der Jahrhunderthalle in Frankfurt an.Foto: Anran / The Epoch Times

Shen Yun in Frankfurt: „Es hat unsere Erwartungen übertroffen“, sagen Besucher

Von 11. Januar 2023
Die Europatournee von Shen Yun Performing Arts setzt sich für drei Tage in Frankfurt fort. Bei ausverkauftem Haus schwärmten die Besucher im Anschluss von der Vorstellung und sagten, dass es ihre Erwartungen übertroffen habe.

Am 10. Januar traten die Künstler von Shen Yun an ihrem zweiten Aufführungsort in Deutschland auf und setzten damit ihre bisher sehr erfolgreiche Europatournee fort. Dem ausverkauften Haus der Jahrhunderthalle in Frankfurt bescherten sie nicht nur einen künstlerischen Hochgenuss, sondern ließen die Zuschauer mit einer „hoffnungsvollen“ Botschaft zurück.

„Ich fand es faszinierend. Es hat mich inspiriert, ich fand es ganz toll“, sagte Najia Arab, Projektleiterin bei einer großen Vermögensverwaltung. „Sehr ansprechend. Fesselnd. Ich habe nicht einmal weggeschaut. Wirklich beeindruckend. Die Farben, diese Körperhaltung.“

Arab ist ein Fan der alten chinesischen Kultur und fand nicht nur die Kostüme und die Bewegungen beeindruckend, sondern auch die Texte der Sänger. „Da ist was dran, dass wir für die Moderne sehr viel aufgegeben haben“, sagte sie nach der Aufführung.

Ihr Begleiter Jonathan Spengler fand es „eine schöne Gelegenheit, einfach mal in eine fremde Kultur einzutauchen und einen Bezug dazu zu bekommen. Auch die Verbindung zur Moderne fand ich imposant“, sagte der Geschäftsführer einer Kette für Brillengeschäfte.

Auf die Frage, welche Botschaft er von diesem Abend mit nach Hause nimmt, sagte er: „Mark Twain sagte einst, dass jeder der Held seiner eigenen Geschichte ist und dass vieles auch eine Einstellungssache ist. Ich denke, dass die Geschichte der chinesischen Kultur uns zeigen wollte, dass wir alles in der Hand haben, wenn wir wirklich unseren Werten treu bleiben und auch wollen, dass die Welt eine bessere wird.“

Er habe die Botschaft erkannt: „Komm, wir gehen das an, wir schaffen das zusammen. Aber dafür müssen wir auch wirklich mal das Ganze angehen.“

Frau Arab fand es besonders „schön“, dass nicht das Individuum im Vordergrund stand, sondern alle gemeinsam. „Bei uns ist ja dieses ‚ich‘ so präsent, so dominant. Und da zeigt man, was man alles bewegen kann, wenn man es gemeinsam macht. So eine gesunde Demut in den Alltag bringt.“

Sehr wichtig fand sie auch, dass die Verfolgung von Falun Gong dargestellt wurde. Sie habe in Frankfurt schon öfter die Anhänger meditieren sehen und habe sich informiert. Sie findet es „grausam, was da passiert“.

Den Künstlern von Shen Yun würde sie gern „ein großes Lob“ aussprechen. „Es sieht so einfach aus, wenn man da sitzt, aber das ist harte Arbeit, was sie vorgeführt haben. Man merkt, dass sie täglich trainieren.“

Ihr Freund ergänzte: „Meinen höchsten Respekt vor der Leistung und auch vor dem Mut und vor der Stärke, vor dem Publikum aufzutreten und waghalsige Akrobatik zu zeigen und die Geschichte zu zeigen und uns näherzubringen.“

Das Göttliche wieder auf die Erde bringen

Laut der Website von Shen Yun besteht jede Aufführung „aus etwa 20 verschiedenen Stücken, die sich mit Leichtigkeit von einer Legende, einer Region oder Dynastie zur nächsten bewegen. Die Themen reichen von der zarten Eleganz der Damen des Tang-Hofes hin zu den Heldentaten tapferer Generäle auf dem Schlachtfeld, von den zeitlosen philosophischen Werken des Laozi bis hin zu spektakulären Szenen aus magischen Reichen. Einige Stücke berühren auch das heutige China und beleuchten die Unterdrückung, die viele für ihre spirituellen Überzeugungen ertragen, wie zum Beispiel Falun Dafa. Diese Geschichten von Mut und Tapferkeit sind oft jene, die die Zuschauer am berührendsten und aufbauendsten finden.“

„Es war fantastisch. Unglaublich. Diese Tänzer, Tänzerinnen. Diese Beweglichkeit, Akrobatik. Ein Farbspektakel“, schwärmt die Erzieherin Monika Weigand nach der Aufführung. „Es hat meine Erwartungen übertroffen.“

Ihr Begleiter, Herr Erich Schmitt, ergänzte: „Die Musik, die Gesänge. Wunderbar. Es hätte nicht schöner sein können.“ Herr Schmitt ist Heilpraktiker und hat eine Praxis für ganzheitliche Therapie in der Nähe von Frankfurt.

Begeistert waren beide auch von der Animation im Hintergrund. „Dass die Künstler plötzlich verschwunden sind und in der Leinwand wieder auftauchten, das war unglaublich. Einfach toll“, so Frau Weigand.

Beide hätten an dem Abend eine „kraftvolle“ Energie gespürt.

Das Paar saß in der ersten Reihe und hatte damit auch die Möglichkeit, das Live-Orchester hautnah mitzuerleben. Die Musik fanden beide „sehr ansprechend“ und „sehr angenehm“.

Die Botschaft des Abends war für Herrn Schmitt, „dass das Göttliche wieder auf die Erde zurückgebracht werden soll.“ Er ist der Meinung, dass die Welt dabei schon „auf einem guten Weg ist“ und Shen Yun sei „eine Bestätigung des Ganzen“ gewesen.

Deswegen würde er den Künstlern gern sagen: „Weitermachen. Weiter so. Wir sind auf dem richtigen Weg.“

Die Leichtigkeit ins Spiel bringen

Drei Mitglieder der deutschen Theatergemeinde waren erstaunt und beeindruckt von der reinen und schönen Inszenierung der traditionellen chinesischen Kultur durch Shen Yun und sagten, sie hätten viel von der Darbietung gelernt.

Hanna Green, Leiterin der Video- und Tonabteilung an einem deutschen Stadttheater, sagte: „Die Aufführung war wunderschön, und ich war beeindruckt von dem Zusammenspiel zwischen dem animierten Hintergrund und dem Tanz. Wie kamen die Tänzerinnen und Tänzer aus der Leinwand heraus und wieder hinein? Die Bewegungen waren perfekt wie ein Traum. Ich fand das einen fantastischen Effekt, wirklich schön.“

Die Leiterin der Abteilung Videoton des Theaters, Hanna Green, sagte, sie habe die einzigartige Verwendung des Bühnenhintergrundes durch Shen Yun kennengelernt. „Das reizt mich in meiner eigenen Arbeit“, fuhr Green fort. „Das würde ich gerne ausbauen: Das Zusammenspiel von dem, was auf der Bühne passiert und die Interaktion mit dem Video. Ich fände es schön, wenn das im Theater öfter zu sehen sein würde. Das nehme ich mit nach Hause, das hat mir sehr gut gefallen.“

Magdalena Suckow, die derzeit als Mezzosopranistin und Theaterschauspielerin am Opernhaus arbeitet, hat auch eine Ausbildung in den Bereichen Bühne, Fernsehen und Moderation absolviert.

Sie war gerührt von der Schönheit der Shen-Yun-Künstler im klassischen chinesischen Tanz: „Ich fand ihre Bewegungen sehr schön, und es war sehr beeindruckend, dass man mit kleinen, subtilen Bewegungen so viel Gefühl vermitteln kann. Einmal mehr zeigte sich, dass weniger mehr ist. Das hat sich bis in die letzte Reihe übertragen. Das war einfach unglaublich.“

Sie sagte, sie wolle von den Shen-Yun-Künstlern lernen: „Beim Schauspielern kommt es sehr auf die Haltung an, und ich muss jetzt mehr auf meine Haltung achten, zumal ich in meinen Bewegungen weicher werden muss. Was mir gefällt, ist, dass die Shen-Yun-Tänzerinnen und -Tänzer so leicht und anmutig sind, dass es aussieht, als würden sie auf der Bühne fliegen, und das ist sehr beeindruckend. Die Leichtigkeit mit ins Spiel zu nehmen, das ist ein schöner Gedanke, den ich mitnehme.“

Lea Fröhlich, die als Videodesignerin für ein Stadttheater arbeitet, sagte, dass sie vom Online-Werbespot von Shen Yun völlig begeistert war: „Nachdem wir die ersten drei Sekunden gesehen hatten, dachten wir, dass wir Shen Yun sehen müssen. Diese Szene mit den vielen Tänzern auf der Bühne, und dann öffnet sich der Himmel und die Musik setzt ein, das kann man nicht in Worte fassen.“

Sie ergänzte: „Shen Yun ist so schön wie ein Wunder und ich war so glücklich. Die Produktion des Bühnenhintergrunds war sehr, sehr schön, es war einfach atemberaubend“.

Alle drei sagten, ihr Besuch bei Shen Yun habe sich gelohnt. Sie sagten, dass sie Shen Yun ihren Freunden und Kollegen weiterempfehlen würden und dass sie nächstes Jahr die ganze „Bande“ mitbringen würden, um Shen Yun gemeinsam zu sehen.

„Ich würde sie am liebsten alle umarmen“

Gefallen hat die Aufführung auch dem Ehepaar Röstel, dass bei einem Glas Wein den Abend in der Jahrhunderthalle gemütlich ausklingen ließ.

„Es war sehr gut, die ganze Choreographie, die Synchronität, die Perfektion, die Farben, alles, also ganz toll, auch der Übergang von der Leinwand in die Bühne und wieder zurück, also wunderbar, sagte Norbert Röstel, ein IT-Security Experte.

Seine Frau Sandra, Heilpraktikerin mit eigener Praxis, ergänzte forsch: Mir hat es auch sehr gut gefallen und ich fand auch die Botschaften sehr zutreffend und fand´s gut, dass die Menschen hier mal ein bisschen aufgeweckt werden. „In diesem Zusammenhang sprach sie von der Unterdrückung der Menschen in China und welche Parallelen es anderswo dazu gäbe. 

Spirituell gesehen habe sie durch die Vorstellung vermittelt bekommen, „dass es noch mehr gibt als das, was wir sehen. Der Materialismus ist nicht alles.“

Herr Röstel schätze den künstlerischen Aspekt von Shen Yun sehr und bezeichnete ihn als „hochwertig und auch sehr variantenreich.“ Fasziniert habe ihn auch „die Leichtigkeit, die transportiert wurde. Wenn es so leicht und spielerisch aussieht, ist es immer ein Indikator dafür, wie schwierig es eigentlich ist.“

Beide sprachen auch die in der Vorstellung vermittelten Werte von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht an. „Das ist, denke ich, das A und O für die Gesellschaft und auch für die Menschen. Das muss allen bewusst werden“, so Herr Röstel.

Seine Frau betonte, dass die Künstler im Exil leben müssten, um ihre Botschaft in die Welt zu tragen und Chinas alte Traditionen zu zeigen. Diese Werte seien universell. Sie sei dankbar für die Botschaft des heutigen Abends. Bei den Künstlern bedankte sie sich für die Botschaft.

Ihr Mann ergänzte: „Danke, dass sie [die Künstler] sich so ein Thema suchen und dem Publikum diese Botschaft überbringen. Danke, dass sie sich nicht bevormunden und in dieser wichtigen Nachricht einschränken lassen. Sie haben das einfach auf den Punkt gebracht. Das finde ich total klasse und ich würde sie am liebsten alle umarmen.“



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion